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    Dominikanische Republik

 

   

Ursprünglich mehr als exotischer Tagestrip von den beiden französischen Nachbarinseln aus genutzt, entwickelt Dominica mehr und mehr eigenen Tourismus. Neben den überwiegend schwarzen Vulkansandstränden gibt es im Norden auch die gewohnten weißen Strände.
Liebenswert die kleine Hauptstadt Roseau mit ihren bunten Holzhäusern, der Kathedrale, Straßen und Gassen. Von hier startet man zu

den größten Wasserfällen, den Trafalgar Falls (unterhalb liegt das Wilderness-Restaurant Papillote mit Stein-Tierfiguren und Heißwasserbecken). Weitere Sehenswürdigkeiten im Osten Roseaus sind die Süßwasserseen Boeri und Freshwater Lake und die spektakulären Middleham, Sari-Sari und Victoria Falls im Morne Trois Pitons National Park (in 1000 m Höhe, Boiling Lake, größter kochender See der Welt, im "Valley of Desolation" findet man Schwefelquellen und kochenden Schlamm).
Der Northern Forest Reserve (wilde Küsten, einsame Buchten, Regenwald, Papageien, Morne Diablotin, höchster Berg, 1447 m) ist Regenwaldgebiet und Wildnis. Die Insel hat 3 Orte mit Schwefelquellen, Valley of Desolation, Wotten Waven und Soufriäre. Der Cabrits National Park hat Dominicas größtes Sumpfgebiet und vorgelagerte Korallenriffe. Hier überblickt das Fort Shirley (18. Jh.) die Prince Rupert Bay.
Dominica hat 135 verschiedene Vogelarten, wovon der "Sisserou", der einheimische Papagei, der Wappenvogel ist (Parrot Habitat, nördlich des Morne Diablotin).
Der mit dem europäischen zeitgleiche Karneval wird als der urwüchsigste und spontanste bezeichnet. Weitere Festivals mit Straßenmusik finden u.a. im Okt/Nov (3. Nov, Independence Day) statt sowie das Musik- und Kunstfestival Domfesta".
Canefield Airport hat innerkaribische Flüge, Melville ist der internationale Flughafen. Die Schnellfähre zwischen Martinique und Guadeloupe legt einen Stop auf Dominica ein.

Die Dominikanische Republik umfaßt die östlichen zwei Drittel der karibischen Insel Hispaniola, der zweitgrößten Großen-Antillen-Insel. Die Insel liegt an der Grenze zwischen Atlantik und Karibischem Meer, im Norden badet man im Atlantik, im Süden in der Karibik, im Westen grenzt Haiti an.
Die Cordillera Central mit dem höchsten Berg der Karibik, Pico Duarte 3175 m (Nationalpark), durchzieht den zentralen Westteil der Republik, im Norden liegt die Cordillera Septentrional, im Süden die Sierra de Neiba und de Baoruco. Bis auf den trockenen, teils wüstenhaften Süden (Lago Enriquillo, 50 m unter dem Meeresspiegel, Naturpark), sind die fruchtbaren Täler dazwischen dicht besiedelt. Der Ostteil ist hügelig (bis 760 m).
1492 entdeckte Kolumbus Hispaniola, bereits 1496 gründete sein Bruder, Bartolomeo die Hauptstadt Santo Domingo, älteste Stadt Amerikas. Die Ureinwohner der "Quisqueya" genannten Insel, die Tainos, ein etwa 600.000 Menschen zählendes karibisches Arawak-Volk,

wurden innerhalb von knapp 15 Jahren praktisch ausgerottet. Nachdem später der Westteil der Insel von Frankreich besetzt wurde, wurde 1795 sogar die Kolonie Santo Domingo französisch. Nach der Befreiung von französischer Besatzung, mit Hilfe der Engländer, wurde Santo Domingo wieder spanisch und 1821 unabhängig. Von 1822-44 dauerte die haitianische Besetzung. 1844 wurde das Land endgültig unabhängig. Von 1916-24 besetzten US- Marines das Land, zwischen 1936 und 1961 hieß die Hauptstadt Santo Domingo Ciudad Trujillo, nach dem damaligen (und 1961 ermordeten) Diktator.
Die einheimische Flora und Fauna kann u.a. im Museum für Naturgeschichte, im Botanischen Garten und im Zoo der Hauptstadt besichtigt werden.
Die Bevölkerung, ursprünglich spanisch, ist mittlerweile mit den Nachkommen afrikanischer Sklaven vermischt.
Empfehlenswert sind Rundfahrten, um die abwechslungsreiche Landschaft (vom Urwald

bis zur Kakteen-Wüste) und die teils alten spanischen Siedlungen und Städte zu sehen. Wer's will, überall im Land gibt es die in südamerikanischen Regionen beliebten Hahnenkämpfe, bei denen natürlich immer gewettet wird.
Motorräder sind das gebräuchlichste Transportmittel auf der Insel. Das merkt schon der Individualtourist, wenn er am Airport "Las Arnericas" ankommt und nach Taxis Ausschau hält. Irgendwo lauern sie und bringen einen für billiges Geld zum nahen Busstop oder nach Boca Chica, Santo Domingos Weekend-Strand (Yachtclub, Ferienzentrum nahe des International Airport).




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