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Monagas
Der Bundesstaat liegt im Osten des Landes, die Ostgrenze
bildet das Orinoco-Delta.
Die Hauptstadt Maturin wurde 1760 gegründet und hat in der
Allstadt einige sehenswerte Kolo- nialbauten (u.a. die barocke
Kirche von San Simeon aus dem 18. Jh.).
Die moderne Stadt Malurin dient Touristen (4 Flüge täglich
nach Caracas) vorwiegend als Ausgangspunkt zu den Höhlen von
Guacharo und ins Territorio Delta Amacuro, zu dessen
Hauptstadt Tucupita.
Die berühmten Höhlen von Guacharo liegen an der Nordgrenze des
Bundesstaates zum Nach- barstaat Sucre. In den
Tropfsteinhöhlen leben zig-tausende von Vögeln. die am Abend
unter tosendem Geschrei die Riesenhöhle zur Futter- suche
verlassen (Führungen mit Licht dürfen nicht zur Decke
leuchten, wo die Nistplätze sind, ebenso ist dort
fotogralieren verboten). blueva Esparta
Der Bundesstaat wird gebildet aus der größten Antilleninsel
Venezuelas, der Isla Matgarita sowie den kleinen südlichen
Nachbarinseln Cubagua und Coche. (siehe im Teil Karibik)
Portuguesa
Der Bundesstaat liegt in den westlichen Llanos.
Hauptwinschallszweig ist die Landwirtschaft. Die Hauptstadt
Guanare hat um den Plaza Bolivar einige koloniale Gebäude (u.a.
Bischofs- palast). u.a. die Basilika aus dem 18. Jh. (Wall-
fahrtsstätte zur Jungfrau von CoromOtO, der Schutzheiligen von
Venezuela).
Ausflüge in die Llanos führen zu Pferd in die Steppen- und
Wasserlandschaft, hier findet man das Wasserschwein. das mit
dem Borsten- vieh nur die Größe gemein hat, aber ein Nager
ist, Wasservögel. Rotwild, Tapire. Leguane und Kaimane.
Sucre
Der Bundesstaat hegt im äußersten Nordosten des Landes,
vorgelagert ist die Kar ibikinsel Margarita.
Die Hauptstadt Dumalla gilt als die erste Stadt- gründung auf
dem südamerikanischen Festland (ca. 1515, einige andere Städte
reklamieren allerdings denselben Anspruch).
Sehenswürdigkeiten sind das die Bucht über- schauende Kastell
San Antonio (17. Jh., Inder spanisch-typischen Sternform.
ähnlich der berühmter) Festung El Morro auf Puerto Rico).
Kirchen (Santa Ines. klassizistische Kathedrale) und koloniale
Gebäude (zahlreiche restauriene Bauten um den Plaza Bolivar).
Das Museo de Sucre gedenkt dem berühmte. sten Sohn der Stadt,
der nicht nur dem Bundes- staat seinen Namen gab, sondern auch
der Hauptstadt Boliviens, wo er nach den Freiheits- kämpfen
gegen die Spanier nach 1824 Präsi- dent war (Sucre befreite
Peru zusammen mit Bolivar. Hochland-Peru wurde zu Ehren des
Befreiers in Bolivien umbenannt).
Von Puerto de la Cruz. im westlichen Nachbar- staat Anzoategui,
bis nach Cumana reicht der Unterwasser-Nationalpark von
Mochima. Cumanä lebt vom Fischfang und vom Touris- mus (an den
Sandstränden der ruhigen Man- zanares-Bucht).
Von hier aus starten die Fähren zur nahegelege- nen
Karibikinsel Margarita.
Bootsausflüge gibt es ab Puerto Sucre zur über der Bucht von
Manzanares gelegenen Halbinsel Araya (Salzgewinnung), mit den
Ruinen des spanischen Forts Santiago. Die weißen Salz-
bergkegel sind beliebte Foto-Objekte.
Östlich von Cumana, im Nachbarbundesstaat Monagas, liegen die
berühmten Höhlen von Guacharo nahe der Stadt Caripe (geführte
Tou- ren. Restaurant. Museum).
Tachira
Der Bundesstaat liegt im äußersten Südwesteck von Venezuela.
an der Grenze zu Kolumbien. Die bergige Landschaft bietet
angenehmes frühlingshaftes Wetter das ganze Jahr über.
Die Hauptstadt San Gristehal liegt am Rio Tor- bes inmitten
einer fruchtbaren Terrassenland- schaft. auf der vorwiegend
Kaffee angebaut wird.
Sehenswert sind die Kathedrale. das Bischofs- palais und die
Stierkampfarena.
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