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    Reisezielinformationen Istanbul

 

   

Ursprünglich, wie gesagt, sollte der Topkapi Palast ausschließlich Herrscher- und Verwaltungssitz sein. Erst mit Roxelane (–.Geschichte) zogen die Frauen von Alten Palast hier ein. Aber aus dieser Zeit sind keine Gebäude mehr erhalten, denn die ursprünglichen Holzbauten fielen einem Brand zum Opfer und wurden durch Steingebäude ersetzt, die aber auch nicht einer bestimmten Zeit angehören. Jeder Sultan veränderte und baute hinzu.

Die grundsätzliche Aufteilung der Raumgruppen, wie sie der Besucher bei seinem Rundgang besichtigt, mag allerdings über einen längeren Zeitraum gleichgeblieben sein. Zunächst kommt man in die Räume der Schwarzen Eunuchen, jener kastrierten Männer, die ausschließlich für den Dienst im Harem zuständig waren. Da sie die einzigen im Harem waren,  2  die Kontakt zur Außenwelt hatten, und da ihr Oberhaupt, der Kizlar Aia, die wichtigste Vertrauensperson  4  der Sultansmutter war und als Prinzenerzieher einen großen Einfluß hatte, wird verständlich, daß die höheren Ränge der Schwarzen Eunuchen — und vor allem eben ihr Aüa — mitunter die Poltik des Reichs nachhaltig beeinflußten. Deutlich kann man die Rangabstufung unter diesen Sklaven, die fast ausnahmslos aus Numidien kamen, an ihren übereinander gestaffelten offenen Schlafräumen ablesen; das Bastonadeholz, der Holzprügel, mit dem zur Bestrafung auf  3  die Fußsohlen geschlagen wurde, ist beredtes Symbol dieser Hierarchie.

Gelangt man zum Hof der Sultansfrauen, der Kadinefendis, wird recht deutlich, wie beengt sich das Leben im Harem abgespielt haben muß. Zwar sind die wenigsten der ungefähr 300 Räume heute zugänglich — der Rundgang beschränkt sich auf die untere Etage —, aber wenn man bedenkt, daß mitunter über Tausend Frauen im Harem untergebracht waren und in den oberen Stockwerken bis zu 400 Mädchen wohnten, die meisten als dienende Sklavinnen, dann kann man sich leicht vorstellen, daß hier kein Raum für private Zurückgezogenheit vorhanden war. Boshafte Intrigen mußten an der Tagesordnung sein, vor allem unter den Favoritinnen, den Ikbal, denn die Geburt eines Kindes machte sie zur Haseki, aber erst die Geburt eines Sohnes war die Voraussetzung, um zur Kadin aufzusteigen, 5  mit der Möglichkeit, Valide, Mutter eines Sultans und damit Herrin des Harem zu werden. Viele dieser Valide haben über ihre Söhne, die in der Zeit nach Süleyman dem Prächtigen kaum noch den Harem verließen, die Politik des Reichs bestimmt. 1 Im Vergleich zu ihrer Macht, erscheinen die Räume der Valide Sultan recht bescheiden, wenn man die Maßstäbe europäischer Schloßarchitektur zugrunde legt. Aber in dieser eng begrenzten, hermetisch abgeschotteten Welt brauchte man keine großen Räume, keine Salons, um Macht auszuüben.An die Räume der jeweiligen Mütter schlossen sich die Räume der Söhne an. Auch hier haben sich verschiedene Padiphs als Baumeister betätigt. Die schönsten Räume sind das Früchtezimmer Ahmet III., ein illustratives Beispiel für den Geschmack der sogenannten TulpenzeitMitte des 18. Jh., das Bibliothekszimmer Ahmet I. aus dem frühen 17. Jh. und der Pavillon Mehmet III., der 1   fälschlicherweise als Prinzenkäfig bezeichnet wird.Vermutlich 2   hatten die Prinzen in den oberen Räumen ihre Gemächer. Leider ist der weit über den ehemaligen Palastgarten hinausragende Hof und Pavillon Osman III. nicht zugänglich.Vorbei an den Zimmern der Haseki und der Kadinen gelangt man über den Goldenen Weg wieder aus dem Harem heraus. Die Bezeichnung „Goldener Weg" rührt daher, das der aus dem Krieg heimkehrende Sultan hier 3 Goldstücke unter die wartenden Frauen warf.Die Irenenkirche  4  steht im ersten Hof des Topkapi Palast unmittelbar hinter dem Bab-i Hümayun. Der Bau, wie er heute erhalten ist, stammt aus dem Jahr 740. Er ist heute allerdings nur noch zugänglich, wenn hier Konzerte stattfinden.Wahrscheinlich stand hier in vorkonstantinischer Zeit ein Tempel. Eine ältere Basilika aus der Zeit Konstantins wurde während des Nika-Aufstandes 532 n. Chr. vollstandig zerstört. Justinian ließ den Bau als dreischiffige Kuppelbasilika neu errichten. Bis zum Bau der Saraymauer bildete sie mit der benachbarten Hagia Sophia einen gemeinsamen Kirchenbezirk und war bis zu deren Fertigstellung Hauptkirche Konstantinopels. Religionsgeschichtlich ist die Kirche bedeutsam, da hier das nicänische Glaubensbekenntnis, wie es heute noch in der Christenheit gilt, endgültig bestätigt wurde.

Nach einem Brand wurde das Bauwerk 740 n. Chr. mit einer wesentlichen Veränderung wieder aufgebaut. Über den relativ niedrigen Seitenschiffen erweitern die Emporen den Raum, so daß die Kirche im oberen Bereich die Gestalt eines Kreuzes erhält. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die drei Reihen von Fenstern, die den Raum unter der Kuppel heller erleuchten als den unteren Bereich. Eine zweite, niedrigere Kuppel über dem Westteil betont sowohl die Weite des Oberraums als auch die Längsausrichtung auf die halbrunde Apsis hin mit ihren aufsteigenden steinernen Sitzreihen für Bischof und Klerus. Das Kreuz über der Apsis ist in seiner Einfachheit ein beredtes Zeichen aus der Zeit des Ikonoklasmus, als Bilder in Kirchen verboten waren und ältere Ausmalungen übertüncht oder zerstört wurden.   5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  Das der Kirche vorgelagerte Atrium unterlag mehrfachen Veränderungen, die mit der Verwendung des Gebäudes in der Zeit nach 1453 zusammenhängen.Nach 1464 als Arsenal der Janitscharen benutzt, diente die Irenenkirche unter Ahmet III. als Dar-ül eslaha, als Zeughaus.Unter dem Reformsultan Abdülmecit (1839-61) wurde sie allgemeines Museum, und nach der Auslagerung der Antikenabteilung blieb sie bis ins 20. Jahrhundert hinein Militärmuseum.Unmittelbar unterhalb der SarayMauer, zu erreichen über eine kleine Kopfsteingasse zwischen Topkapf Parkplatz und Gülhane Park, ist das Archäologische Museum gelegen.Um einen kleinen Park liegen die Gebäude des Archäologischen Museums sowie des Museums für altorientalische Kunst und der Qinili Kösk.Der Eintritt für das gesamte Areal beträgt 5000 TL.Das Archäologische Museum ist zu seinem 100jährigen Bestehen 1991 um einen Neubau erweitert worden. Über eine große Freitreppe betritt man das alte neoklassizistische Gebäude, begrüßt vom zyprischen Bes, einer halb Herkules-, halb Tiergestalt, die mit fröhlichem Gesicht gerade einen Löwen zerreißt.Im Untergeschoß mit seinen hohen Räumen und der roten Deckentäfelung findet man linkerhand die großen Steinsarkophage, dahinter vor allem spätrömische Funde, ebenso Verkaufsstände für Bücher sowie kunsthandwerkliche Reproduktionen.Geht man vom Eingang nach rechts, findet man Statuen aus hellenistischer Zeit. So den Alexanderkopf (einen von dreien) aus der 1. Hälfte des 2. Jh.Ein weiterer Saal ist Beispielen der Bilderhäuerkunst aus Magnesia am Mäander und Tralles (Aydin) gewidmet, so der kleine Ephebe aus der Zeit um Christi Geburt aus Tralles. In der Kenan Erim Halle sind Skulpturen aus Aphrodisias zu sehen. Diese Halle ist dem Andenken an den Archäologen Kenan Erim gewidmet, der sich besonders mit dieser antiken Stadt beschäftigt hat und 1991 gestorben ist. In den anschließenden Räumen findt man weitere römische Skulpturen, darunter die kleine Statue eines Komödianten mit Maske. Wegen des Umbaus sind die byzantinischen Bildwerke zunächst entfernt worden. Das Archäologische Museum zeigt sich in neuem Gewand und neuer Gestaltung. Man erreicht den Neubau über das Treppenhaus links hinter den Sarkophagen, nach Beendigung der Bauarbeiten wohl auch über den Lichthof zwischen altem und neuem Gebäude.Im Erdgeschoß sind Zeugnisse klassischer Architektur in Anatolien unter einem hohen Lichtdach ausgestellt.Der 1. Stock, neben einer Cafeteria, ist „Istanbul durch die Jahrhunderte", der 2. Stock „Anatolien und Troja in den verschiedenen Jahrhunderten", der 3. Stock „Nachbarkulturen Anatoliens: Zypern, Syrien und Palästina" gewidmet.

Die Exponate führen von der Altsteinzeit bis zur Bronze- und Eisenzeit. Viele erklärende Tafeln in türkisch und englisch ergänzen die Schaustücke. Die großen, gut ausgeleuchteten Vitrinen sind nicht vollgestopft, die Gegenstände sind in Gruppen zusammengefaßt und werden entsprechend erklärt. Fotos von Fundorten vermitteln eine lebendige Vorstellung des Umfeldes. Viele Sitzgelegenheiten und kleine Tische lassen den Gang durch das Museum zum erholsamen Spaziergang durch die vergangenen Jahrtausende werden. Eine Reihe von Vitrinen zeigen Funde aus Anatolien, ihr gegenüber sind Fundstücke aus den verschiedenen Epochen Trojas ausgestellt.1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  Bemerkenswert ist, daß man sich die Mühe gemacht hat, Keilschrifturkunden ins Türkische und Englische zu übertragen: So kann der Betrachter die Tatenberichte des hethitischen Königs Suppiluliuma I. lesen, ohne einen Grundkurs in Hethitisch absolvieren zu müssen.Besonders interessant ist eine Ausstellung des Tumulus K III, eines Grabes aus Gordion aus dem 8.-7. Jh. mit allen Grabbeigaben aus Metall und Keramikware, selbst das Skelett wurde so belassen, wie es die Archäologen entdeckt haben. Besonders anschauliche Leuchtbilder zeigen Fundorte und verweisen in graphisch geschickter Form auf kulturhistorische Einflüsse, ergänzt durch kurze historische Überblicke.Bei der Präsentation von Skulpturen und Sklupturenteilen hat man mitunter den Eindruck, diese seien eher nach raumgestalterischen Gesichtspunkten aufgestellt, was aber vielleicht gerade den Reiz und sicher die Attraktivität besonders auch für den Laien ausmacht.Das Museum in seiner neuen Gestalt bietet unterschiedliche Zugänge zu den Überresten vergangener Kulturen: Man kann einen Spaziergang durch die verschiedenen Zeitepochen unternehmen, mehr vom Sehen und der Ästhetik geleitet, man kann sich aber auch die eine oder andere Gegenstandsgruppe etwas genauer ansehen und durch erklärende Hinweise einordnen und genauer Begreifen. Der Betrachter kann allerdings auch einen Kurs in Frühgeschichte absolvieren, Material ist genügend vorhanden.Eine Vitrinenreihe ist ganz der Geschichte Trojas sowie der Geschichte der Ausgrabung gewidmet. Zeichnungen und Modelle, Fotos, Graphiken und kurze Informationen ergänzen diesen faszinierenden Gang durch die Jahrtausende auf den Spuren und in der Nachfolge Heinrich Schliemanns. Es fehlt weder ein Hinweis auf die Epen Homers, noch auf die Geschichte der Entdeckung und Ausgrabung Trojas.Eine ergänzende Karte zeigt die weit- verzweigten Handelswege der Mykenischen Kultur.1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  Die zweite Etage ist den Nachbarkulturen Anatoliens bis in hellenistische und römische Zeit vorbehalten: Syrien, Palästina, Zypern.Auch die Siloam-lnschrift aus Jerusalem, die von den Vorbereitungen des Königs Hezekiah (716-687) auf einen Angriff der Assyrer durch den Bau eines Tunnels berichtet, ist nicht nur ausgestellt, sondern auch in Übersetzung wiedergegeben.Die Gegenstände sind zu Gruppen geordnet: z.B. Gräber aus Palmyra. Eine Vitrine zeigt syrisches Glas, eine andere Funde aus dem Tempel des Jupiter aus Heliopolis/Baalbek. Felsengräber und die Rekonstruktion eines Grabes aus der späten Bronzezeit sind besondere Ausstellungsstücke.Es herrscht (noch) kein Fotografier- verbot.Kommt man aus dem Museum heraus, findet man gegenüber neben dem Cinili Köskü einen Qay bahcesi, einen Teegarten, wo man unter Platanen zwischen Säulenstümpfen, Kapitellen und Statuen gemütlich Tee trinken kann.Für den lohnenden Besuch des Museums sollte man ca. 2 Stunden veranschlagen, wenn man einfach gemütlich zwischen den Vitrinen und steinernen Zeugnissen hindurch schlendert.1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  Ebenfalls auf dem Gelände des Archäologischen Museums befindet sich das Museum für altorientalische Kunst, dessen Besuch sich ebenfalls lohnt.Bedenkt man die ungeheure Ausdehnung des Osmanischen Reiches bis in die Zeit des 1. Weltkriegs, dann ist nicht verwunderlich, daß sich heute noch in der ehemaligen Hauptstadt dieses Reiches bedeutende Werke aus Ägypten, Arabien und Mesopotamien in einem Museum ausgestellt finden. Sie sind in einem gesonderten Bau auf dem Gelände des Archäologischen Museums, unmittelbar neben dem Eingang untergebracht.Geht man die Treppe hinauf, beeindrucken sogleich die Löwen-, Stier- und Drachendarstellungen aus farbigen Ziegeln, die auch nach 2500 Jahren nichts von ihrem farbigen Glanz verloren haben. Ursprünglioch zierten sie eine 300 Meter lange Prachtstraße vom Ischtartor zum Neujahrstempel in Babylon. Errichtet wurde diese Straße von Nebukadnezar II. (604-562), jenem Herrscher, der Jerusalem zerstörte und seine Bewohner in die sogenannte „Babylonische Gefangenschaft" deportierte. Zugleich ging er als der große Bauherr Babylons in die Geschichte ein, von dem die lebensechten Tierdarstellungen ein beeindruckendes Zeugnis ablegen.Die Sammlung des Museums reicht von früher Bronzeplastik aus sumerischer Zeit (3000-2350), hier fallen vor allem die ins leere lächelnden Männer- (Priester-)Statuen auf mit ihren über der Brust gekreuzten Händen und ihren Röcken aus ebenmäßigen Reihen von Blättern.1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  | Eine Statue des assyrischen Königs Salmansa III. (852-824) mit Keilinschrift steht neben einer sehr gut erhaltenen Stele aus dem 8. Jh. (neuassyrisch), auf der Bel-Harran-beli Usur, Minister unter den Königen Salmanasar IV. und Tiglatpileser III., göttliche Insignien anbetet.Aus der Zeit Nebukadnezars II. stammt auch die Statue des Gouverneurs von Mah: Puzar Ischtar mit über der Brust gefalteten Händen, bekleidet mit einem langen Gewand, das über der linken Schulter herabhängt, dessen Originalkopf allerdings in Berlin zu finden ist.Eines der ältesten Zeugnisse der Kultur des Zweistromlandes ist ein Mahlstein, ein Geschenk des Gudea aus Lagasch an den Gott Enlil (2144-2124).Eine kleine Schautafel gibt einen informativen Überblick über die Entwicklung der Keilschrift von den ersten Piktogrammen aus sumerischen Kleinstaaten (3000-2350) bis zur assyrischen Schrift mit ihren klaren, auch heute noch gut erhaltenen Formen.Aus Ägypten stammt eine Sphinx aus der Zeit des Neuen Reichs (15671085). Ebenso wie bemalte Holzsarkophage und die Mumie des Bak-N-Mut, dem eine mumifizierte Katze beigegen ist.Eine Vitrine zeigt eine ganze Reihe bronzener Götterfigürchen: Maat, Ptah, Nefertun, Horus, Osiris.Türkei | Türkei | Türkei 2 | Türkei 3 | Türkei 4 | Türkei 5 | Ägypten | Ägypten 1 | Ägypten 2 | Ägypten 3 | Ägypten 4 | Ägypten 5 | Ägypten 6 | Ägypten 7 I |Ägypten 8 |n Stein eingravierte Grabbeigaben zeigen deutlich, an was es dem Verstorbenen nicht fehlen sollte: Essen und Trinken, aber auch Tiegel zur Schönheitspflege gab man dem Toten mit auf seiner Reise zu Osiris, dem Herrn der Unterwelt.Ein sehr schöner und deutlich gravierter Stein zeigen Yeye und Neye, zwei Künstler, die am Tempel des Ptah in Memphis arbeiteten. Im oberen Teil sieht man das Paar, wie es Osiris Opfer darbringt, im unteren Teil, wie die beiden von einer dritten Person Geschenke erhalten.Einige Ausstellungsstücke legen Zeugnis von der vor-islamischen Kultur der arabischen Welt ab, besonders des Jemen: ein Altar mit Stierrelief sowie eine Reihe von Kleinplastiken mit weiblichen Figuren. Hier befindet sich ebenfalls eine Sonnenuhr aus Stein mit aramäischer Inschrift.Ägypten 9 | Ägypten 10 | Ägypten 11 I | Ägypten 12 | Ägypten 13 | Ägypten 14 | Ägypten 15Ägypten 16 | Ägypten 17 | Ägypten 18 | Ägypten 19  |  Ägypten 20 | Ägypten 21 | Ägypten 22 | Ägypten 23 |Aus Zentralanatolien findet sich eine ganze Reihe von Gegenständen aus hethitischer Zeit. Neben den berühmten eleganten Schnabelkannen, deren Nachbildung man im Verkaufsstand vor dem Eingang zum Topkapi Palast als Andenken zum eigenen Gebrauch kaufen kann, sieht der Besucher späthethitische Löwenfiguren aus der Zeit um 800 vor Chr. Eine Wand gibt ein monumentales Bild. Schuhputzer: Noch gehören sie zum Straßenbild, aber ihre Zahl wird immer geringerlief mit hethitischen Hieroglyphen als Gipsabdruck wieder, auf dem ein König den Vegetationsgott verehrt. Daneben stehen Funde aus der alten Hethiterhauptstadt Hattuea bei Boäazköy, u.a. eine etwas pausbackige Sphinx aus dem 18. Jh. v. Chr.Eine typische hethitische Göttergestalt ist der Gott des Windes mit einem Bündel von Blitzen in der einen und einer Steinaxt in der anderen Hand.Das Museum ist nicht überfrachtet und räumlich gut gegliedert. Die Exponate sind allerdings nur knapp in türkisch und englisch beschriftet.

 

   

   

 

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