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Panama ist der
südlichste Staat Mittelamerikas. Hier verengt sich das Land
zwischen dem Kari- bischen Meer und dem Pazifik auf 54 km
Breite. Das Wort "pa-na-ma" entstammt der Sprache der
Cueva-Indianer und bedeutet "Ort vieler Fische".
Panama ist vorwiegend gebirgig und stark bewaldet. Im Norden
und Osten, zur kolumbia- nischen Grenze hin, mit tropischem
Regenwald, an der Pazifikküste mit Trockenwald und Savanne.
Der pazifischen Küste sind eine Reihe von Inseln vorgelagert,
die Isla del Coiba und, im Golf von Panama, der
Las-Perlas-Archipela- go, mit der Isla del Rey. Im westlichen
Moskito- Golf der Karibik liegt der Archipel Bocas del Toro,
vor der östlichen Karibikküste, die Islas de San Blas.
1501 wurde die Landenge von den Spaniern entdeckt, Balboa
überquerte 1513 als erster Europäer das Land und entdeckte den
Pazifik. Bis 1821 gehörte das Land zum Vizekönigtum
Neu-Spanien und schließt sich dann Neu- Kolumbien an. Eine
Revolution, untersiützt von den USA, führte dazu, daß sich
Panama von den Vereinigten Staaten von Kolumbien lösen und am
3.11.1903 seine Unabhängigkeit erklären konnte. Kolumbien
erkannte dies erst 1924 an. Am 1.10.1979 erhielt Panama die
Souveränität über die Kanal-Zone, die ab dato Canal Area hieß.
Die USA hatten sich für die Unabhängigkeits-Unterstützungen
das Recht auf die Kanalverwaltung bis 1999 gesichert (siehe
P.-Kanal-Zone).
Jaguare, Ozelots, Affen, Schlangen und Krokodile.
Zwischen Panama-City und Colon gibt es eine
Eisenbahnverbindung entlang des Kanals. Busse zwischen
größeren Städten, die Paname- ricana kommt von Costa Rica und
endet ca. 100 km südlich der Hauptstadt. Nach Kolumbien
besteht aufgrund des sumpfigen Urwaldgebie- tes keine
Straßenverbindung. Im Bergland feh- len 100 Meilen der knapp
25.000 km langen Transkontinentale, nur Fußmärsche und Boote
bieten eine Möglichkeit zum Durchkommen (Dschungel für
Moskitos und Schmuggler). Immer wieder versuchen Abenteurer,
die Strecke zu überwinden, nachdem es in den siebziger Jahren
eine britische Militärexpedition mit Landrovern geschafft hat,
das Darien-Berg- land (Nationalpark der Cuna-Indios) bis
Kolum- bien zu durchqueren.
Aeroperlas besorgt den nationalen Flugverkehr. Panama wird
unterteilt in 9 Provinzen und 1 Territorium:
Bocas del Toro
Die Provinz Bocas del Toro liegt im Nordwesten des Landes. Sie
grenzt im Westen an Costa Rica, im Süden an die Provinz
Chiriqui und im Osten an Veraguas.
Die Landschaft geht von einer Sumpf- und Mangrovenebene in
Gebirgslandschaft über, die von dichtem tropischem Regenwald
bedeckt ist. Die Berge sind die Heimat der Cricamola-, Teribe-
und Bokota-Indianer. Viele von ihnen arbeiten in den riesigen
Bananenplantagen der Provinz.
Zur Provinz gehört der der karibischen Küste vorgelagerte
Archipielago de Bocas del Toro, der in der Laguna de Chiriqui
liegt. Zum Archi- pel gehören die Inseln Isla Colön, Isla
Basti- mentos, Isla Cristöbal, Isla Popa, Isla Cayo Agua. Auf
Isla Colön, der westlichsten dieser Inseln, liegt die
Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Bocas del Toro. Hübsch
ist die Fach- werkarchitektur, die das Städtchen aussehen ,
als bestehe es aus Spielzeughäusern. Die ein bieten weiße
Sandstrände zum Baden Schnorcheln. Die Restaurants bieten Lob-
und Austern.
Irigui
e Provinz Chiriqui liegt an der pazifischen Küste und grenzt
im Westen an Costa Rica. Chi- riqui hat eine buchtenreiche
Küste, nördlich steigt das Land auf zu einer mitten durch
Panama verlaufenden Bergkette, deren höchster Berg der 3478 m
hohe Volcän Barü ist (höch- ster Berg Panamas).
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