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    Kroatien - Istrien & Dalmatinische Küste

 

   

Das bedeutendste mittelalterliche Bauwerk in Rob" ist die romanische Kapelle St. Rochus (Sveti Rok). Im Innern dieser Kirche sind Fresken aus dem 14. und 15. Jh. zu sehen. Von der einstigen Blüte des Städtchens zeugt auch die dreischiffige Bartholomäuskirche (Sveti Barbi). Der freistehende barocke Glockenturm ist 1676 errichtet worden. Unmittelbar neben der Bartholomäuskirche steht die gotische Antoniuskirche (Sveti Antun) aus dem 12. Jahrhundert. In den Votivkreuzen dort ist das glagolitische Abecedarium von Rob (um 1200) eingeritzt. Nicht nur Rob, sondern auch das 6 km südlich gelegene Dorf Hum ist eng mit der Pflege der glagolitischen Schrift ( > Natur, Kultur, Geschichte, Kapitel "Sprache und Literatur") verbunden. Die zehn Skulpturen entlang des schmalen, leicht ansteigenden Landsträßchens von Rob" nach Hum nehmen darauf Bezug. Die steinernen Bildwerke, Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre entstanden, erinnern an historische Persönlichkeiten, die an der Entstehung und Verbreitung dieser Schrift mitgewirkt haben, so z. B. an die ersten 'Slawenapostel' Kyrill und Method (9. Jh.) oder an den kroatischen Bischof Grgur von Nin (9. Jh.).

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Den Abschluß der Glagoliter-Allee bildet das Stadttor von Hum, ein massives, zweiflügeliges Tor mit Türgriffen in Form von Ochsenhörnern. Die Inschriften in den Türklopfern enthalten Willkommensgrüße. Halbkreisförmig sind am Tor oben zwölf Medaillons mit Darstellungen des Landlebens angebracht. Die 'kleinste Stadt der Welt', wie Hum ganz offiziell genannt werden darf, zählt heute noch knapp 20 Einwohner. Die meisten von ihnen dürften mit der Zubereitung der leiblichen Genüsse in der Humer Weinstube (Humska Konoba mit einigen deftigen istrischen Spezialitäten; > Praktische Informationen, Restaurants) zu tun haben.

Das Ortsbild von Hum gleicht einer Filmkulisse: Wären da ein paar Waschfrauen, gesattelte Pferde, der Karren eines Marketenders und womöglich noch ein gespornter Edelmann - man glaubte sich in einen Mantel- und Degenfilm versetzt.Bereits in prähistorischer Zeit und während der Völkerwanderung besiedelt, entstand Hum im Mittelalter als Schutzort und Verteidigungssiedlung. Von der einstigen Wehrhaftigkeit der Stadt zeugen nicht nur die gut erhaltenen Türme, Tore und Mauern, sondern auch die Ruinen des Kastells. Der mächtige, 22 m hohe Glocken- und Verteidigungsturm wurde im 16. Jh. errichtet. Gleich daneben befindet sich die kleine, rustikal wirkende Stadt Umgebung von loggia, einst Mittelpunkt des Humer Lebens. Die heutige Pfarrkirche Maria

Himmelfahrt (auch Kirche St. Petrus und Paulus genannt) mit einer klassi Buzet, Humzistischen Fassade entstand 1802 an der Stelle einer Vorgängerkirche. Das Ölgemälde über dem Hauptaltar aus dem 16. Jh. stammt von dem venezianischen Maler Baldassare d'Anna. Die Kirche besitzt eine wertvolle Sammlung von spätgotischen Kelchen, Monstranzen und anderem Kirchengerät. Auf dem Friedhof, wenige Meter außerhalb der Stadtmauer, steht die romanische Hieronymuskirche (Sveti Jeronim) mit wertvollen Fresken aus dem 12. Jh., die noch den Einfluß der byzantinischen Malerei erkennen lassen. 14 km südöstlich von Buzet liegt auf einem Plateau der kleine, überaus 'Drague malerische Ort Dragub. Wie auch andere Dörfer und Städte in der Umgebung wurde Dragub im Mittelalter von den Venezianern befestigt - vor allem wegen der Türken, aber auch der berüchtigten Uskoken wegen, die von Senj bis hierhin ins Landesinnere Istriens vordrangen.

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Am Ortseingang, an der einzigen Zufahrtsstraße, steht auf dem Friedhof Sehenswertes die romanische Elisäuskirche (Sveti Elizej). In ihr kann man romanische Wandmalereien sehen, die wohl aus dem 13. oder 14. Jh. stammen. Auf der anderen Seite von Dragub befindet sich ein weiteres Kleinod, die im 16. Jh. erbaute Votivkirche St. Rochus (Sveti Rok). Die dortigen Fresken, ein sehenswertes Beispiel für die volkstümliche Malerei in der Zeit der Renaissance, schuf im 16. Jh. ein Künstler namens Anton aus Padova. Cavtat ist die südlichste Küstenstadt Kroatiens. Der Ort liegt auf einer weit ins Meer hineinragenden, bewaldeten Halbinsel, 17 km südlich von Dubrovnik. Seine Lage an einer schönen Bucht (Zupski zaljev), die hübsche Strandpromenade, Hotels unterschiedlichster Kategorien mit einem breitgefächerten Freizeitangebot und einige kunsthistorische Sehenswürdigkeiten machen es zu einem beliebten Reiseziel. Vor dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien gehörte es zu den meistbesuchten Seebädern an der kroatischen Adria. Tagesausflüge nach Dubrovnik sind von Cavtat aus problemlos möglich, denn zwischen dem Badeort und Dubrovnik bestehen gute Busverbindungen. Zum Dubrovniker Flughafen Cilipi sind es von Cavtat aus nur 3 km.

Wassersport und Baden werden in Cavtat groß geschrieben. Schöne Fels- Freizeit- und oder Kiesstrände findet man vor allem auf der parallel Altstadthalbinsel Bademöglichkeiten gelegenen Landzunge Sustjepanin, wo sich auch die großen Hotels von Cavat befinden. Die Halbinsel wurde bereits im 7. Jh. v. Chr. von Illyrern besiedelt. Im 4. Jh. Geschichte gründeten Griechen an dieser Stelle die Stadt Epidauros. Der Name rührt von dem Asklepios-Heiligtum und der gleichnamigen Handels- und Hafenstadt auf der Halbinsel Peloponnes her. Im 3. Jh. v. Chr. nahmen Römer die Stadt ein und nannten sie fortan Epidaurum. Im 4 Jh. n. Chr. wurde diese Siedlung durch ein Erdbeben weitgehend zerstört. Dabei versank der größte Teil von Epidaurum in der Bucht. Als die Awaren und Slawen die wiederaufgebaute Stadt im 7. Jh. erneut zerstörten, flüchteten die Einwohner und gründeten am nördlichen Ende der Bucht Ragusa (Dubrovnik) - deshalb wurde Cavtat früher auch Ragusavecchia, 'das alte Ragusa', genannt.

 

Eine Stadt entstand an der Stelle des einstigen Epidauros erst wieder im 15. Jh., als sich hier nun umgekehrt Bürger und Kaufleute aus Ragusa niederließen. Noch im selben Jahrhundert gelangte Cavtat durch Kauf in den Besitz Dubrovniks. Zu der unabhängigen Handelsrepublik gehörte das Städtchen bis 1806, als französische Truppen Istrien und Dalmatien besetzten. Der Fremdenverkehr in Cavat entwickelte sich erst seit den 60er Jahren dieses Jahrhunderts kontinuierlich. Die Zerstörungen aus der Zeit der serbischen Besetzung 1991/92 hielten sich in Grenzen - sie waren auf jeden Fall weit weniger schlimm als im benachbarten Dubrovnik. Mittelpunkt Cavtats ist die geschwungene, von Palmen beschattete Uferpromenade. Hier befinden sich einige Cafas und kleine Läden, Cavtats bedeutendste Bauwerke und natürlich der große Hafen (für Fischerboote und Jachten). Am Beginn der Uferpromenade (Obala Dr. Ante Staröeviea, früher Titova obala) steht der ehemalige Rektorenpalast (KneZev clvon, in dem einst der aus Ragusa entsandte Kapitän amtierte. Das Renaissance-Gebäude, um 1550 errichtet, beherbergt heute das Stadtmuseum, das allemal einen Besuch lohnt. Untergebracht sind hier eine bedeutende Sammlung von Graphiken aus dem früheren Besitz des Rechtswissenschaftlers und Historikers Baltazar Bogigiä (1834-1908), eine Münzsammlung und eine Bibliothek mit 15 000 Bänden, ebenfalls aus dem Besitz von BogiS'iä, außerdem eine Reihe volkskundlicher Exponate wie z. B. alte Trachten und Waffen. Von dem Maler Vlaho Bukovac (1855-1922), einem Freund von BogiSle und Wegbereiter des Impressionismus in Kroatien, besitzt das Museum einige Gemälde.

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Zwischen dem Rektorenpalast und dem Ufer befindet sich in einer kleinen Denkmal für Grünanlage ein Denkmal des aus Cavtat stammenden Gelehrten Bogi'Siö. BogiS'id Neben dem Rektorenpalast sind noch Reste der einstigen Stadtbefestigung zu sehen.Gleich neben dem Rektorenpalast erhebt sich die Bischofskirche St. Niko Sv. Nikola laus. Das ursprünglich mittelalterliche Gotteshaus erhielt im 17. Jh. nach dem schweren Erdbeben ein barockes Kleid. Auch der Campanile mit einem später eingebauten, pseudo-romanischen Zwillingsfenster stammt aus dem 17. Jahrhundert. Im Innern sind der Altar eines sizilianischen Künstlers aus dem frühen 19. Jh. beachtenswert sowie zwei Altarbilder desselben Malers mit Ansichten der Städte Cavtat und Dubrovnik, auf denen auch die jeweiligen Schutzpatrone Nikolaus und Blasius abgebildet sind. Auch in dieser Kirche finden sich Gemälde von Vlaho Bukovac. In der kleinen Gasse, die zwischen dem Museum und Sv. Nikola bergan Galerie Bukovac führt, liegt rechterhand die Galerie Bukovac (auch Pinakothek genannt) mit

Zeichnungen und weiteren Bildern von Bukovac, sowie Möbeln und anderen Erinnerungsstücken des bekannten kroatischen Malers. Er wurde in diesem Haus geboren. Am anderen Ende der Uferpromenade steht das Franziskanerkloster mit Sv. Vlaho der Kirche St. Blasius. Der einschiffige Sakralbau wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jh.s errichtet. Die Kirche selbst und der sich anschließende Kreuzgang weisen Merkmale sowohl der späten Gotik als auch der beginnenden Renaissance auf. In der Seitenkapelle hängt ein schönes Bild des aus Kotor (Montenegro) stammenden Malers Lovro Dobribevid, das ebenfalls schon deutlich den Einfluß der italienischen Renaissance erkennen läßt. Wie in der Nikolauskirche befindet sich auch hier ein monumentales Fresko von Vlaho Bukovac mit einer Ansicht von Cavtat.

Direkt hinter Kirche und Kloster kann man auf einem Stufenweg eine bewaldete Anhöhe, den höchsten Punkt der Halbinsel, erreichen. Oben liegt nicht nur ein Friedhof, hier steht auch das Mausoleum der Cavtater Reederfamilie Rable, 1920-1922 von Kroatiens berühmtem Bildhauer Ivan Me§troviC (—> Berühmte Persönlichkeiten) geschaffen. Der Eingang des 13,5 m hohen Kuppelbaus wird von zwei säulenförmigen Karyatiden flankiert, die Mutterschaft und Schöpfung symbolisieren sollen. Auf der Kuppel steht ein Engel, der die Gebete für die Verstorbenen sammelt und sie gen Himmel schickt. In die Innenwände sind gleichfalls Engelsköpfe eingelassen. Von dem Mausoleum aus hat man einen herrlichen Blick auf die Bucht Zupski zaljev.

Valun

Egal, ob man sich dem Fischerdorf vom Meer her oder über die Landstraße oberhalb des Ortes nähert - in beiden Fällen wirken die an den steilen Ortsbild Hang geschmiegten, von Olivenhainen und Obstbaumwiesen umgebenen Häuser von Valun, der kleine Hafen und die sauberen Kiesstrände am türkisblauen Meer wie ein Motiv aus einem Urlaubsprospekt. Skipper gehen hier gerne vor Anker, um in den Restaurants am Hafen ein leckeres Menü zu genießen oder ein Glas Wein zu trinken. Von Cres aus kann man Valun auch mit dem Ausflugsboot erreichen. Die ansonsten schlichte Marien-Pfarrkirche (Sv. Marija) birgt in ihrer Sakri- Sehenswertes stei den kostbarsten Fund der Insel, eine Grabplatte aus Kalkstein, genannt 'Valunska ploöa'. Neben der Tafel von BaSka auf der Insel -› Krk ist die ins 11. Jh. datierte Inschrift dieser Grabplatte das älteste kroatische Schriftdenkmal. In der ersten Zeile steht in glagolitischer Schrift: "Teha Sin Vnuk Juna" (Teha, Sohn und Enkel Juna), während die beiden Zeilen darunter in lateinischer Schrift lauten: "Techa et filius eius Bratohna et Junna nepus eius" (Teha, ihr Sohn Bratohna und Juna, ihr Enkel). Drei Generationen einer Familie waren also in diesem Grab beigesetzt, für das die Inschrift angefertigt wurde.

Knapp 5 km südlich von Valun erreicht man über eine schmale, kurvenrei- ',Lubenice che Straße das Bergdorf Lubenice. Die Häuser der alten Ortschaft sitzen auf steil abfallenden Felsen - daß die Aussicht von hier oben prächtig ist, versteht sich beinahe von selbst. In der Dorfkonoba am Hauptplatz werden auf Vorbestellung Lammgerichte und andere Inselspezialitäten serviert. Baden kann man am hellen Kiesstrand unterhalb des Dorfes - der Ab- und Aufstieg kosten allerdings etwas Zeit und Kondition. Auf die Hauptstraße zwischen Cres und Osor zurückgekehrt, erreicht man Vransko jezero nach 7 km in Richtung Osor das Dorf Vrana. Dahinter erstreckt sich der Vrana-Süßwassersee, ein besonderes Naturphänomen der Insel. Der grüne Wasserspiegel des Sees liegt 68 m über dem Meeresspiegel, sein Boden aber bis zu 16 m darunter, so daß die größte Tiefe 84 m beträgt. Früher wurde von Wissenschaftlern angenommen, daß der See, der sowohl ganz Cres als auch Loöinj mit Trinkwasser versorgt.

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Prominenz unter sich

Daß die Mächtigen dieser Welt sich nur allzugern dem privaten Luxus hingeben, ist hinlänglich bekannt - Beispiele dafür gibt es in der Geschichte genug, vom römischen Kaiser Nero bis hin zum französischen König Ludwig XIV. Josip Broz Tito, der Kommunistenführer, war da

keine Ausnahme. Im Gegenteil, dieser aus einfachsten Verhältnissen stammende Mann ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die Freude an Prunk und weltlichen Vergnügungen.

Noch heute wird darüber gestritten, wie- viele Wochenendhäuser, Residenzen, Jagdhütten und ganz allein für ihn bestimmte Nobelherbergen er bei seinen Reisen durchs Land nutzte. War es ein Dutzend, waren es zwanzig? Oder gar noch mehr? Sicher ist nur soviel: Der Arbeiterführer hatte eine Lieblingsresidenz: Brion'. Dort verbrachte er fast immer die Sommermonate, und sein 'Hofstaat' sorgte dafür, daß es dem Präsidenten und Marschall der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien an nichts fehlte. Nur zu gern empfing Tito auf Brioni wichtige Staatsgäste. Gewöhnlichen Sterblichen war es dann vorbehalten, die Barkassen mit prominenten Besuchern von der Ferne zu beobachten, wenn sie in Fa2ana bei Pula ab- oder anlegten.

Die herrliche Brionische Inselwelt war Sperrgebiet. Wer aber doch in den Genuß einer Sondergenehmigung gekommen war, der konnte hier alles treffen, was Rang und Namen hatte im früheren Jugoslawien: persönliche Berater Titos, Generäle und Admiräle, ZK-Mitglieder und Parteifunktionäre. Auch ausländische Politiker und andere Persönlichkeiten, darunter Nikita Chruschtschow, Willy Brandt, aber auch Filmschauspieler wie Liz Taylor und Richard Burton, machten dem hochangesehenen Staatsmann auf Brion' ihre Aufwartung. Tito hatte für seine Gäste luxuriöse Domizile bauen oder herrichten lassen, so die Villa Jadranka, die Weiße Villa und die Villa Brionka. Selten ließ er es sich nehmen, den Besuchern persönlich die mediterrane Pflanzenwelt oder die historischen Gemäuer zu zeigen. Wichtige, politische Entscheidungen wurden ebenfalls hier getroffen. In den 50er Jahren entwikkelte Tito auf Brioni gemeinsam mit Indiens Präsident Nehru und Ägyptens Staatschef Nasser die Idee der blockfreien Staaten, und 1966 wurde hier der Serbe Alexander Rankovic, Polizeichef Jugoslawiens und lange Zeit der zweitmächtigste Mann in der Partei, seiner Posten enthoben.

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Als Hausherr der Inseln trat der erste Präsident des unabhängigen Kroatien, Franjo Tudjman, zu Beginn der 90er Jahre wie selbstverständlich die Nachfolge des Kommunisten Tito an. Auch er erkor sich Brioni als Sommerresidenz, auch er empfängt dort wichtige Gäste. Tudjman begeistert sich wie sein Vorgänger für das großbürgerliche Ambiente.

Titos private Insel Vanga ist nun sein Reich. Die einstige Residenz des früheren jugoslawischen Staatschefs wurde zu diesem Zwecke eigens renoviert und erweitert. Für Ausflüge liegt im Hafenbekken eine riesige Luxusjacht bereit; ein Hubschrauberlandeplatz steht Franjo Tudjman hier ebenfalls zur Verfügung. Skurrile Geschichten werden in den kroatischen Medien um Titos einstigen Liebling, den Papagei Koko, kolportiert. Während die einen behaupten, daß Koko längst verschieden sei, erzählen andere, Koko sei noch am Leben, doch habe er sich noch nicht an die neue Zeit angepaßt. Statt "Kako si Franjo?" (Wie geht es Dir, Franjo?) frage er nach wie vor "Kako si Tito?" (Wie geht es Dir, Tito?). Und das, so wird gemunkelt, ärgere Tudjman natürlich sehr.

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