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La Gomera liegt westlich von Teneriffa. Die kreisrunde Insel
wird überragt vom Garajonay (1487 m) und fällt von da nach
allen Seiten gleichmäßig zum Meer ab, größtenteils als
unwegsame und beeindruckende Steilküste mit bis zu 800 m hohen
Felswänden. So sieht die Steilküste Los Organos, im Norden der
Insel, durch die Erosion von Wind und Wasser wie eine
riesengroße Orgel aus. Zwischendrin liegen unwegsame
Schluchten. Die regenreiche Insel hat kahle Berge und
fruchtbare Täler, wie das Valle Gran Rey, mit Wäldern und
tropischen Planzen, wildwachsenden Palmen und weitläufigen
Terrassenanlagen für Ackerbau. Besonders beeindruckend ist die
Terrassenlandschaft des Hermigua-Tals im Nordosten mit Anbau
von tropischen Früchten wie Dattelpalmen, Bananen und Avokados.
Mitten auf der Insel liegt der Nationalpark Garajonay mit dem
1400 m hohen Alto de Garajonay und den schönen Lorbeerwäldern
(Laurisilvas).
Hauptort ist San Sebastian de la Gomera an der Ostküste mit
historischen Gebäuden, die an die Zeit von Kolumbus erinnern.
Von San Sebastiän fahren Fährschiffe nach Los Cristianos auf
Teneriffa. Zweitgrößter Ort ist Hermigua im Norden, mit
prachtvollen spanischen Kolonialbauten, ringsum liegen
Bananenplantagen. Bekanntester Strand ist Playa del Ingles an
der Westküste.
Noch heute ausgeübte Tradition ist der "silbo" von Gomera,
eine uralte Sprache aus Pfiffen, mit der man sich über große
Entfernungen verständigen kann.
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