|
1118 — Mosaik
Johannes II. in der Hagia Sophia
12 Jh. —
Pammakaristos Klosterkirche
Ende 12. Jh. —
Kyriotissakirche 12. Jh. Pantokrator Klosterkirche nach 1261 —
Deesis-Mosaik der Hagia Sophia
um 1304 —
Südkirche des Konstantin Lips Klosters
1315-1321 Chora-Klosterkirche
1348 —
Galataturm
14.115. Jh. —
„Tekfur"-Palast
zantinischen
Ambitionen Karls von Anjou, des neuen Herren über Neapel und
Sizilien, nicht unwesentlich durch byzantinische Agenten und
byzantinisches Gold gefördert.
Aber das Ende
war abzusehen, als sich innerhalb des zerfallenden
seldschukischen Machtbereichs das Haus Osmans, die späteren
Osmanen, zur bestimmenden Größe entwickelten, mit eindeutig
nach Westen ausgerichteten Ambitionen.
1326 wurde
Bursa erobert und zur Hauptstadt erklärt, 1331 fiel Nikäa,
1354 setzte man zum ersten Mal über den Hellespont nach Europa
über, eroberte 1362 Adrianopel und dehnte die osmanische Macht
mit atemberaubender Geschwindigkeit auf dem Balkan aus.
Konstantinopel
war seines Hinterlandes beraubt, reduziert auf das Stadtgebiet
hinter den noch immer uneinnehmbaren Mauern. Die beabsichtigte
Kirchenunion mit Rom brachte keine Entlastung, zumal die
Bevölkerung eine solche Einigung ablehnte und soziale und
innenpolitische Kämpfe den Rest des ehemaligen mächtigen
Reiches, der mittlerweile zu einem Vasall der Osmanen geworden
war, schwächten.
Am 7. April
1453 begann der Angriff, und am 29. Mai fiel Konstantinopel.
Der letzte byzantinische Kaiser, Constantin Xl. Palaiologos,
fand im Straßenkampf den Tod, und Mehmet, mit dem Beinamen
Fatih (der Eroberer), zog als Sieger in die Stadt Konstantins
ein, von der kaum mehr als die Erinnerung an die ehemalige
Größe und den ehemaligen Glanz geblieben war.
Die Osmanen
Der
seldschukische Fürst Ertugrul und sein Sohn Osman lebten noch
ganz in der Tradition der Ghazwa, der überfallartig
ausschwärmenden Glaubenskrieger. Und doch unterschieden sie
sich von jenem Dutzend anderer Beys, wie man die
Gebietsfürsten nannte, die sich endgültig auf anatolischem
Boden niedergelassen hatten.
Sie
errichteten ihre Residenzen jeweils in den von ihnen eroberten
Städten und gaben dem unterworfenen Land eine Verwaltung, die
auf Integration der eroberten Bevölkerung abzielte. Denn vor
allem der Westen Anatoliens war alles andere als ein
entvölkertes Gebiet, man muß sogar annehmen, daß die Türken
eine Minderheit innerhalb der Bevölkerung bildeten.
Osmans Sohn
Orhan eroberte 1326 n. Chr. Bursa, das schon zu römischer Zeit
Verwaltungssitz war, und machte es zu seiner Hauptstadt. Hier
steht sein Grab, seine Türbe, wie auch die seines Vaters. Auch
als man schon längst die Dardanellen in Richtung Balkan
überschritten hatte, fanden spätere Sultane hier ihre letzte
Ruhe. Wie mächtig dieser Expansionsdrang war, zeigt die
Schlacht auf dem Amselfeld 1389, die Serbien dem Reich der
Osmanen unter Murat I. einverleibte.
Friedliches
Nebeneinander von Christen und Muslimen
Von Bursa aus,
dem heutigen Edirne, erfolgten nicht nur weit auf den Balkan
und nach Inneranatolien ausgreifende Kriegszüge. Hier wurden
auch die Rechts- und Verwaltungsgrundlagen des Reiches gelegt:
eine Gesetzgebung, die das nahezu gleichberechtigte
Nebeneinander von Muslimen und Christen regelte. Von hier aus
entfaltete sich eine gesicherte Wirtschaft auf der Grundlage
einer stabilen Goldmünze, allerdings auf der Basis ständiger
Eroberungen.
Die
Janitscharen bildeten das berühmt berüchtigte Elitekorps der
osmanischen Sultane
Profitieren Sie
von einer Vielzahl von Vorteilen und buchen Sie mit dem Online
Reisebüro - reiseknaller.com
Wir wünschen einen schönen Urlaub und einen angenehmen
Flug !
Mehr Infos und Buchung |