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Das Depanamento
Magdalena schließt sich östlich an das von Atläntico an. Die
Hauptstadt Santa Maria wurde 1525 gegründet und ist damit die
älteste spanische Siedlung auf dem amerikanischen Kontinent.
Sehenswert ist die Altstadt mit der Kathedrale, dem Kloster
Santo Domingo: der Casa de la Aduana (Zollhaus) und den engen
Gassen. Imposant sind die schneebedeckten Berge Im Südosten
der Stadt mit dem höchsten Berg Kolumbiens. dem 5775 m hohen
Pico Cnstöbal Colön (Kolurnbusberg). Aus Ehrerbietung für den
großen Befreier vom spanischen Joch besuchen die Südamerikaner
die -Quinta de San Pedro Alejandrino". das Haus. in dem Simön
Bolivar starb.
In Santa Maria können Hubschrauber gechartert werden, um die
"Verlorene Stadt' (Cludad Perdlda), eine erst 1976 Im dichten
tropischen Dschungel entdeckte präkelumhianische Siedlung. zu
besuchen. Die auf 1100 m Meereshöhe gelegene Siedlung der
Tairona-Indianer Ist erst zum Teil freigelegt. Man erkennt
Bewässerungsanlagen. Terrassenbauten und Tempelruinen. Nach
dem vorberf hellenden Fluß wurde sie Burnaca genannt.
Die sieben Buchten um Santa Maria werden auch als Riviera
Kolumbiens bezeichnet. Das Ferienzentrum der Stadt heißt El
Rodadero. es bietet gute Restaurants und Hotels. sowie die
üblichen Unterhaltungsmöglichkeiten. Eine Vielzahl von Buchten
reiht sich aneinander. man findet Sandstrände und Felsen
inmitten üppiger tropischer Vegetation. die von Palmen
überragt wird. Beim Baden kann man die schneebedeck-
ten Berge der Sierra Nevada betrachten. El Rodadero hat ein
Marinemuseum und ein Seeaquarium.
Ostlich der Stadt hegt der urige Fischerort laganga. Im
Nordosten liegt der Tayrona•Natlonalpark mit seinen riesigen
Kakteenfeldern. die bis zum Meer reichen, hier findet man
präkolumbianische Kulturen. das archäologische Gebiet von
Pueblito. Höhlen und kann die bunte Welt der Vögel beobachten.
Der Pico Cristabel Colön ist nur mit Bergsteigerertahrung zu
besteigen. Wanderungen und Trekkingtouren im Gebirge sind
leichter. Ausgangspunkt für Bergsteiger ist Las Hubes
(Wolken). von wo man mit Maultieren bis zu den Bergeinstiegen
reiten kann.
Südlich von Sanla Maria hegt an der Eisenbahnlinie der Ort
Aracataca inmitten großer Bananenplantagen, der Geburtsort von
Gabriel Garcia Märquez (Märquez-Museum). Literatur.
Nobelpreisträger 1982 (Hundert Jahre Einsamkeit).
Mela
Das Departamento Meta liegt nördlich von Caqueta und reicht
von den Osthängen der Cordillera Oriental bis zum
Amazonasbecken. Die Hauptstadt Vlllavicencie ist das
Wirtschaftszentrum der Viehwirtschaft in den Llanos. Die
Amazonasurwälder bergen noch reiche Bodenschätze, die bisher
wegen unzureichender Straßenverhältnisse nicht ausgebeutet
werden konnten. Die Llanos sind ein Flachland mit riesigen
Agrar- (vorwiegend Reis)- und Viehzucht- betrieben. Hier hat
sich die ursprüngliche Mentalität und Kultur erhalten mit "Coplas"
(Volksliedern), Tanz und Trachten.
Mit einer Sondergenehmigung kann man den Nationalpark Serrania
de la Macarena besuchen. eine Berginsel inmitten der
Llano-Ebene (ähnlich den eTepuls" in Venezuela) mit einer
eigenen Tier- und Pflanzenwelt.
Marino
Narre liegt im Südwesten des Landes ander Grenze zu Ecuador.
Es ist ein Agrargebiet mit schönen Berglandschaften und einer
blühenden Kunsthanchverksindustne. Die Hauptstadt Pasto hegt
auf 2500 m Meereshöhe zu Füßen des 4764 m hohen Nevado de
Cumbal. Auf dem Markt der Kleinstadt werden
Kunstgewerbeartikel. wie Leder-. Hecht-, Töpfer- und
Holzschnitzwaren verkauft
Bei Ipiales steht das Sanctuarlo Nuestra Seflora de las lalas
die berühmte neugotische Wallfahrtskirche steht atemberaubend
in einer engen Schlucht.
Ausflugsziele in der Region sind der GalerasVulkan (4276 m)
und die Lagune de la Coehe der großte See Kolumbiens
(Unterkunftsmöglichkeiten, Bootsvermietung zum Segeln und
Fischen).
An der Küste liegt Kolumbiens zweitgrößter Pazifikhafen.
Tumaco. Von hier können Bootsfahrten zu den Inseln der Bucht
Ensenada de Tumaco unternommen werden. Auf Isla Bocagrande und
Isla del Mono linde' der Urlauber schöne Sandstrände.
None de Santander
Das Departamento Norte de Santander liegt nördlich vom Opt.
Santander an der venezolanischen Grenze. Wie in Santander
werden Tabak und Kaffee angebaut. Zwischen den Plantagen gibt
es Haciendas mit großen Rinderherden. Grenzstadt und
Hauptstadt Ist Cücuta, die sechstgrößte Stadt im Land. Sie hat
wenig Sehenswertes zu bieten, in der Umgebung sollte man das
Fremdenverkehrszentrum um Villa del Rosario besuchen, der Ort
hat schöne Bauten und Parkanlagen. Weitere historische Städte
sind Chinacola, Pamplona und Ocaha.
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