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Einreise für
Deutsche
Visumfrei für 90
Tage. Notwendig sind: ein bei Ankunft mindestens noch 6 Monate
gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.
Landesdaten
Die Republik
Ecuador liegt an der Westküste Südamerikas beiderseits des Äquators,
und zwar zwischen dem 2. Breitengrad Nord und dem 6. Breitengrad Süd
und dem 75. bis 81. Längengrad West. Sie grenzt im Norden an
Kolumbien, im Osten und Süden an Peru und im Westen an den
Pazifischen Ozean.
Ecuador wird von
Nord nach Süd von den Anden durchzogen und teilt sich in drei sehr
unterschiedliche Großräume: Sierra (Hochland), Costa (Küstenregion)
und Oriente (Amazonasbecken).
Zum Staatsgebiet
Ecuadors gehören auch die etwa 1.000 km vom Festland entfernt im
Pazifischen Ozean liegenden Galápagos-Inseln, die aus 13 größeren
und vielen kleinen Inseln bestehen.
Fläche: 256.370
km², davon entfallen auf die Galápagos-Inseln 7.844 km².
Verwaltungsstruktur: 22 Provinzen (einschließlich der
Galápagos-Inseln).
Einwohner
Bevölkerung: ca.
13 Millionen, davon ca. 18.600 auf den Galápagos-Inseln.
Städte: Quito (Hauptstadt,
2.850 m) ca. 1,4 Millionen, Guayaquil ca. 1,9 Millionen, Cuenca
(2.580 m) ca. 277.000, Santo Domingo ca. 200.400, Machala ca.
198.100, Manta ca. 183.200, Portoviejo ca. 170.300, Eloy Alfora ca.
167.800, Ambato ca. 154.400, Riobamba (2.760 m) ca. 124.500.
Sprache
Die Amtssprache
ist Spanisch. Außerdem werden noch Quechua und andere indianische
Sprachen gesprochen. In Großstädten und größeren Hotels versteht man
auch Englisch.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische
Zeit (MEZ) -6 Stunden, Galápagos-Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
-7 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -7 Stunden;
Galápagos-Inseln -8 Stunden).
Stromspannung
110 Volt
Wechselstrom, 60 Hertz. Es werden fast ausschließlich
US-Blattstecker verwendet. Es empfiehlt sich, einen Adapter
mitzuführen. Mit Stromausfällen muss gerechnet werden.
Telefon/Post
Briefkästen gibt
es kaum, alle Post ist bei den Postämtern (oficina de correo)
aufzugeben. Luftpost nach Europa ist etwa 10 Tage unterwegs, von den
Galápagos-Inseln mindestens 15 Tage.
Telefon
Die Vorwahl von
Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Ecuador ist 00593, die
Vorwahl von Ecuador nach Deutschland 0049, nach Österreich wählt man
0043 und in die Schweiz 0041. Telefone gibt es in fast allen
öffentlichen Gebäuden oder auch in kleineren Geschäften
(unterschiedliche Gebühren). Karten für Kartentelefone kann man an
Tankstellen, in Restaurants oder in Einkaufszentren erwerben.
Ferngespräche führt man am besten über die öffentlichen
Telefonzentralen, die in allen Städten und teilweise auch in
kleineren Ortschaften vertreten sind. Auch einige Internet-Cafés
bieten einen Telefon-Service an.
NOTRUFNUMMERN:
Polizei 101, Unfallrettung 911, Feuerwehr 102.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM
850.
Es gibt eine gute
Mobilfunk-Abdeckung auch in entlegeneren Gebieten. Handies können am
Flughafen oder in Telefonläden gemietet werden. Derzeit gibt es
Roamingverträge mit Anbietern in Ecuador von E-Plus, O2 und Vodafone.
GSM 850-fähig
sind Quadband-Handys.
Internet
Länderkürzel: .ec
In allen größeren
Städten gibt es Internet-Cafés.
Feiertage
1. Januar
(Neujahr), Karneval, Gründonnerstag, Karfreitag, 1. Mai (Tag der
Arbeit), 24. Mai (Schlacht von Pichincha), 25. Juli (Gründungstag
Guayaquils), 10. August (Unabhängigkeitstag), 9. Oktober
(Unabhängigkeitstag von Guayaquil), 2. November (Allerseelen), 3.
November (Gründungstag von Cuenca), 6. Dezember (Gründungstag von
Quito), 25. Dezember (Weihnachten).
Darüber hinaus
gibt es noch regionale Feiertage.
Die
Hauptferienzeit geht im Küstenbereich des Landes von Ende Januar bis
Ende April. Im restlichen Teil des Landes von Ende Juli bis Ende
September.
Öffnungszeiten
Banken: Mo bis Fr
9-16/18 Uhr;
Geschäfte: Mo bis
Fr 9-13, 15-19/20 Uhr, Sa 9-13 Uhr; Einkaufszentren haben werktags
oft auch bis 20 Uhr geöffnet und sonntags bis 16 Uhr oder länger;
Büros: Mo bis Fr
8-16.30 Uhr.
Kleidung
Wenn man die
Küstengebiete bereist oder sich im Oriente und an den Osthängen der
Anden aufhält, sollte man leichte, atmungsaktive Sommerkleidung
tragen. Auch sollte man Regenschutz mitführen. Auf dem Hochplateau
der Sierra sind das ganze Jahr Übergangskleidung, Wollsachen und
Regenschutz angebracht. Bei Reisen zwischen Guayaquil und Quito oder
umgekehrt ist zu beachten, dass man von einer Klimazone in eine
gänzlich andere wechselt.
Galápagos-Besucher sollten in
der kühlen Jahreszeit, von Juni bis November, wärmere Kleidung sowie
guten Schutz gegen Nieselregen mitnehmen.
Land und Leute
Geschichte/Politik
Die auf
ecuadorianischem Gebiet gefundenen Artefakte, die bis 8000 v. Chr.
zurückdatiert werden können, gehören zu den ältesten Funden
menschlicher Kulturen in Lateinamerika. Ausgrabungen deuten darauf
hin, dass die Kulturen, die es zwischen 500 v. Chr. und 500 n. Chr.
im heutigen Ecuador gab, enorme Fertigkeiten in der
Metallbearbeitung, im Töpfern und Weben besaßen. In den tausend
Jahren von 500 v. Chr. bis 500 n.Chr. kam es zur Bildung und Blüte
zahlreicher Regionalkulturen. Den größten Machtzuwachs erfuhr jedoch
die Manta-Kultur, die mit ihren Balsa-Booten vermutlich bis nach
Mexiko segelte. Ab 900 n.Chr. gründeten die Cara im Hochland ein
erstes Großreich. Im Süden grenzte es an das Reich der Canari. 1450
n.Chr. unterwarfen die Inka alle Völker in Ecuador, doch ihre
Herrschaft war nicht von langer Dauer, denn 1499 n.Chr. landeten
bereits die ersten Spanier an der Karibikküste. Die Zeit der
spanischen Eroberungen begann. 1533 nahm der Spanier Francisco
Pizarro bei seiner Eroberung Perus den letzten Inka-Herrscher
Atahualpa gefangen und ließ diesen hinrichten. Pizarros Leutnant
Sebastian de Benalcazar eroberte unterdessen im Auftrag Pizarros
Ecuador.
Die spanischen
Siedler brachten Pferde, Rinder und Schweine ins Land und bauten
erstmalig in Südamerika Weizen und Bananen an. Die Feudalherrschaft
der Spanier führte aber auch zu einer Versklavung der in Ecuador
lebenden Indianer. Zahlreiche gewaltsame Aufstände der Indianer
wurden von den Spaniern immer wieder blutig niedergeschlagen.
Bis 1739 regierte
der Vizekönig Perus das heutige Ecuador bis es 1820 dem Vizekönig
Neu-Granadas unterstellt wurde. Nach der Auflösung der Konföderation
Großkolumbien (Kolumbien, Venezuela, Ecuador), in die Ecuador nach
der Befreiung von den Spaniern eingegliedert worden war, erlangte
Ecuador 1830 seine endgültige Unabhängigkeit. Erster Staatspräsident
Ecuadors wurde Juan Flores, ein gebürtiger Venezolaner. Bis in die
70er Jahre des 20.Jahrhunderts wurden Ecuadors politische Geschicke
von Militärdiktaturen gelenkt und geleitet. Erst 1978 betrat Ecuador
mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung den Weg zur
Demokratie, ein Jahr später fanden freie Wahlen statt. Seither sind
die politischen Verhältnisse in Ecuador recht stabil, doch bedrohen
die innere Sicherheit vor allem die katastrophalen wirtschaftlichen
Verhältnisse, in denen sich Ecuador seit 1998 befindet. Die
angekündigten Sparmassnahmen zur Überwindung der Finanzkrise lösten
massive Proteste der Bevölkerung aus und endeten in einem Gesetz
über die wirtschaftliche Umgestaltung Ecuadors, das im Jahre 2000
verabschiedet wurde. Eine Maßnahme dieses Gesetzes war die
Abschaffung der bisherigen Währung (Sucre) und die Einführung des
US-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel.
Wirtschaft
Ecuadors
Wirtschaft steht auf vier Säulen. Devisenbringer sind die Erdöl- und
Erdgasreserven (vor allem im Amazonasgebiet) sowie eine vielfältige
Landwirtschaft, große Shrimp-Aufzuchtfarmen und der Tourismus. Die
landwirtschaftlich genutzten Flächen liegen in der Sierra und in der
Costa. Wichtigste Anbauprodukte sind Bananen, Zuckerrohr, Maniok,
Mais, Reis und Kartoffeln, aber auch Kaffee, Kakao und
Zitrusfrüchte. Das Meer vor den Galápagos-Inseln zählt zu den
thunfischreichsten Gewässern der Welt. Ecuador ist weltweit der
größte Krabbenexporteur.
Religion
Nach der
Eroberung Ecuadors durch die Spanier nahmen viele Indianer
(gezwungenermaßen) den römisch-katholischen Glauben an. 1863 wurde
der Katholizismus zur Staatsreligion erklärt. Trotz
Liberalisierungstendenzen und die Unterstellung der Kirche unter den
Staat sind heute noch über 90 Prozent der Bevölkerung
römisch-katholisch. Zum Teil haben sich die Indianer aber auch ihre
Naturreligionen bewahrt.
Duty
Free, Gebräuche
Sitten und
Gebräuche
Der Besucher wird
sich in Ecuador nicht völlig fremd fühlen, da das Land durch den
jahrhundertelangen Einfluss der Spanier europäisch geprägt ist. Die
ältere Generation hält stark an Traditionen und ihrem religiösen
Brauchtum fest. Die Jugend und wohlhabende Ecuadorianer folgen mehr
und mehr der westlichen Lebensart. Trotz dieser Entwicklung kann der
Besucher auf einer Rundreise viele traditionelle Lebensformen
beobachten.
Duty
Free
Gegenstände, die
für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie
Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel, usw., können zollfrei
eingeführt werden.
Dazu zählen auch:
1 Fotoapparat mit
Filmen,
1
Schmalfilmkamera mit Filmen oder 1 Videokamera mit Leerkassetten,
1 Fernglas,
1 Tonbandgerät,
1 Laptop,
1
Reiseschreibmaschine,
Sportgeräte usw.
Über 18 Jahre
alte Reisende dürfen außerdem noch zollfrei mitführen:
300 Zigaretten
oder 50 Zigarren oder 200 g Tabak;
1 Liter
Spirituosen;
eine kleine Menge
Parfüm.
Reisende mit
Wohnsitz in Ecuador dürfen bei der Wiedereinreise neuwertige Waren
im Gesamtwert bis zu 200 US-$ pro Jahr zollfrei und ohne
Einfuhrgenehmigung einführen (je nach Länge des Auslandsaufenthalts
kann sich dieser Wert bis auf 500 US-$ erhöhen; Näheres durch die
Konsulate von Ecuador).
Ausfuhrbeschränkungen bestehen für Goldbarren, Drogen, Antiquitäten
und für Souvenirs, die aus artgeschützten Tieren gefertigt sind,
z.B. Ketten aus schwarzer Koralle oder Artikel aus Schildplatt.
Klima und Wetter
Klimainformationen
Obwohl in der
subtropischen Zone gelegen, hat Ecuador kein einheitliches Klima.
An der Küste
sowie an den Westhängen der Anden herrscht tropisches bis
subtropisches Klima. In den Monaten von Januar bis Mai ist in dieser
Gegend Regenzeit. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann
bei 25-30°C und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die Trockenzeit, in
der das Klima recht angenehm ist und durchschnittlichen Temperaturen
von 19-25°C gemessen werden, erstreckt sich auf die Monate von Juni
bis Dezember.
Die Sierra, das
eigentliche Andengebiet, liegt 2.000-3.000 m hoch. In diesem Teil
des Landes ist das Klima gemäßigt. In der eher feuchten Zeit, von
November bis Mai, regnet es nachmittags häufig. Die in dieser Gegend
gemessenen Temperaturen bleiben das ganze Jahr über fast gleich.
Starke Temperaturschwankungen, zwischen 8 und 28°C, sind jedoch oft
mehrmals am Tag möglich. Die durchschnittlichen Temperaturen in
Quito (2850 m hoch) im wärmsten Monat (September) liegen
üblicherweise bei ca. 12-16°C, im kältesten Monat (März) bei etwa
12°C. Bedingt durch die Höhenlage, kann es am Anfang eines
Aufenthalts zu Anpassungsschwierigkeiten kommen. Über 3.500 Meter
fällt viel Regen bzw. Schnee. Hier herrschen tagsüber ca. 12°C,
nachts unter dem Gefrierpunkt. Die Schneegrenze liegt bei
4.500-4.700 Meter.
An den Osthängen
der Anden und im Dschungelgebiet (Oriente) ist es feucht und sehr
warm. Hier gibt es die höchsten Niederschläge des Landes, meist
nachmittags, besonders in den Monaten März und September. Die
durchschnittliche Temperatur beträgt 26°C mit starken
Tagesschwankungen (8-10°C).
Die
Galápagos-Inseln haben durchschnittliche Jahrestemperaturen von
25-30°C mit hoher Luftfeuchtigkeit und häufigen Regenfällen. Januar
bis Juni gilt als Regenzeit, der Himmel ist meist klar und
wolkenfrei, die Niederschläge kommen einmal am Tag. Juli bis
Dezember gilt als Trockenzeit, der Himmel ist meist wolkenverhangen
und es fällt ein leichter Nieselregen.
Beste Reisezeit
Für Badeurlauber
sind die Monate April bis Dezember ideal. Bergsteiger sollten für
Bergtouren im Hochland die Monate von Juni bis November wählen,
wogegen für Touren im Amazonasgebiet die Monate Juni und Juli ideal
sind.
Für die
Galápagos-Inseln sind Januar bis Juni die interessantesten Monate.
Gesundheit
Vorgeschriebene
Impfungen
Keine bei
Einreise direkt aus Europa.
Ausnahme:
Reisende unter 15
Jahren müssen bei Einreise nach Ecuador einen Impfnachweis gegen
Masern vorlegen. Kurzfristige Änderungen oder Streichungen der
Bestimmung ist möglich. Rechtzeitig mit Botschaft/Konsulat in
Verbindung setzen.
Gelbfieber bei
Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.
Staatsbürger und
Personen mit Daueraufenthalt in Ecuador müssen auch bei Ausreise in
INFEKTIONSGEBIETE eine Impfung gegen Gelbfieber vorweisen.
Empfohlene
Impfungen
Gelbfieber,
Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.
Informationen zur
Malaria
Risiko nur
regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie)
zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.
Verbreitung
Quito, Guayaquil
sowie andere städtische Gebiete, die Galápagos-Inseln und die
Touristengebiete im zentralen Hochland von Ecuador sind malaria-frei.
Ein Malariarisiko
besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten unterhalb 1.500 m.
Erhöhtes Risiko in El Oro, Esmeraldas. Los Ríos, Manabí, Morono
Santiago, Napo, Orellana, Pastaza, Pichincha und Sucumbíos.
Malaria wird
durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen
Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.
Ärztliche Hilfe
QUITO: Dr. W.R.
Pancho (spricht Deutsch), Av. República de El Salvador 112 y Shyris,,
Quito, Tel. (02) 46 31 39, 43 48 41;
GUAYAQUIL:Clinica
Kennedy, Guayaquil.
Geld und Umtausch
Währung
Währungseinheit:
US-Dollar (US-$)
1 US-Dollar = 100
Cents
Derzeitiger
Devisenkurs:
1 Euro = ca. 1,29
US-$
Hinweise
Der US-$ ist
gesetzliches Zahlungsmittel in Ecuador. Es gelten die US-$-Scheine
und US-Cent-Münzen. In Ecuador werden auch eigene Münzen geprägt,
die mit den US-Cent-Münzen gleichwertig sind, aber nur in Ecuador im
Umlauf sind und nur in Ecuador Gültigkeit haben.
Aus Angst vor
Fälschungen nehmen Geschäfte und Banken meist keine 50- und
100-Dollarnoten an, was bei der Mitnahme von US-Dollar in bar vor
der Einreise nach Ecuador berücksichtigt werden sollte.
Bei den unten
aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse"
für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen
Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse
in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der
jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht
geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist
"Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.
Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr
Fremdwährung: unbeschränkt.
Einfuhr
Landeswährung: unbeschränkt. Es sollten besonders kleinere
US-$-Scheine mitgeführt werden.
Ausfuhr
Fremdwährung: unbeschränkt
Ausfuhr
Landeswährung: unbeschränkt
Umtausch: nur in
Wechselstuben oder Banken.
Internationale
Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften
akzeptiert (bei Hotelbuchung abklären).
Geldautomat: Ja -
Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des
Maestro-Systems auch mit der EC-Karte (PIN-Nummer) möglich.
Reiseschecks: Ja
- in US-$, können in größeren Städten eingelöst werden.
Wichtige Adressen
Botschaften und
Konsulate
Ärztliche Hilfe
QUITO: Dr. W.R.
Pancho (spricht Deutsch), Av. República de El Salvador 112 y Shyris,,
Quito, Tel. (02) 46 31 39, 43 48 41;
GUAYAQUIL:Clinica
Kennedy, Guayaquil.
Reisetipps
Sehenswertes
Quito
Die Hauptstadt
Quito ist nach Guayaquil die zweitgrößte Stadt des Landes. In 2.850
Meter Höhe liegt sie eingezwängt in einem schmalen Hochtal. Dem
Besucher der Stadt wird wegen der extremen Höhenlage zunächst ein
wenig die Luft wegbleiben. Er sollte die ersten Tage langsam angehen
lassen, damit der Körper sich an die sauerstoffärmere Luft gewöhnen
kann.
Quito wurde 1543
von den Spaniern an der Stelle einer alten Inkastadt gegründet.
Viele Häuser aus der Kolonialen Epoche haben sich bis heute
erhalten. Es lohnt sich sie auf einem Rundgang durch "Quito Colonial"
zu erkunden. Der Mittelpunkt der Stadt ist die Plaza de la
Independencia, um die sich die Kathedrale, der Regierungspalast und
das Rathaus gruppieren. Sehenswert sind weiterhin u.a. das Kloster
La Concepción, das Convento La Merced sowie die zahlreichen Kirchen
der Stadt. Auch der Besuch des einen oder anderen Kunstmuseums ist
durchaus lohnenswert. Quitos Altstadt beherbergt zahlreiche
bedeutende Kunstschätze. Zur Sicherheit sollte man allerdings nachts
niemals allein durch die Altstadt gehen und auch tagsüber die Gegend
um die Calles Loja, Chimborazo und 24 do Mayo meiden. Beim
Altstadtbummel ist Vorsicht vor Taschendieben geboten.
Otavalo
Der kleine Ort
liegt ungefähr 90 Kilometer nördlich von Quito und kann z.B. auf
einer Auto-Tour über die Panamericana Norte (Quito-Cayambe-Otavalo-Ibarra-Tulcán)
besucht werden. Geradezu berühmt ist in Otavalo der Samstagsmarkt,
der größte Indio-Markt Ecuadors, der viele Touristen anlockt. In der
Hauptsache werden hier preisgünstige Webartikel angeboten. Die
Qualität der Ware hat aber in den vergangenen Jahren nachgelassen,
da die Billigproduktion in Otavala Einzug gehalten hat. Dennoch
lohnt sich ein Besuch des Marktes, allein schon wegen der farbigen
traditionellen Kleidung der Otavaleños und Salasaca-Indios und dem
bunten Markttreiben.
Vulkane Rucu und
Guagua Pichincha
Die Pichinchas
erheben sich zehn Kilometer westlich von Quito. Während der Rucu
erloschen ist, ist der jüngere Guagua noch aktiv. Auf den Rucu
Pichincha, der 4.790 m hoch ist, kann man zu Fuß (Ganztagstour) oder
mit dem Auto (rund drei Stunden) gelangen. Nach kalten Nächten kann
es vorkommen, dass die Felsen von einer dünnen Schneeschicht
überzogen sind. Für die Besteigung des Guagua Pichincha sollten zwei
Tage eingeplant werden. Reizvoller noch als der Aufstieg zum Gipfel
ist hier der Abstieg in den Krater, der einen Durchmesser von 1,5 km
aufweist. Je weiter man in den 600 Meter tiefen Krater absteigt,
desto stärker wird der Schwefelgeruch.
Abenteuertour in
das Huaorani-Territorium
Veranstalter
bieten Touren in das Territorium der Huaorani-Indianer an. Die
Preise für die Touren richten sich danach, ob sie zu Fuß, mit
Einbaum, mit dem Motorboot oder mit dem Flugzeug unternommen werden.
Während des Besuchs einer Huaorani-Siedlung können Touristen
typisches Kunsthandwerk, wie Blasrohre oder mit Federn verzierte
Lanzen als Souvenirs erwerben. Die Preise für einen Ausflug liegen
zwischen 40 und 450 US-$. Es empfiehlt sich, auf diesen Touren eine
Erste-Hilfe-Ausrüstung mitzunehmen.
Galápagos
Ein Muss für
jeden Ecuador-Touristen ist ein Abstecher auf das Galápagos-Archipel,
das besonders wegen seiner Tierwelt einzigartig ist und Charles
Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspiriert hat. Besonders
hervorzuheben sind die sechs Arten von Riesenschildkröten sowie zwei
Arten großer Eidechsen aus der Familie der Leguane. Daneben
bevölkern etwa 85 verschiedene Vogelarten, darunter Flamingos,
Kormorane, Finken und Pinguine die Inseln. An den Küsten tummeln
sich große Mengen von Seelöwen und viele verschiedene Fischarten. 90
Prozent der Galápagos-Inseln stehen seit 1959 unter Naturschutz. Die
15 großen und mehrere kleine Inseln liegen fast 1.000 Kilometer
westlich des ecuadorianischen Festlandes. Der Flug von Quito dauert
(reine Flugzeit) etwa zwei Stunden. Isabela, die größte der Inseln
nimmt mehr als die Hälfte der Gesamtfläche der Inseln in Anspruch.
Es folgen Santa Cruz, Fernandina, Santiago, San Cristóbal, Floreana
und Marchena. Das A und O eines jeden Galápagos-Aufenthalts sind die
Kreuzfahrten. Die meisten starten von Puerto Ayora auf Santa Cruz
(hier besteht auch die beste touristische Infrastruktur), wenige
auch von Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristóbal. Leckerbissen
einer Galápagos-Kreuzfahrt sind die beiden Inseln Española und
Floreana, die wegen ihres Vogelreichtums, ihrer schönen Strände und
der exotischen Landschaft auch unter den Galápagos-Inseln etwas ganz
Besonderes sind.
Reisehinweise
Aufgrund von
eventuellen Straßenblockaden und Demonstrationen kann nicht
ausgeschlossen werden, dass es zu Störungen und Behinderungen bei
Reisen kommt.
Die
Sicherheitslage im ecuadorianischen Grenzgebiet zu Kolumbien, vor
allem in der Provinz Sucumbíos, wird durch Entführungen und
Aktivitäten bewaffneter Gruppen massiv beeinträchtigt. Von Reisen in
diese Region wird daher ABGERATEN.
Auch bei
Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Carchi, Orellana und
Napo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte
Vorsicht geboten.
In den größeren
Städten, touristischen Schwerpunkten und öffentlichen
Verkehrsmitteln kann es zu Diebstählen und Raubüberfällen kommen.
Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an:
- diverse
Ablenkungsmanöver mit vorgetäuschten Pannen und Missgeschicken
Kreditkartenbetrug
- "Bußgeld"-Erpressung
unter Verwendung falscher Uniformen
- Raub nach
Drogenverabreichung in Form von Essen, Getränken oder auf
Prospekten/Faltblättern, die wie Werbematerial verteilt werden
- Überfälle durch
Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle
Kunden ansprechen
Grundsätzlich
sollte auf das Gepäck gut geachtet werden. Schmuck sollte möglichst
nicht getragen werden, Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten
nicht auffällig zu sehen sein. Bei Dunkelheit sollte auch für
kürzere Strecken ein registriertes Taxi benutzt werden.
Auf abgelegenen
Wanderstrecken (insbesondere Vulkan Pichincha via Cruz Loma) kommt
es besonders häufig zu Überfällen/Gewaltverbrechen.
Besonders
gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen
Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen
geachtet werden bzw. solche abgefragt werden.
Aufgrund der
Gewaltbereitschaft der Täter sollte bei Raubüberfällen keine
Gegenwehr geleistet werden.
Im Juli und
August 2006 haben starke Ausbrüche des Vulkans Tungurahua (Provinz
Tungurahua) mehrere Todesopfer gefordert, zahlreiche Dörfer zerstört
und Verkehrswege unterbrochen. Auch jetzt sollten sich Reisende
stets zeitnah über die aktuelle Lage in der Region informieren, da
erneute Ausbrüche nicht auszuschließen sind. (Informationen in
spanischer Sprache auf der Homepage des Instituto Geofisico -
Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador: http://www.igepn.edu.ec/index.html).
Allgemeine
Vorsichtsmaßnahmen
Wertvolle Sachen
müssen stets gut gesichert sein (auch in Hotels). Man sollte
Ausweispapiere in von der deutschen Botschaft beglaubigter Kopie
mitführen und die Originale im Hotelsafe lassen. Bei Reisen in den
Oriente oder auf die Galápagos-Inseln ist es jedoch erforderlich,
den Originalpass mitzunehmen.
Es finden häufig
Demonstrationen, Straßenblockaden und Streiks statt, bei denen es zu
gewalttätigen Ausschreitungen kommen kann. Daher sollten solche
Menschenansammlungen gemieden werden. Straßenblockaden können zudem
den nationalen Reiseverkehr blockieren.
Ecuador hat eine
der höchsten Unfallraten Lateinamerika; vor allem Reisebusse sind
häufig in schwere Unfälle verwickelt. Wenn man selbst in einen
Unfall verwickelt ist, sollte man keine Schuldgeständnisse machen
und darauf bestehen, dass die Verkehrspolizei gerufen wird.
Drogenkonsum und
-handel werden in Ecuador streng bestraft. Selbst geringe Mengen für
den Eigenbedarf führen zu hohen Haftstrafen. Da kein
Auslieferungsabkommen zwischen Deutschland und Ecuador besteht,
müssen die Strafen in Ecuador verbüßt werden.
SPERR-NOTRUF:
Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige
andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer
++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern
der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf
angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist
im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Infos und Buchung
Viel Spass bei Ihrem nächsten Urlaub wünscht Ihnen Ihr Team von
reiseknaller.com
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