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Kaum hat man
Platz genommen, steht auch schon eine Flasche auf dem Tisch,
am Ende des Abends
mißt der
Kellner, und man zahlt das grob über den Daumen geschätzte
Quantum.
Man muß
allerdings auch sagen, daß das Rejans in den letzten Jahren
viel von seinem Flair eingebüßt hat.
Russian
Restaurant
Das zweite,
sehr empfehlenswerte russische Restaurant („Russian
Restaurant"), ist ein kleines Kellerrestaurant in der Inönü
Caddesi, schräg gegenüber dem Deutschen Generalkonsulat.
Taksim
Sanatevi
Siraselviler
Cad. 69/1
Mit weitem
Ausblick auf den Bosporus. Sanatevi heißt „Haus der Kunst",
mitunter gibt es romantische Live- Musik zu französischen
Gerichten.
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Florya
Beyti
Orman Sok 33,
Florya
Das
vorzügliche Fleischrestaurant Beyti liegt ziemlich weit vom
Zentrum entfernt. Wer aber zufällig mit dem Hubschrauber
anreisen sollte, wird keine Parkprobleme haben: Ein
Hubschrauberlandeplatz steht für den eiligen Jet-setter zur
Verfügung. Dabei ist Beyti nicht ausgesprochen teuer. Die
Fleischzubereitung ist mittlerweile so berühmt geworden, daß,
wer beim nächsten Metzger Beyti verlangt, einen typischen
Kleinstwickelbraten, mit Holzspießchen zusammengehalten,
bekommt.
Wohin mit 8
bis 10 Millionen Einwohnern?
Schade, daß es
(noch) keine Rundflüge über Istanbul gibt — man hätte das
aufgeschlagene Buch seiner geschichtlichen Entwicklung zu
Füßen. Denn wie kaum eine andere Stadt der Welt ist Istanbul
auch heute noch durch seine Lage und seine 2500jährige
Geschichte geprägt. Unübersehbar, daß diese Stadt 1600 Jahre
lang Hauptstadt und Mittelpunkt zweier Weltreiche war.
Es wird
gebaut,
was der Platz
nur zuläßt
Istanbul ist
eine Stadt am Meer. Bosporus, Marmarameer und der Arm
des Goldenen
Horn bestimmten und bestimmen ihre Lage und ihre
Entwicklungsmöglichkeiten.
Man begreift
diese Stadt am besten vom Meer her. Und dabei braucht der
Besucher nicht einmal mit einem der weißen Luxusliner vom
Schwarzen Meer in den Bosporus einzufahren. Die Fahrt mit
einem der regelmäßig zwischen Sariyer oder Rumeli Kavagi am
Ausgang zum Schwarzen Meer und dem Stadtzentrum Eminönü
verkehrenden Schiffe vermittelt einen tiefgreifenden Eindruck
von der Lage der Stadt.
Fährt
man, zwischen Asien und Europa pendelnd, den Bosporus entlang,
fällt zunächst auf, daß diese dicht befahrene Wasserstraße
eher verbindet als trennt. Große und kleine Frachter befördern
Menschen und Waren zwischen den Häfen am Schwarzen Meer und
dem Mittelmeer, kleine Tuckerboote und etwas größere
Passagierschiffe kreuzen zwischen den beiden Ufern.
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