| |
Die
Gruppe der 77 (G 77) ist ein loser Zusammenschluss von Staaten der Dritten
Welt.
Mitgliedsländer der Gruppe 77Die Vereinigung wurde 1964 im Verlauf der
ersten Welthandelskonferenz (UNCTAD) gegründet und hat mittlerweile 131
Mitglieder.
Aus dem losen Zusammenschluss folgt eine relativ schwache
Institutionalisierung: Ein jährlich stattfindendes Ministertreffen in New
York fasst die Grundsatzbeschlüsse, die von einem Koordinierungsausschuss an
regionale Untergruppen in Genf, Nairobi, Paris, Rom und Wien weitergegeben
werden.
Hauptziel der G 77 ist es, die Position der Entwicklungsländer auf dem
Weltmarkt zu verbessern. Darum koordiniert sie die Positionen und
Forderungen der Mitglieder um auf den Welthandelskonferenzen eine stärkere
Verhandlungsposition zu erreichen.
Die Gruppe verfasst gemeinsame Erklärungen zu entwicklungspolitischen und
weltwirtschaftlichen Themen wie die „Charta der wirtschaftlichen Rechte der
Dritten Welt“ und startet eigene handels- und wirtschaftspolitische
Programme, z. B. das „Global System of Trade Preferences Among Developing
Countries“ (GSTP).
Afghanistan
Algerien
Angola
Antigua und Barbuda
Äquatorialguinea
Argentinien
Ägypten
Äthiopien
Bahamas
Bahrain
Bangladesch
Barbados
Belize
Benin
Bhutan
Bolivien
Bosnien-Herzegowina
Botsuana
Brasilien
Brunei
Burkina Faso
Burundi
Chile
China
Costa Rica
Demokratische Republik Kongo
Dominica
Dominikanische Republik
Dschibuti
Ecuador
Elfenbeinküste
El Salvador
Eritrea
Fidschi
Gabun
Gambia
Ghana
Grenada
Guatemala
Guinea
Guinea-Bissau
Guyana
Haiti
Honduras
Indien
Indonesien
Iran
Irak
Jamaika
Jordanien
Kambodscha
Kamerun
Kap Verde
Katar
Kenia
Kolumbien
Komoren
Kuba
Kuwait
Laos
Lesotho
Libanon
Liberia
Libyen
Madagaskar
Malawi
Malaysia
Malediven
Mali
Marokko
Marshallinseln
Mauretanien
Mauritius
Mikronesien
Mongolei
Mosambik
Myanmar
Namibia
Nepal
Nicaragua
Niger
Nigeria
Nordkorea
Oman
Osttimor
Pakistan
Palästina
Panama
Papua-Neuguinea
Paraguay
Peru
Philippinen
Republik Kongo
Rumänien
Ruanda
St. Kitts und Nevis
St. Lucia
St. Vincent und die Grenadinen
Salomonen
Sambia
Samoa
São Tomé und Príncipe
Saudi-Arabien
Senegal
Seychellen
Sierra Leone
Singapur
Somalia
Sri Lanka
Südafrika
Sudan
Surinam
Swasiland
Syrien
Tansania
Thailand
Togo
Tonga
Trinidad und Tobago
Tschad
Tunesien
Turkmenistan
Uganda
Uruguay
Vanuatu
Venezuela
Vereinigte Arabische Emirate
Vietnam
Yemen
Zimbabwe
Zentralafrikanische Republik
Quelle: Wikipedia - Die freie
Enzyklopädie |