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    Kanada

 

   

Lage: Kanada grenzt im Süden und Nordwesten (Alaska) an die USA, im Westen an den Pazifischen Ozean, im Norden an das Nordmeer und im Osten an den Atlantik.
Das Reiseziel Kanada ist ein Land, das von der Arktis bis zu den beiden Weltozeanen reicht. Weite Teile Kanadas sind noch unbewohnte Wald-, Gebirgs- und Seengebiete. Die unberührte Landschaft reizt viele Touristen. Bodenschätze (Gold, Silber, Uran, Blei, Zink, Erdöl, Erdgas usw.) ungeahnten Ausmaßes zusammen mit einer wachsenden, leistungsstarken Industrie und einer gewaltigen Agrarproduktion machen Kanada zu einem „Land der Zukunft".
Die Frühgeschichte Kanadas beginnt mit der Besiedlung durch mongolide Stämme, die über die Beringstraße aus Asien kommen. Bis zur Kolonisation des Landes durch Briten und Franzosen von 1605 an ist das ganze Gebiet Lebensraum der Indianer und Eskimos. Als Frankreich 1763 seine Ansprüche in Nordamerika aufgibt, kommt das ganze riesige Gebiet fest in britische Hand. 1867 wird Kanada zu einem bundesstaatlich organisierten Dominion. 1931 wird das Dominion zum

weitgehend souveränen Staat. Der Constitution Act von 1982 hebt auch die letzten verfassungsmäßigen Beschränkungen auf, die noch eine direkte Bindung zu Großbritannien zum Inhalt hatten. Die britische Flagge, der „Union Jack", wird 1965 durch eine eigene ersetzt: Ein weißes Feld, mit senkrechten roten Streifen am Rand begrenzt, in der Mitte ein rotes Ahornblatt. 1967, anläßlich der EXPO 67 in Montreal, wird auch eine neue Nationalhymne geschaffen. Heute besitzt Kanada volle Souveränität.
Auf die landschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten der einzelnen Teile Kanadas wird in den folgenden Beschreibungen hingewiesen.
Reisewege: Neben den großen kanadischen Fluggesellschaften Air Canada und Canadian Airlines International fliegen Lufthansa und Swissair von Mitteleuropa aus kanadische Ziele an. Die wichtigsten Einreise-Flughäfen sind Toronto, Montreal, Vancouver, Edmonton und Calgary, doch werden in Ostkanada auch Halifax und St. John's angeflogen. Von diesen Flughäfen hat man problemlos Fluganschluß in alle größeren Städte. Der Flug dauert nach Ostkanada ca. 7 stunden

nach Westkanada 10-11 Stunden. Direktflüge gibt es von Frankfurt/M., München und Zürich.
Staatsform: Als unabhängiger Teil des britischen Commonwealth ist Kanada eine parlamentarische Monarchie mit bundesstaatlicher Verfassung. Das Parlament besteht aus zwei Kammern. Offizielles Staatsoberhaupt ist die britische Königin, vertreten durch einen Generalgouverneur. Die Provinzregierungen haben weitreichende Befugnisse.
Bevölkerung: Kanada hat 26,5 Mill. Einwohner (1991). Ca. 96% stammen von europäischen Einwanderern ab - der Landescharakter spiegelt das sehr stark wider, v. a. im Osten. Rund 40% der heutigen Kanadier können ihre Vorfahren nach Großbritannien zurückverfolgen, 27% nach Frankreich, 5% nach Deutschland, 3% nach Italien und 2% in die Ukraine. Minderheiten, die nicht auf eine europäische Vergangenheit zurückblicken, sind ca. 466 000 Indianer, 36 000 Eskimos (Inuit), die Ureinwohner Kanadas, sowie Asiaten und Afro-Kanadier, meist Nachkommen amerikanischer Sklaven. Interessant ist, daß 50% aller Kanadier in den 10 Großstädten des Landes wohnen.
In Kanada sind nahezu alle Religionsgemeinschaften vertreten. Die stärksten Gruppen sind die protestantischen Denominationen und die katholische Kirche. Englisch und französisch sind als offizielle Sprachen in Politik, Verwaltung und Erziehung gleichberechtigt.
Verkehrseinrichtungen: Die Schnellstraße Trans Canada Highway zieht sich über 8000 km von Küste zu Küste hin. Ein

Omnibusnetz und einige Eisenbahnverbindungen bieten dem Touristen Gelegenheit, die Größe und Weite des Landes zu erfahren, für die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten empfiehlt sich aber ein (Miet-) Wagen. Mit dem Flugzeug überbrückt man die enormen Entfernungen am schnellsten. Nahezu jeder größere Ort, vor allem im wenig erschlossenen Norden, verfügt über einen Flughafen.
Speisen und Getränke: Der Herkunft der Einwanderer entsprechend werden in Kanada alle Speisen der europäischen Küche, vor allem aber der britischen und französischen serviert. Doch auf den Speise- und Getränkekarten ist der US- amerikanische Einfluß mehr und mehr zu spüren. Alkoholische Getränke erhält man nur in Restaurants mit der Aufschrift „Licensed" („Licencie").
Trinkgeld: Hotels und Restaurants berechnen oft kein Bedienungsgeld, aber eine örtliche Steuer. Man gibt Trinkgelder: Im Hotel für die üblichen Dienste mindestens 2$, dem Restaurantkellner etwa 15%, ebenso dem Taxifahrer und dem Friseur. - Auch für andere kleinere Dienstleistungen wird ein „tip" erwartet.
Der gute Ton: Der Besucher aus der Alten Welt wird sich in dem stark von europäischen Traditionen geprägten Kanada schnell wohlfühlen. Vor allem in den kleineren Städten wird man freundlich und offen empfangen. Als ungewohnt werden von Europäern die Regelungen für den Alkoholausschank empfunden, die lokal sehr unterschiedlich sind. Eigene Vorräte müssen in den staatlich konzessionierten Liquor Stores beschafft werden.

Feiertage: 1. Jan., Karfreitag, Ostermon' g, 1. Montag vor dem 25. Mai (Victoria ay), 1. Juli (Canada Day), 1. Montag im pt. (Labour Day), 2. Montag im Okt. hanksgiving Day), 11. Nov. (Rememrance Day), 25. Dez. (Weihnachten), 26. ez. (außer in Quebec).
- Ärztliche Versorgung: Leistungen der Ärzte und Krankenhäuser müssen sofort in bar oder über Kreditkarte bezahlt werden. Wegen der Erstattung der Kosten ist eine private Reisekrankenversicherung notwendig. Rezepte für benötigte Medikamente sollte man mitnehmen, da viele Arzneimittel rezeptpflichtig sind. Bei Fahrten in die Wildnis sollte man einen gut ausgestatteten Erste-Hilfe-Kasten mitnehmen.
Kleidung: Bei der Wahl der Kleidung ist zu berücksichtigen, daß Kanada heiße Sommer (bis zu 351 und kalte Winter (bis zu - 50°) hat. Die Temperaturunterschiede im Landesinneren sind größer als an den Küsten. Wegen der Nähe der Arktis fällt sehr viel Schnee. Im Sommer regnet es in Kanada relativ wenig.

MONTREAL
Montreal (engl. Montreal; 2,9 Mill. Einw.) gilt als sehr fortschrittliche Stadt. Viel dazu beigetragen hat die EXPO 67, die Weltausstellung, die Montreal aus Anlaß des 100. Jahrestages der kanadischen Unabhängigkeitserklärung veranstaltete. Die Stadt besitzt finanziell und industriell neben Toronto eine Schlüsselstellung.

Montreal ist die zweitgrößte französisch sprechende Stadt der Welt, aber die meisten Bewohner beherrschen ebenso gut die englische Sprache.
Sehenswürdigkeiten: Direkt am St. Lorenz-Strom liegt Vieux Montrhd, die enge und kleine Altstadt mit sehenswerten Gebäuden und Plätzen aus dem 17. und 18. Jahrhundert (Place d'Armes, Basilique de Notre Dame, Chäteau de Ramezay, NotreDame-de-Bonsecours u. a.). Auf den Inseln Ste.-Hilime und Notre-Dame stehen noch einige Pavillons der EXPO 67.

Die Place Ville-Marie um den kreuzförmigen Royal Bank Tower ist der Mittelpunkt und älteste Teil der berühmten Ville souterraine. Zum Schutz vor dem strengen Winter schuf Montreal ein über 22 km langes, beispielhaftes System von Tunnels, Einkaufspassagen und begrünten Innenhallen, die durch die U-Bahn miteinander verbunden sind. 1400 Boutiquen, 150 Restaurants, 30 Theater und Kinos sowie sechs große Hotels sind in die unterirdische Stadt integriert.
Vom Restaurant im 36. Stockwerk des Hotels Chäteau Champlain (Place du Canada) hat man einen guten Überblick über Montreal. Man sieht den „Königsberg", den Mont Royal, die Schleusen des St.-Lorenz-Stromes und die beiden Inseln. Der Hafen von Montreal ist etwa 25 km lang, er zählt zu den geschäftigsten des amerikanischen Kontinents. Überspannt wird der Fluß von der Pont Victoria im Süden, von der Pont de la Concorde und von der Pont Jacques-Cartier im Norden.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören auch das Oratoire St.-Joseph, ein beliebter Wallfahrtsort, das Planetarium Dow (faszinierende astronomische Shows), das Musee des Beaux-Arts und die Place des Arts, das Kunstzentrum mit Theatern und Konzertsälen. Am Parc de Maisonneuve liegen die wichtigsten Sportanlagen, auf denen 1976 die Olympischen Spiele stattfanden. Besonders eindrucksvoll sind das muschelförmige Olympiastadion und der gewaltige, 169 m hohe Turm. Der nahe Jardin botanique ist der größte Botanische Garten Nordamerikas.
Verkehr: Ein ausgezeichnetes U-Bahn- System und ein dichtes Autobusnetz erschließen die Stadt.
AUSFLÜGE
Sehenswert in der näheren Umgebung sind besonders die gewaltigen Schleusenanlagen des St. Lorenz-Stromes. L'Estrie an der Grenze zu den USA ist eine liebliche Farmlandschaft mit Seen und Naturparks. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte einige Tage im Ferienparadies im Norden Montreals, den Laurentian Mountains, verbringen. In diesem hügeligen Gebiet ist der nahezu unberührte Mont Tremblant Provincial Park besonders schön.

QUEBEC
In Quebec (engl. Quebec; 600 000 Einw.) ist wie in keiner anderen Stadt Nordamerikas die französische Kultur und Denkart

erhalten geblieben. Das zeigt der Altstadtkern mit seinen Befestigungsanlagen, Kirchen und kleinen winkligen Gassen. Quebec liegt auf einem Granitfelsen direkt am St. Lorenz-Strom. Es gibt eine Obere und Untere Stadt. Der Hafen kann von Ozeanschiffen aller Größe benützt werden.
Sehenswürdigkeiten: Eindrucksvoll ist besonders das Chäteau Frontenac, ein schloßähnliches Hotel, das 1892 an der Stelle des vormaligen Gouverneurspalais erbaut wurde, mit der Flußpromenade und den angrenzenden

der Citadel. Das Parlamentsgebäude ist im französischen Renaissance-Stil gehalten. In der Busse Ville, der verwinkelten alten Unterstadt, sollte man vor allem die Place Royale besuchen, die sorgsam restaurierte Keimzelle der Stadt.

AUSFLÜGE
Interessante Ziele in der nahen Umgebung sind die Ile d'Orleans, die Chute Montmorency (eindrucksvolle Wasserfälle) sowie der Parc des Laurentides im Norden

Ottawa (820000 Einw.) ist die Hauptstadt Kanadas. Altenglische Tradition ist hier zu Hause, und Imitationen des britischen Stils in Architektur und Gesellschaftsleben betonen den starken Einfluß des früheren Mutterlandes. Seit 1867 ist Ottawa Kanadas Hauptstadt. Mit ihren Parks, Kanälen, schönen Plätzen und reichen Villenvierteln gilt sie als einer der vornehmsten Regierungssitze der Welt.
Sehenswürdigkeiten: Das Parlamentsgebäude mit dem Friedensturm (Peace Tower) und dem Wachwechsel nach englischem Muster sind die Hauptattraktionen. Die National Galler y of Canada besitzt eine reiche Sammlung europäischer und kanadischer Kunst. Weitere wichtige Museen sind das National Museum of Science and Technology, das Canadian Museum of Nature und das Canadian Museum of Civilization im benachbarten Hull. Der schönste Aussichtspunkt ist Nepean Point. Den Rideau Canal säumen schöne Uferpromenaden.

TORONTO
Toronto (3,5 Mill. Einw.) ist die Hauptstadt der hauptsächlich englisch bevölkerten Provinz Ontario. Die Stadt verfügt über ein ausgezeichnetes öffentliches Nahverkehrssystem. Sie wird als unumstrittenes Finanz-, Handels- und Kommunikationszentrum ganz Kanadas ihrem indianischen Namen gerecht (Toronto = Treffpunkt).
Sehenswürdigkeiten: Die Silhouette der Stadt wird vom höchsten Turm der Welt, vom CN-Tower (553 m) beherrscht (Aussichtsplattform). Ihm zu Füßen liegt der Sky Dome, ein modernes, neues Stadion. Die moderne City Hall ist ein Werk des finnischen Architekten Viljo Revell (1965). 27 Mill. Dollar kostete dieser repräsentative Bau, in dem annähernd 3000 Beamte arbeiten.
Wohl keine andere Großstadt der Welt ist so großzügig mit Grünanlagen ausgestattet wie Toronto. Zum Einkaufen eignen sich besonders das Eaton Centre (über 300 Läden und Restaurants), das Shopping Centre am Queens Quay Terminal und der bunte, exotische Kensington Market, auf dem sich die Gerüche von Waren aus allen Kulturkreisen mischen.

Die University of Toronto ist eine der größten Universitäten des Commonwealth. Das O'Keefe Centre ist der größte Theaterkomplex Torontos. Toronto hat ein reiches Angebot an Theateraufführungen und Konzerten. Unter den Museen ragen besonders die Art Gallery of Ontario, das Ontario Science Centre und das Royal Ontario Museum heraus. Ontario Place, bestehend aus drei künstlich aufgeschütteten Inseln, ist ein großer Vergnügungsplatz.

Vergnügen: Ein besonderes Ereignis ist Ende August die Canadian National Exhibition im Ausstellungspark.

Ausflüge: Ein unvergeßliches Naturerlebnis sind die Horseshoe Falls, der (eindrucksvollere) kanadische Teil der Niagara Falls. Man kann mit einem kleinen Boot, der „Maid of the Mist", bis ganz nahe an die Fälle heranfahren.
Die McMichael Canadian Collection in Kleinburg (40 km nördl. von Toronto) umfaßt die schönsten Bilder der kanadischen „Group of Seven". Daneben besitzt die Galerie auch Werke von Emily Carr und Arbeiten moderner Innuit- und indianischer Künstler.

Die transkontinentale Straßenverbindung
zwischen Newfoundland am Atlantik und
Vancouver und Victoria am Pazifik ist der
Stolz der Kanadier. Wer mit dem Auto unterwegs ist, hat in Manitoba (mit Winnipeg), Sasketchewan (mit Regina und
Saskatoon), Alberta (mit Calgary, Banff und im Norden Edmonton) und British
Columbia gute Gelegenheiten zum Camping, zum Fischen, Kanufahren, Golfspielen und Skifahren. Diese Traumstraße führt meilenweit durch die Wildnis.
Der schönste Teil der Strecke führt über die kanadischen Rocky Mountains. Westlich von Calgary beginnt sanftes Hügelland, das abrupt in ein bizarres, atemberaubendes Gebirge übergeht. Seine schönsten Teile wurden zu Nationalparks erklärt: Banff, Jasper (nördlich des Trans
Canada Highway; empfehlenswerter Ausflug auf dem Icefields Parkway Richtung
Jasper), Yoho und Kootenay National
Park. Die Rockies hinter sich lassend,
überquert der Trans Canada Highway die parallelen Gebirgszüge, langgestreckten
Seenketten und trockenen Hochplateaus

von British Columbia, ehe er bei Vancouver die Pazifikküste erreicht.


Vancouver (1,4 Mill. Einw.), drittgrößte Stadt Kanadas, ein Hafen direkt am Pazifik und an der Mündung des Fraser River, ist mit seinem ausgeglichenen Klima eine ganzjährige Ferienstadt. Wunderbare Parks, sehenswerte Stadtviertel und eine landschaftlich herrliche Umgebung machen das Tor nach Fernost zu einer der schönsten Städte der Welt.

Sehenswürdigkeiten: Vom Scenic Drive, der Uferstraße im Stanley Park, hat man die schönste Aussicht auf das Stadtzentrum, die English Bay und den Hafen. Das große Chinesenviertel Chinatown ist typisch für die Vielfalt der Völker und Kulturen in Vancouver. Das renovierte Viertel Gastown, die Keimzelle der Stadt, läßt die Atmosphäre der Pionierzeit wieder wach werden. Ein Erlebnis ist eine Fahrt auf der schön gelegenen Küstenstraße Marine Drive. Das UBC Museum of Anthropology besitzt großartige Sammlungen zur Kunst der Nordwestküsten-Indianer. Vom Grouse Mountain (1200 m) hat man einen großartigen Ausblick auf das gesamte Umland.
Ausflug: Mit Fähren gelangt man auf das langgestreckte Vancouver Island, mit sei

dies für Abenteurer und Naturliebhaber. Die reizvolle Hauptstadt von British Columbia, Victoria, liegt im Südosten.
YUKON TERRITORY UND NORTHWEST TERRITORIES
Wer unberührte Landschaft genießen will und Abenteuerlust besitzt, sollte in die beiden nördlichsten Teile Kanadas fahren. „Goldrausch-Fieber" ist mit den Städten Whitehorse, Dawson City und Yellowknife verbunden. Dem Autofahrer stehen außer dem Alaska Highway auch der Mackenzie und der Liard Highway zur Verfügung. Das Flugzeug ist zur Uberbrückung großer Entfernungen unentbehrlich.
Die wirtschaftliche Entwicklung ist erst vor wenigen Jahrzehnten in Gang gekommen. 01- und Erzvorkommen werden ständig entdeckt, und die großen Firmen haben Methoden entwickelt, um die Ausbeutung der Bodenschätze rationell zu gewährleisten.
Jagen und Fischen: Kanada ist das Land mit meilenweit unberührter Naturlandschaft.

Vancouver (1,4 Mill. Einw.), drittgrößte Stadt Kanadas, ein Hafen direkt am Pazifik und an der Mündung des Fraser River, ist mit seinem ausgeglichenen Klima eine ganzjährige Ferienstadt. Wunderbare Parks, sehenswerte Stadtviertel und eine landschaftlich herrliche Umgebung machen das Tor nach Fernost zu einer der schönsten Städte der Welt.
Vergnügen: Ein besonderes Ereignis ist Ende August die Canadian National Exhibition im Ausstellungspark.
Ausflüge: Ein unvergeßliches Naturerlebnis sind die Horseshoe Falls, der (eindrucksvollere) kanadische Teil der Niagara Falls. Man kann mit einem kleinen Boot, der „Maid of the Mist", bis ganz nahe an die Fälle heranfahren.
Die McMichael Canadian Collection in Kleinburg (40 km nördl. von Toronto) umfaßt die schönsten Bilder der kanadischen „Group of Seven". Daneben besitzt die Galerie auch Werke von Emily Carr und Arbeiten moderner Innuit- und indianischer Künstler.
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Buschflugzeug
ren will, braucht nur den Sprung über den Atlantik zu tun und 300 km nach Norden zu fahren. Die Aussicht, einen Bären, einen Elch, ein Karibu oder Rotwild zu schießen, macht das Jagen sehr verlockend. Ohne einen einheimischen Jagdführer darf man allerdings nicht losziehen. Angeln dagegen ist mit einem Berechtigungsschein überall erlaubt (in Nationalparks nur mit


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