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Das Departamento
Cludoba liegt südwestlich von Sucre an der Karibikküste. Die
Hauptstadt Monierte liegt im Landesinneren am Rio Sinü.
Sehenswert ist die Kathedrale San Jerönimo aus dem 18. Jh.
Attraktionen der Region sind die Lagune Gienega de Ayapel mit
Mangroven und einer einzigartigen Vogelwelt, die Bade- und
Fischerorte San Bernarde del Viento und San Antero mit seinem
weißen Sandstrand PLaya Blanca.
Cundlnamarca
Das Departamento Cundinamarca liegt östlich des Magdalenatals
in der Region der Sierra Oriental. Die Landeshauptstadt Bogota
bildet darin einen eigenen Staatsdistrikt, 0. E. (Distrito
Estado) Bogota.
Das Klima der Region reicht von warm im Flußtal bis gemäßigt
in den Hochlagen der Anden. Eine Attraktion der Region ist die
Salzkathedrale in Zipaguirä In der Nähe des sehenswerten
Kolonialstädtchens Guatavita. Die Celedral de Sal hat man in
einem Salzbergwerk aus dem Salz geschlagen und eine 120 m
lange dreischiffige Kirche. die komplett aus Salzwänden
besteht, erschallen. Zugang hat man über einen fast 500 m
langen Tunnel. dahinter öffnet sich die Kathedrale in einer
Höhe von 23 m, die 1954 fertiggestellt wurde.
In der Nähe von Guatavita liegt die Lagune de Guatavila. die
schon in präkolumbianischer Zeit von den Muisca-Indios als Ort
der Dämonen verehrt wurde. Um die Lagune rankt die Legende vom
El Dorado. vom 'Goldenen Mann", der aus enttäuschter Liebe,
vollkommen mit Goldstaub bedeckt. ins Wasser ging. Hier wurde
seit Ankunft der Spanier nach dem El Dorado gesucht. Engländer
haben sogar das Wasser im Jahre 1912 abgepumpt, aber wenig
Gold gefunden.
D.E. Bogota
Die Hauptstadt des Drzt. und des ganzen Landes. Bogota, liegt
auf 2600 m Meereshöhe und wurde 1538 gegründet. Man kann sie
zunächst vom Hausberg, dem 3260 m hohen Montserrate.
kennenlernen (Bergbahn). Das riesige, bis zum Horizont
reichende Häusermeer ist beeindruckend. Von oben kann man die
um die Stadt liegenden Slumgebiete nicht sehen. der Ken- least
zwischen den Armen und denen, die einigermaßen leben können,
Ist in Bogota gewaltig. In keiner anderen lateinamerikanischen
Stadt gibt es eine ähnlich hohe Kriminalitätsrate. Es ist
Vorsicht bei allen Spaziergängen geboten. man trägt nichts
Wertvolles bei sich. Die touristischen Zonen werden von
zivilen Polizisten überwacht, Wege In Außenbezirke können
lebensgefährlich sein.
Zentrum der Altstadt ist die Plaza Bolivar mit dem
Bolivar-Haus und einem Standbild des Freiheitshelden. Um den
Platz reihen sich die mächtigen Kolonialbauten der Kathedrale
(Baubeginn 1565, Fertigstellung 1823), die Kapelle Sagrario
(Mitte 17. Jh.), der Kardinalspalast mit seinen bronzenen
Portalen. das Kapitot (Capitolio Nacional. nach dem
Washingtoner Vorbild gebaut) und das Rathaus der Stadt. Im "Candelaria"-VIerlel
kann man zahlreiche HeuSchaltshauser der alten Zeit bewundern,
sie haben eine reich geschmückte Fassade und einen großen
Innenhof (Patio) mit Brunnen und blumengeschmückte
Balkonreihen auf den innenliegenden Hauswänden.
Das bedeutendste Museum ist das Goldmuse- uni, Museo de Oro,
es zeigt die wichtigsten Geldarbenen der präkolumbianischen
Indiokulturen und zeugt vom Ruf Kolumbiens als El Dorado.
Bogotas Goldmuseum ist das schönste und wichtigste auf dem
ganzen Kontinent.
Wichtige andere Museen sind das Nationalmuseum (Panöplico) mit
archäologischen und eth• nographischen Fundstücken. das Museum
für koloniale Kunst (Museo de Arte Colonial) mit einer
Sammlung von Kunstwerken aus kolonialer Zeit, und das Museo 20
de Julie mit den Dokumenten der Unabhängigkeitsbewegung.
Weitere Attraktionen der Stadt sind dem Botanische Garten mit
einer Fülle an exotischen Pflanzen, das Planetarium und das
Landhaus des Staatsgründers Simön Bolivar (Quinta de Bolivar)
an der Talstation der MontserrateBahn.
Inmitten von Wolkenkratzern steht das neue Bogotä mit
Geschäfts- und Bankenvierteln und den internationalen Hotels.
Das Nachtleben der Stadt ist besonders ausgeprägt uni die
Plaza de Toros, hier gibt es Nachtclubs. Discos und
Musiklokale. wo auf Satsa-Klänge getanzt wird. La Guajira
La Guajira liegt an der venezolanischen Grenze. es ist das
Departamento der Peninsula de Gua. Ilea und bietet die
herrlichsten und unberührte. sten Sandstrände des Landes. Die
Region ist sehr heiß, die Landschaft im Norden Wüste mit
Dornbuschfeldern. Kakteen und Salzseen. im Süden geht sie in
Savanne über. Im heißen Norden leben die Gualiros-Indios, sie
treiben Rinder-, Schaf- und Ziegenwirtschaft und Fischfang.
Gegen die Hitze schützen sie sich mit weiten. flatternden
Gewändern. die besonders schöne. bunte Muster haben.
Die Hauptstadt Rlohacha hat einen sehenswerten Remedlos-Dorn.
Elner der schönsten Strände liegt im Norden, am Ca bo de la
Vele. Sehenswert sind die Manaure-Salzdünen und der
Naturschutzpark Macuira (Busreisen von Riohacha). Eine der
weltgrößten Kohlenenen ist "El Cerrejen".
Holla
Das Departamento Huila liegt südlich von Tollma im Duellgebiet
des Rio Magdalena. Die
Hauptstadt Nelva ist Durchgangsstation für die bedeutendste
archäologische Ställe Kolumbiens. der Parque Arqueolegico de
San AgustIn lind die irr der Nähe liegenden Grabstätten In der
Nähe von San Aguslin.
n den Quellen des Rio Magdalena liegt das geheimnisvollste
Gräberfeld der Welt mit mannshohen Steinskulpturen. die
menschliche oder tierische Züge tragen. Sarkophagen und
Gräbern unter Erdhügeln. Über diese MegalithKultur weiß man
sehr wenig, sicher ist. daß die ersten Gräber vor 2500 Jahren
entstanden sind und daß bis etwa 1500 n. Chr. hier gesiedelt
wurde. Der Pargue Arqueolögico liegt 3 km vom Ort entfernt,
hier findet man ein Museum und den Bosque de la Estatuas. den
Statuenwald. Im Westen und Südwesten des Dorfes liegt die
Stätten El Tablön (fünf Statuen), La Chäquira (Felsenreliefs).
La Pelota (drei Stauten) und Alto de los Idolos (Hügel der
Götzenbilder mit der menschlichen Figur und dem Salamander als
zweitem Ich).
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