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Muskikinstrumente
Musikinstrumente, vor allem türkische Musikinstrumente, findet
man in der Galip Dede Cad., die vom Tünel zum Galata-Turm
führt. Vielleicht nicht von ungefähr in unmittelbarer Nähe des
Galata Mevlevihanesi Mü-
zesi, das als
ehemaliges Kloster der tanzenden Derwische besonders dafür
prädestiniert ist, heute ein Instrumentenmuseum zu
beherbergen.
Teppichkauf in
Istanbul
Die Türkei ist
ein Teppichland, und auch in Istanbul gibt es gute Teppiche zu
nicht überhöhten Preisen. Neben den geknüpften Kostbarkeiten
aus Hereke, Avanos oder Milas erfreuen sich die gewebten
Kelims zunehmend größerer Beliebtheit. Für beide Teppicharten
gilt, daß man einige Erfahrung und ein gutes Auge haben muß,
um das Richtige zu finden. Es ist ratsam, sich vor der Reise
zu Hause in einem guten Fachgeschäft einen Überblick über
Preise und Waren zu verschaffen. Der obere Teil des Bedeckten
Basars und der Arasta unterhalb der Sultan Ahmet Camii sind
nicht unbedingt die Orte, wo man einkaufen sollte, einfach
deswegen, weil hier die Masse der Touristen inzwischen die
Preise hat steigen und die Qualität sinken lassen, ganz
abgesehen von der Frage, ob der Händler, der Sie im Basar oder
unterhalb der Sultan Ahmet Camii in sein Geschäft ruft,' lockt
oder zieht, seriös ist. Es gibt sie, die Schlepper, die mehr
oder minder geschickt Touristen ansprechen und mit Tricks in
das Geschäft ihres Patrons locken. Was natürlich nicht heißt,
daß man dort etwas kaufen muß, wenn man nichts kaufen will.
Seriöser sind
da schon die großen Teppichgeschäfte zwischen Bab-i Ali
und Nuru
Osmaniye Camii. Aber auch im Bazar kann man fündig werden,
wenn man Zeit und Lust zum Stöbern und Suchen hat: Wer sich in
die kleinen, oft etwas schummrig wirkenden Eingänge der Hane
am Rand des Gassengewirrs wagt, findet in einem Teil dieser
ummauerten Handelshöfe die Großhändler.
Zu den
Gepflogenheiten (nicht nur) beim Teppichkauf gehört es
übrigens, sich Zeit zu nehmen, sich zu einem Glas Tee einladen
zu lassen und sich im Gespräch näher kennenzulernen.
Wer nur
schauen will, sollte dies von vornherein klar zum Ausdruck
bringen, und weniger seriöse Händler werden dann auch schon
entsprechend ungeduldig reagieren.
Mitunter sind
auch türkische Teppiche in Deutschland billiger als im Land
ihrer Herstellung. Das gilt vor allem für Kelims. Gute Stücke
sind in der Türkei heute rar und entsprechend teuer; es sind
in den vergangenen Jahrzehnten einfach zu viele Stücke ins
Ausland verkauft worden. Noch ein Hinweis: In der Yerebatan
Caddesi, neben der Touristenpolizei, befindet sich ein
langgestrecktes Ge-
Der
„Russenmarkt" oder nen Karawanen?
Eine
Einkaufszone ganz besonderer Art stellt der sogenannte Rus-
senmarkt dar
Istanbul war
schon Immer ein Umschlagplatz im Handel zwischen
Düfte aus 1001
Nacht und ein Erlebnis fürs Auge: im Gewürzbasar
bäude. Hier
werden gelegentlich Teppiche versteigert, die von Kooperativen
neu hergestellt werden, aber nach alten Rezepten original mit
Pflanzenfarben eingefärbt sind. Fragen Sie einfach einmal nach
„hali müzayedesi", das heißt Teppichversteigerung.
Zahlreiche
Gemüsegerichte werden aber auch kalt gegessen, z.B. Imam
Barldi — Auberginen gefüllt mit Zwiebeln und Tomaten
Zeytin Yagli
Dolmalar — mit Reis, Korinthen, Pinienkernen und Gewürzen
gefülltes Gemüse
Biber Dolmasi
— gefüllte Paprikaschoten
Patlican
Dolmasi — gefüllte Auberginen
Kizartmalar —
fritiertes Gemüse (z.B. Zucchini, Auberginen, Paprika)
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