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Lage: Ecuador
liegt an der südamerikani-schen Pazifikküste und wird im
Nordenn Kolumbien, im Osten und Süden von Peru begrenzt und
ist der drittkleinste Staat Südamerikas
Das Reiseziel Ecuador ist, wie der Name andeutet, Aquatorland.
Von Quito aus erreicht man den Äquator auf einer kurzen und
bequemen Spazierfahrt. Das Land am Äquator gliedert sich in
drei Zonen: die Costa (Küstenland) mit Bananen-, Kakao- und
Kaffeeplantagen; die zwischen
Reisewege: Quito ist im Direktflug (ca. 13 Stunden) von
Frankfurt/Main aus, Guayaquil via Amsterdam oder Madrid zu
erreichen. Der Hafen von Guayaquil, der größten Stadt
Ecuadors, wird ab Hamburg von den Frachtschiffen
(Personenbeförderung) der Polish Ocean Lines angelaufen.
Staatsform: Ecuador ist eine präsidiale Republik, deren
Volksvertretung die soge-
annte Kammer bildet. Verwaltungsmäßig ist das Land in 19
Provinzen eingeteilt.
Bevölkerung: Indianer machen rund 20%, die Mestizen rund 35%
und die Weißen etwa 25% der Bevölkerung aus. (Bei Mestizen und
Weißen gibt es in gewissen Fällen Unsicherheiten, ob man sie
rein genealogisch einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zuordnen
soll; oft liegt nämlich nur eine einmalige, vor vielen
Generationen erfolgte Rassenmischung vor.) Minderheiten bilden
Schwarze (5%) Mulatten (15%) und Zambos (Mischlinge aus den
Verbindungen von Schwarzen und Indianern und deren
Nachfahren).
Die Landessprache ist Spanisch. Die Indianersprachen Ketschua
(Quetchua) und Chibcha sind aber sehr verbreitet; die
Tieflandindianer sprechen eigene Dialekte. Gut 90% der
Bevölkerung sind katholisch (kleine protestantische und
jüdische Minderheiten). Die Tieflandindianer hängen ihren
Naturreligionen an.
Verkehrseinrichtungen: Ein Netz verhältnismäßig guter Straßen
verbindet alle wichtigen Orte (gute nationale
Autobus-verbindungen). Eine Eisenbahnlinie verbindet Quito mit
Riobamba (Schienenbusverkehr für Touristen).
Von den internationalen Flughäfen Quito und Guayaquil gibt es
auch inländische Verbindungen. Taxis, Sammeltaxis (Colectivos)
und Mietwagen werden angeboten.
Speisen und Getränke: Die einheimischen Gerichte sind meist
recht scharf gewürzt. Zu empfehlen sind: Cehiche (Fisch,
Krabben oder Muscheln mariniert in Limonensaft) und der Locro
(eine Kartoffelsuppe mit Käse und Avocados) oder Sancocho
(eine Fischsuppe mit Mais, Erbsen, grünen Bohnen, Tomaten,
Kräutern und Milch). Die einheimischen Biere sind ebenfalls
empfehlenswert.
Feiertage: Neujahr, Karneval, Freitag und Samstag der
Karwoche, 1. und 24. Mai, 24. Juli, 10. August, 9. und 12.
Oktober, 2. November, 25. Dezember, 25. Juli in Guayaquil, 6.
Dez. in Quito.
Kleidung: Für Quito ist Übergangskleidung, für Guayaquil
leichte Tropenkleidung zu empfehlen.
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