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Putumayo liegt Im
Süden Kolumbiens, an der Grenze zu Ecuador. Die
undurchdringliche Dschungellandschaft reicht im Westen bis zu
den Ausläufern der Kordilleren. Hier liegt auch die Hauptstadt
Mocca. Namengebend für die Intendencla ist der Rio Putumayo,
der Grenzfluß zu Ecuador und Peru, der in Brasilien als tot'
in den Amazonas mündet.
(San Andres y Providencia siehe im Teil Karibik) COMISARIAS
Cormsarias sind Verwaltungsbezirke mit wenigen Einwohnern. die
zum überwiegenden Teil in den Verwaltungshauptstädten leben.
Sie liegen in der Savanne des nördlichen Amazonasbeckens.
Außer In Vichada gibt es keine Straßen. nur Pfade. Weite Teile
dieser Region sind von dichtem Urwald bedeckt. Hier findet man
'el tigre". den Jaguar, Purnas, Reptilien sowie Vögel und
Schmetterlinge.
Amazonas
Amazonas liegt im Südosten des Landes an der Grenze zu Peru
und Brasilien. Die Hauptstadt Leticia liegt ganz im Süden im
Dreiländereck. 1867 wurde sie in der Zeit des Kautschukbooms
gegründet. Heute stellt sie einen wichtigen militärischen
Vorposten dar. Es gibt Hotels und Restaurants. von hier können
Ausflüge in die "Grüne Hölle" unternommen werden,
Die brasilianische Grenzstadt TabatInga grenzt nahtlos an
Leticia, hier gibt es keine Zoll- und Paßt ormalitäten (erst
bei der Weiterreise braucht man die Stempel).
Zentrum der Stadt ist der Hafen, von wo man auf dem hier schon
bis zu 3 km breiten Amazonas bis zum Atlantik auf komfortablen
Schiffen segeln kann.
Kürzere Ausflüge kann man zu Indianersiedlungen der Ticuna
unternehmen oder die vielen Amazonasinseln mit ihren Stränden
besuchen,
wie die Isla de los Keos (die Affeninsel.
Unterkunftsmöglichkeiten auch für Menschen). Imposant ist der
bis dicht an die Stadt reichende Dschungel mit seiner
artenreichen Tier- und Pflanzenwett. Besonders sehenswert sind
der Naturschutzpark Amacayacü und die Seen Tarapoto und
Yaguarcada.
Gualnla
Guainla liegt zwischen Vichada im Norden und Amazonas im
Süden. Der Hauptort Obando. der auch Puerto Infrida genannt
wird, liegt am Rio Guaviare kurz vor der Grenze zu Venezuela.
wo er in den Orinoco mündet.
Guaviare
Guavlare liegt zwischen Meta im Norden und Caguetä im Süden.
Hauptort Ist San Jose de Guaviare im Norden. Wie die meisten
Orte des Amazonasbeckens ist auch San Jose im Zuge des
Kautschukbooms Ende des 19. Jahrhunderts gegründet worden. Wer
hierher in die Dschungelwildnis reist, kann die Tier- und
Pflanzenwelt ohne Komfort noch 'echt!' genießen. Es gibt
Unterkunftsmögtichkelten und einfache, aber urige Kneipen.
Vaupäs
Vaupes liegt an der brasilianischen Grenze nördlich von
Amazonas. Der Hauptort Maß liegt am Rio Vaupes. Wie auch In
San Jose kann man hier Abenteuerurlaub mitten im Dschungel
machen: ohne den Fremdenverkehrszirkus. wie er mittierneile in
Leticia üblich ist.
Vichada
Vichada liegt an der Grenze zu Venezuela nördlich von Guainia.
Der Hauptort Puerto Carreho liegt an der Mündung des Rio Meta
in den Orinoco. Hierher führt auch eine Dschungelstraße von
Bogota. Über die Stadt Puerto Päez in Venezuela kann man aul
dem Orinoco in Richtung Norden fahren, um dann auf der Straße
nach Caracas zu gelangen.
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