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Bolivar
Der Bundesstaat fegt im Südosten des Landes und umfaßt das
größte Gebiet von Venezuela. Der OrInoce nach Seiner
Wassermenge dritt- größtes Flußsystem Südamerikas, bildet die
Nordgrenze der Region des Bundesstaates BolWar. Die am Orinoco
gelegene Hauptstadt Ciudad Bolivar ist Zwischenstopp (aus
Cara- cas) oder Ausgangspunkt zum Hochland von Unna und zum
Nationalpark Canaima.
Sehenswert ist die 1600 m Lange Brücke über Venezuelas großen
Fluß. Früher hieß die Stadt Angostura. hier wird der berühmte
Bitter herge- stellt.
Südlich liegen das Bergland von Guayana und die Gran Sabana.
eine weite Savannenland- schaft. die den gesamten Südosten des
Landes einnimmt. Tafelberge von knapp 3000 m Höhe ragen aus
dem durchschnittlich 1000 m hohen Gebiet. Diese Tepuis
(Sandsteininseln). in Jahr- millionen durch Erosion
entstanden, ziehen sich bis ins Amazonas-Territorium und ins
benach- barte Guyana hinüber. Es gibt etwa 120 dieser wenig
erforschten und teils unzugänglichen Berginseln in der Gran
Sabana. erst ein knap- pes Dutzend sind überhaupt erst
teilweise erforscht, viele liegen ständig in dichten Gewit-
terwolken, was eine Kartierung fast unmöglich macht (nur per
Radar oder aus dem Weltraum). Eine zusätzliche Gefahrenquelle
für Expeditio- nen zu den Tepuis. neben der riskanten Bestei-
gung, sind die Gewitter. vor Oen Blitzen gibt es
"
fueei Falls
wenig Schutz und die sintflutartigen Regen ver-
wandeln in Minutenschnelle alles in Sumpf.
Dazu kommen die Spalten. die die Oberfläche
wie einen Gletscher durchziehen und ein Voran-
kommen fast unmöglich machen (trotzdem
werden Abenleueneuren angeboten).
Auf den fast unzugänglichen Tafelbergen (der größte, der
Aurin-1mM hat über 800 qkm und 75 km Durchmesser) findet sich
eine spezielle endemische Hora und Faune. mit lteichfressen-
den Pflanzen, Riesenlarnen. Dschungel, Sümp- fen. Schluchten,
Höhlen, reißenden Gebirgs- bächen. nie gesehene Vögel.
Frösche. Schlan- gen). Forscherteams entdecken immer wieder
neue Tier- und Pflanzenarten. Die Geschichte mit dem Saurier
auf dem Auyan•Tepui muß erst noch bewiesen werden.
Im "Land der Tepuis" findet man den höchsten Wasserfall der
Welt, den Angel-Wasserfall (Salto Angel). der 1006 m tief vom
Auyan Tepuy (2500 m) herabstürzt. Die Fälle. die der
Amerikaner Jimmy Angel 1937 zufällig entdeck- te (nach der
Notlandung auf dem Berg brauchte er 9 Tage mit seiner Crew für
den Abstieg, die Kopie des Flugzeugs liegt heute noch dort),
sind per Flugzeug oder Helikopter zu besuchen. Neben den Angel
Falls gibt es im Tal eibergland noch hunderte von
Wasserfällen, die teilweise 4-600 m die Steilwände
hinabstürzen.
In dieser Gegend liegen Venezuelas erstrangige
Dschungel-Ausflugsziele mit hervorragenden Hotel-Resorts. wie
Canaima und Kavac. im süd- lichen Regenwaldgebiet (per
Flugzeug ab Cara- cas' Inland-Airport zu buchen).
Die Resort-Anlage Canaima. an einer Schwarz- wasserlagune mit
Sandstrand und tosendem Wasserfall gelegen, ist Ausgangspunkt
für Tou- ren in die Gran Sabana und zum Tafelberg Auyan Teeei
(Angel Falls). Ebenso beliebt sind Ausflüge nach Kavac (Kavac-Schlucht,
Wasser- fälle).
Hier im Grenzgebiet zu Brasilien, leben noch einige der
letzten Naturvölker der Erde (Yen- omaml-Indianer). El Dorado.
mit Bus oder Flugzeug zu erreichen. ist Ausgangspunkt zur
südlichen Gran Sabana und den Tafelbergen. Der vor 30 Jahren
gegründete Nationalpark von Canaima beherbergt u. a. so
bedrohte Tierarten, wie den Jaguar. Ozelot und den
Riesenameisen- bär.
Wichtigste Städte. und neben Caracas Aus- gangspunkte für
Expeditionen und Ausflüge in die Gran Sabana (für das nahezu
straßenlose Gebiet) sind Ciudad Bolivar und Ciudad Guaya- na.
am Fluß.
Carabobo
Der Bundesstaat liegt zentral an der Karibikkü- ste des
Landes. Ausflüge bieten sich an zum Lage de Valencia. an der
Grenze zum östlichen Nachbarstaat Aragua. In der 1555
gegründete' Hauptstadt Valencia wurde 1830 Venezuelas
Unabhängigkeit proklamiert.
Die Stadt (knapp 1 Mio E) ist heule das Indu- striezentrum des
Landes. Einige historische Bauten haben sich im Zentrum der
modernen Stadt erhalten (am Plaza Bolivar die Kathedrale,
Kirchen, Museen).
Puerto Cabello ist nach dem Hafen von Cara- cas. La Guaira.
der wichtigste Hafen des Landes (Kallee, Kakao). Sehenswert
sind die koloniale Altstadt, die Ruinen des Forts Solano (herrli-
cher Ausblick auf Hafen und Meer) und das Kastell San Felipe
(Badestrände außerhalb der Stadt).
Im Westen von Puerto Cabello liegt der Natio- nalpark von
Morrocoy Im Bundesstaat Falcon. Co Jedes
Der Bundesstaat liegt in den trockenheißen nordwestlichen
Lianas. die kleine Hauptstadt San Carlos (1678 gegr.) hat
sehenswerte Kolo- nialarchitektur. u.a. drei Kirchen aus dem
18. Jh. Im Süden des Bundesstaates findet man Felszeichnungen,
hier liegen die Städte Libertad und El Baut (indianischen
Felszeichnungen, Bootstouren auf dem Rio Cojedes). Nördlich
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