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Einreise für
Deutsche
Zur Einreise
Touristenkarte notwendig. Besorgung bei einer Vertretung von Kuba
ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens
6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass,
Unterkunftsnachweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende
Geldmittel sind notwendig. Die Touristenkarte berechtigt zu einem
Aufenthalt von maximal 30 Tagen.
Geschäftsreisende
benötigen ein Visum.
Landesdaten
Die Republik Kuba
setzt sich aus der Insel Kuba, der Isla de la Juventud und weiteren
kleineren Inseln zusammen. Sie ist die Hauptinsel der Großen
Antillen und liegt zwischen dem 20. und 24. Grad nördlicher Breite
im Karibischen Meer, nördlich Mittelamerikas.
Auf Kuba befindet
sich der US-Marine-Stützpunkt Guantánamo als Pachtgebiet, 111,9 km².
Fläche: 110.860
km².
Verwaltungsstruktur: 14 Provinzen und das Sonderverwaltungsgebiet "Isla
de la Juventud".
Einwohner
Bevölkerung: ca.
11,2 Millionen.
STÄDTE: La Habana
(Havanna, Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, Santiago de Cuba ca.
423.000, Camaguey ca. 302.000, Holguin ca. 270.000, Santa Clara ca.
210.000, Guantánamo ca. 208.000, Bayamo ca. 145.000, Las Tunas ca.
144.000, Cienfuegos ca. 141.000, Pinar del Rio ca. 139.000, Matanzas
ca. 127.000.
Sprache
Die Landessprache
ist Spanisch. In den Städten wird teilweise Englisch verstanden und
gesprochen.
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische
Zeit (MEZ) -6 Stunden
Der
Zeitunterschied bleibt normalerweise auch während der kubanischen
Sommerzeit erhalten. In den letzten Jahren wurde allerdings auf die
Rückumstellung auf Winterzeit verzichtet, so dass in diesem Fall
während der europäischen Winterzeit nur noch fünf Stunden Differenz
sind.
Stromspannung
110-120 Volt
Wechselstrom, 60 Hertz. Manche neuere Hotels sind auch mit 220 Volt,
60 Hz ausgestattet.
Die meisten
Hotels haben amerikanische zweipolige Flachstecker; Adapter sind
erforderlich. Von den häufigen Stromausfällen (als Sparmaßnahme)
sind Hotels meist nicht betroffen.
Telefon/Post
Luftpost von und
nach Europa ist oft bis zu 6 Wochen unterwegs, ist oft auch
unzuverlässig. Zu bevorzugen sind private Kurierdienste.
Telefon
Die Vorwahl von
Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kuba ist 0053. Die
Vorwahl von Kuba nach Deutschland ist 11949, nach Österreich 11943
und in die Schweiz 11941. Von den größeren Hotels kann man direkt
bzw. über einen Operator (Ziffern 00 oder 110) nach Europa
telefonieren. Auslandsgespräche kann man etwas günstiger mit den
öffentlichen blauen Kartentelefonen führen (Telefonkarten sind in
vielen Hotels erhältlich). Telefonieren in Kuba macht meist häufiges
Anwählen erforderlich.
NOTRUFNUMMERN:
sind von Ort zu Ort verschieden. Polizei 116, Unfallrettung 40 53 45
und 40 71 13, Feuerwehr 115.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM
900 und TDMA.
Derzeit gibt es
Roamingverträge mit Anbietern in Kuba von E-Plus, O2, T-Mobile und
Vodafone. Der Empfang beschränkt sich momentan auf die
Ballungsgebiete Havanna und Varadero.
Handies können
auch vor Ort gemietet werden (recht teuer).
Internet
Länderkürzel: .cu
Internetzugang
wird von einigen Hotels und einigen Internetcafés in Havanna
angeboten. Da die Zugänge über reguläre Telefonleitungen gehen, ist
ein Zugang nicht so einfach. Das Internet unterliegt staatlicher
Kontrolle.
Feiertage
1. Januar (Tag
der Revolution), 2. Januar (Tag der Sreitkräfte), 1. Mai (Tag der
Arbeit), 25.-27. Juli (Moncada-Gedenktag/Nationalfeiertag), 10.
Oktober (Beginn des Unabhängigkeitskrieges 1868), 25. Dezember
(Weihnachten). Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauf
folgende Montag arbeitsfrei.
Karneval ist in
Havanna und Santiago de Cuba im Juli, in Matanzas und Pinar del Rio
im August, in Varadero im Januar.
Es gibt keine
ausgeprägte Urlaubssaison.
Öffnungszeiten
Banken und
Wechselstellen: Mo bis Fr 8.30-12, 13.30-15 Uhr, Sa 8-10.30 Uhr (zum
Teil durchgehend, z.B. in größeren Hotels);
Geschäfte: Mo bis
Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr; größere Geschäfte und Touristenshops
täglich 10-20/21 Uhr (manche auch 24 Stunden);
Behörden: Mo bis
Fr 8.30-12.30, 13.30-16.30 Uhr;
Büros: Mo bis Fr
9-17 Uhr mit einer Stunde Mittag von 12-14 Uhr;
Postämter: Mo bis
Sa 8.30-17 Uhr.
Kleidung
Das ganze Jahr
über sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung mitnehmen. Da
viele Hotels klimatisiert sind, empfiehlt es sich, einen Pullover
oder eine Jacke mitzunehmen. Im Winter sollte man zusätzlich für
kühle Abende leichte Wollsachen dabeihaben. Shorts und freizügige
Kleidung sollten nur innerhalb der Hotels oder am Strand getragen
werden. Sonnenbrille und Kopfbedeckung gegen die starke
Sonneneinstrahlung sowie Regenschutz sind erforderlich.
Land und Leute
Geschichte/Politik
Die Insel wurde
1492 von Christoph Kolumbus entdeckt und Fernandina genannt. 1511
begann die Besiedlung durch die Spanier. Von einer kurzen britischen
Unterbrechung abgesehen (1762/63) blieb Kuba bis 1898 unter
spanischer Herrschaft. Im 18. Jahrhundert kam es durch intensiven
Zuckerrohranbau und Sklavenhandel zu einem erheblichen
wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1898, nach dem
spanisch-amerikanischen Krieg, wurde Kuba von Spanien an die USA
abgetreten. 1902 wurde Kuba offiziell unabhängig, die USA behielten
sich aber bis 1934 ein Interventionsrecht in die inneren
Angelegenheiten vor und stützten die jeweiligen Regierungen. 1959
stürzten Guerillatruppen unter Fidel Castro und Che Guevara das
Regime von General Batista, der das Land seit 1933 diktatorisch
geführt hatte. Castro übernahm das Amt des Ministerpräsidenten.
Kubas Bekenntnis zum Kommunismus, die Annäherung an die Sowjetunion
und die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba führten 1962
zwischen den USA und der Sowjetunion zur Kuba-Krise. Seit 1976
vereinigte Castro in seiner Person die Ämter des Staats- und
Regierungschefs. Der Zusammenbruch der UdSSR und des Kommunismus in
Osteuropa verschärfte die Wirtschaftsprobleme erheblich, da die
Unterstützung ausblieb. 1992 wurden mit einer Verfassungsrevision
erste Reformen, wie die direkte und geheime Wahl der
Parlamentsabgeordneten und die Garantie der Religionsfreiheit,
vorgenommen. Das Machtmonopol der Kommunistischen Partei blieb aber
unangetastet.
Wirtschaft
Die 1959 an die
Macht gekommene Revolutionsregierung verstaatlichte über 90 Prozent
der Industrie und rund 70 Prozent des Agrarlands. Nach der
erheblichen Finanzhilfe durch die Sowjetunion war deren
Zusammenbruch für die Wirtschaft Kubas ein verheerender Schlag. Kuba
gehört zu den führenden Zuckerproduzenten der Welt. Der Zucker
bringt dem Land 75 bis 90 Prozent der Exportwerte. Zweites wichtiges
Agrarerzeugnis ist der Tabak, der besonders in der Provinz Pinar del
Río angebaut wird. Weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse sind
Kaffee, Zitrusfrüchte, Ananas, Reis, Kakao, Bohnen, Bananen, Mais,
Baumwolle, Kartoffeln und Tomaten. Kuba verfügt über bedeutende
Bodenschätze wie Nickel und Kupfererze, Chrom, Rohöl und Erdgas.
Kubas Industrie ist hauptsächlich auf die Verarbeitung des
Zuckerrohres ausgerichtet. Weitere industriell verarbeitete Produkte
sind Tabak, Fleisch und Obst.
Religion
Rund 50 Prozent
der Kubaner gehören keiner Religion an. Die Zahl der bekennenden
römisch-katholischen Christen ist seit der Revolution um etwa die
Hälfte gesunken. Rund ein Prozent der Bevölkerung ist
protestantisch.
Duty Free,
Gebräuche
Sitten und
Gebräuche
Auf angemessene
Kleidung wird auf Kuba viel Wert gelegt. Shorts und Badekleidung
sollte man außerhalb des Hotels und der Badestrände nicht tragen.
FKK ist verboten.
Duty Free
Gegenstände, die
für den persönlichen Bedarf des Reisenden bestimmt sind, wie
Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel usw., können zollfrei
eingeführt werden.
Dazu zählen auch,
unter der Maßgabe der Wiederausfuhr, die üblichen Reisegegenstände
wie
1 Fotoapparat,
1 Film- oder
Videokamera, jeweils mit Filmen oder Kassetten,
1 Fernglas,
1 Tonbandgerät,
1 Laptop oder 1
Reiseschreibmaschine,
1 Musikinstrument
Angelgerät,
Sportartikel.
Da in Kuba vieles
rationiert oder nicht immer vorhanden ist, sollten alle für den
Eigenbedarf benötigten Gegenstände (Toilettenartikel, Filme,
Batterien für Fotoapparat usw.) sowie Medikamente/medizinische
Artikel (bis zu 10 kg zollfrei bei mitgeführter Bestätigung der
medizinischen Notwendigkeit), Rollstuhl und Prothesen mitgeführt
werden.
Zollfrei sind für
Reisende über 18 Jahre außerdem:
200 Zigaretten
oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak,
3 Liter Wein oder
andere alkoholische Getränke,
eine angemessene
Menge Eau de Toilette oder Parfüm,
Geschenke bis zu
einem Wert von 50 US-$ pro Jahr. (Darüber hinaus dürfen Gegenstände,
die in Kuba verbleiben, bis zu einem Wert von 1.000 US-$ eingeführt
werden, sie müssen allerdings verzollt werden (100-200 Prozent).).
Folgende
Haushalts-Gegenstände erfordern eine besondere EINFUHRGENEHMIGUNG:
Kühlgeräte, Klimaanlagen, Elektroherde, Dampfbügeleisen etc.
EINFUHRVERBOT
besteht für Früchte, Milch, Gemüseprodukte, Fleisch- und Wurstwaren
sowie pornografische Artikel. Einfuhr und Besitz von Drogen u.ä.
wird streng bestraft. Video- und DVD-Player (außer im Laptop
enthalten) dürfen nicht eingeführt werden.
INSGESAMT darf
das Reisegepäck 30 kg nicht überschreiten (hohe Zoll-Gebühren für
Übergepäck)!
HINWEISE ZUR
AUSFUHR von Artikeln: Gelegentlich kam es zur Beschlagnahme von
eigentlich wertlosen kunsthandwerklichen Gegenständen mit dem
Hinweis, es handle sich um kubanisches Kulturgut. Auskünfte und
Ausfuhrgenehmigungen gibt es gegen eine geringe Gebühr bei Bienes
Culturales, Calle #1009, entre 10 y 12, Vedado, Tel. 3 96 58.
Größere Muscheln egal welcher Herkunft werden ebenfalls oft
einbehalten.
Bei der Ausfuhr
von mehr als 23 Zigarren (nur für Touristen möglich, max. bis zu
2.000 US-$) benötigt man eine entsprechende Quittung der staatlichen
Tabakläden, die Verpackung muss außerdem mit dem fälschungssicheren
Hologramm versehen sein.
Folgende Waren
dürfen ausgeführt werden:
5 Flaschen Wein
oder andere alkoholische Getränke (wenn über 18 Jahre alt),
Produkte aus
offiziellen Läden (Nachweis erforderlich) im Wert bis zu 1.000 US-$.
Klima und Wetter
Klimainformationen
Auf Kuba herrscht
das ganze Jahr über heißes, subtropisches Klima, das durch stetige
Winde gemildert wird. Die Temperaturen im Sommer liegen bei etwa
25-30°C. Im Winter gibt es die geringsten Niederschläge und es
werden Temperaturen von rund 20-25°C gemessen.
Beste Reisezeit
November bis
April.
Gesundheit
Vorgeschriebene
Impfungen
Keine.
Empfohlene
Impfungen
Hepatitis A,
zusätzlich für Individualreisende Typhus.
Informationen zur
Malaria
Keine.
Verbreitung
Kuba ist
malaria-frei.
Ärztliche Hilfe
HAVANNA: Clinica
Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101
esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;
VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada
(spricht Englisch), Varadero, Tel. 6 21 22, 6 37 80.
Geld und Umtausch
Währung
Währungseinheit:
Kubanischer Peso (kub$)
1 Kubanischer
Peso = 100 Centavos.
Neben der
Landeswährung gibt es noch den konvertiblen kubanischen Peso, der
offizielles Zahlungsmittel für ausländische Reisende ist (Kurs zum
US-$ 1:1).
In Varadero sowie
auf den Inseln Cayo Largo del Sur und Jardines del Rey (Cayo Coco/Cayo
Guillermo) wird auch der Euro als Zahlungsmittel von großen Hotels,
Mietwagenfirmen usw. akzeptiert. Da es aber bei kleineren Betrieben
Probleme geben kann, sollte man unbedingt auch konvertible
kubanische Pesos mitführen.
Derzeitiger
Devisenkurs:
1 Euro = ca. 1,29
kuba
Hinweise
Seit November
2004 werden von kubanischen Geschäften und Unternehmen keine US-$
mehr akzeptiert. Der Zahlungsverkehr wird nur noch über konvertible
kubanische Pesos (Peso Convertible) abgewickelt. Außerdem wird seit
diesem Zeitpunkt für den Umtausch von US-$ eine Gebühr von 10
Prozent erhoben.
Bei den unten
aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine "Geldkurse"
für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen
Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse
in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der
jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht
geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist
"Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.
Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr
Fremdwährung: unbeschränkt (von US-$ wird abgeraten).
Einfuhr
Landeswährung: nicht erlaubt. Der kubanische Peso ist im Ausland
nicht erhältlich.
Deklaration: Ja -
bei der Einfuhr von Fremdwährung
Ausfuhr
Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr.
Ausfuhr
Landeswährung: nicht erlaubt
Umtauschempfehlung: im Reiseland
Umtausch: Für den
Umtausch von US-$ fällt eine Gebühr von 10 Prozent an.
Internationale
Kreditkarten: Ja - ACHTUNG: Kreditkarten US-amerikanischer Institute
(z.B. American Express, Diners) oder Kreditkarten von
Tochtergesellschaften US-amerikanischer Banken (z.B. Citibank)
werden nicht angenommen. Deutsche Kreditkarten (nur Visa) werden
gegen erhebliche Aufschläge (über 11 Prozent) in größeren Hotels und
Restaurants akzeptiert.
Geldautomat: Ja -
nur mit Visa-Card und Pin an der Banco Metropolitano und der Banco
Financiero Internacional.
Reiseschecks: Ja
- in Euro ausgestellt, jedoch nicht von US-amerikanischen Banken
(z.B. keine American Express).
Rücktausch: Gegen
Vorlage der Umtauschbescheinigung werden die Pesos Convertibles
wieder in Fremdwährung zurückgetauscht.
Wichtige Adressen
Botschaften und
Konsulate
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Ärztliche Hilfe
HAVANNA: Clinica
Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101
esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;
VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada
(spricht Englisch), Varadero, Tel. 6 21 22, 6 37 80.
Reisetipps
Sehenswertes
Havanna
Havanna, die
"Alte Dame der Karibik", ist das politische, wirtschaftliche und
kulturelle Zentrum des Landes. Mehrere Akademien und Institute sind
hier angesiedelt. Verschiedene Theater, die Oper mit Ballett und
mehrere sehenswerte Museen bereichern das kulturelle Leben. Die
Film-Szene hat oberes Niveau in Lateinamerika. Im Stadtbild
Havannas, das an einem Naturhafen an der Nordküste der Insel liegt,
ist noch heute der vergangene Ruhm und Glanz der Kolonialzeit zu
erkennen. Dem Verfall der schönsten Gebäude wird heute mit
Unterstützung der UNESCO entgegengewirkt. Sehenswert sind die
Altstadt mit ihrem kolonialen Stadtkern, wo im Bereich der Plaza de
Armas und der Plaza de la Catedral die Hauptattraktionen wie
verschiedene koloniale Paläste, die Kathedrale und das Museo de Art
Colonial zu finden sind. In der südlichen Altstadt gibt es ebenfalls
viele interessante Stätten zu besichtigen: das Casa de Àfrica, das
sich mit dem afrikanischen Erbe Kubas befasst, das Museo de Autos,
das Cadillacs und Roll Royces ausstellt, die Iglesia de la Merced,
das Viertel Santo Cristo del Buen Viaje sowie das Museo Histórico de
las Ciencias Carlos J. Finlay und das Museo de Finanzas im unteren
Stockwerk der Nationalbank Kubas.
Das 144 Kilometer
von Havanna gelegene Varadero mit seinem langen Sandstrand (Playa de
Varadero) ist das Touristenziel Nummer eins in Kuba. Es liegt an der
Nordküste der Insel zwischen Cárdenas und Matanzas. Das Ferienziel
bietet mit seiner guten touristischen Infrastruktur alles von Sonne
und Strand über Sport- und Spielmöglichkeiten bis zu nächtlichen
Vergnügungsstätten. Hier gibt es auch einige kulturelle Attraktionen
wie das Museo Municipal, der Parque Retino Josone sowie die Cueva de
Ambrosio, in der Felszeichnungen gefunden wurden. Ein Ausflug von
Varadero bietet sich z.B. in das Archipel von Sanana an, wo es
Segel-, Angel- und Tauchmöglichkeiten gibt.
Santa Clara
In der
Provinzstadt Santa Clara ist Che Guevara der Held, hat er doch die
entscheidende Schlacht, die zum Sieg der Revolution führte, hier
geschlagen. An der Carretera de Camajuani steht als Erinnerung an
das Gefecht das Monumento al Tren Blindado (Denkmal des gepanzerten
Zuges) und am östlichen Stadtrand wurde ein Platz (Plaza de la
revolución) mit einer Che Guevara-Statue angelegt. Weitere
Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Parque Leoncio Vidal um den
sich z. B. Theater, ein Kulturhaus und das Kolonialmuseum gruppieren
sowie das Teatro de la Carida und das Museo de Artes Decorativas,
eine Sammlung von Möbeln des 18. und 19. Jahrhunderts.
Santiago des Cuba
Santiago de Cuba
hat trotz ihrer Größe - sie ist die zweitgrößte Stadt Kubas - ihr
eher provinzielles Aussehen behalten. Das Klima ist in der Gegend um
Santiago viel wärmer als im übrigen Land. Im Sommer ist es zum Teil
unerträglich heiß. Die Stadt gilt als "Wiege der Revolution", haben
hier doch die Unabhängigkeitsbestrebungen ihren Anfang genommen. Die
historischen Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich zum großen Teil
um den Parque Céspedes. Hier steht die Kathedrale, die Casa Diego
Velázquez mit dem ältesten erhaltenen Haus Kubas, Ayuntamiento, das
ehemalige Rathaus der Stadt, und das Museo de Arte Colonial. In der
Calle Heridia kann man das Casa de Vino besuchen, wo man regionale
Weine probieren kann, oder aber im Museo de Carnaval einen Blick auf
die Geschichte des Karnevals in Santiago (der berühmteste in Kuba)
werfen. Eine Ausstellung zeigt zahlreiche Kostüme und Masken. In der
Nähe des Hafens haben Besucher die Möglichkeit bei der Produktion
von Zigarren zuzusehen oder eine Rumfabrik zu besuchen. In der
Moncada-Kaserne außerhalb des Stadtzentrums sind noch heute die
Einschusslöcher zu sehen, die beim fehlgeschlagenen Sturm von Castro
und seinen Leuten im Juli 1953 entstanden sind. Heute ist in der
Kaserne ein historisches Museum untergebracht, das im besonderen die
Revolutionszeit behandelt.
In der Umgebung
Santiagos sind u.a. die Festung El Morro an der Bucht von Santiago
mit dem Museo de la Pirateria, die Wallfahrtskirche von El Cobre mit
drei gelben Türmen, der Parque Nacional de Baconao mit seinen
verschiedenen Freizeiteinrichtungen und das Valle de la Prehistoria
(auch Jurassic Park genannt) mit seinen Nachbildungen von
Dinosauriern und Steinzeitmenschen sehenswert.
Isla de la
Juventud
Die Isla de la
Juventud (Insel der Jugend) ist die größte Insel des
Korallenarchipels Canarreos. Die Insel wurde zunächst als
Gefängnisinsel genutzt. In dem 1928 erbauten Gefängnis wurde u.a.
Fidel Castro nach dem missglückten Angriff auf die Moncada-Kaserne
gefangen gehalten. Nach der Revolution wurde die Insel durch
Tausende von Jugendlichen urbar gemacht, was ihr auch den Namen gab.
Neben der Inselhauptstadt Nueva Gerona mit dem naturgeschichtlichen
Museum und dem Planetarium, sind das Museo del Presidio, das heute
als Museum eingerichtete ehemalige Gefängnis, sowie La Fé, eine von
amerikanischen Kolonisten gegründete Siedlung, zu besichtigen.
Touristisch hat sich die Insel in den vergangenen Jahren zusehends
weiterentwickelt. Ihre Korallenriffe gelten als Paradies für Taucher
und Unterwasserfotografen.
Trinidad/Valle de
las Ingenios
Trinidad, eine
der ältesten Städte Kubas, hatte ihre auf Sklavenhandel und
Zuckerrohranbau gegründete Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert. Der
Tourismus, insbesondere der Tagestourismus, ist heute eine der
wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Beim Besuch der Stadt sollte
man sich auch das angrenzende Valle de los Ingenios, wo heute noch
Zuckerrohr angebaut wird, ansehen. Zu besichtigen sind hier der
Torre de Iznaga, ein Turm, der zur Beaufsichtigung der Sklaven auf
den Zuckerrohrfeldern gebaut wurde, und daneben die Hacienda der
Familie Iznaga, in der heute ein Restaurant untergebracht ist. In
Trinidad kann man besonders gut ein Souvenir kaufen, da hier das
Kunsthandwerk noch gepflegt wird. Stickereien und Häkeleien sowie
Holzarbeiten werden angeboten. Ansehen sollte man sich den Parque
José Marti, um den sich sehenswerte Gebäude wie die Kathedrale und
einige Museen, wie z. B. das Museo Romántico oder die Galeria de
Arte Universal scharen. Das in einem der schönsten Gebäude Trinidads
untergebrachte Stadtmuseum (Museo Municipal) zeigt Möbel und viele
wertvolle Gegenstände aus der Kolonialzeit. Eine Ausstellung über
die Geschichte des Zuckerrohranbaus behandelt auch die Sklaverei als
Schattenseite des wirtschaftlichen Erfolges. Badeliebhaber sollten
den zwölf Kilometer von Trinidad entfernten Sandstrand Playa Abcón
besuchen. Von hier aus werden Touren in die karibische
Unterwasserwelt angeboten.
Pinar del Rio
Mitten im besten
Tabak-Anbaugebiet Kubas liegt die Stadt Pinar del Rio. Sie bietet
wenig Sehenswürdigkeiten, liegt aber in einer einzigartig schönen
Agrar- und Palmenlandschaft. Im Museo de las Ciencias Naturales kann
man sich einen Überblick über die naturgeschichtliche Entwicklung
der Region verschaffen. Interessenten an Kubas Zigarren können in
einer Tabakfabrik in der Nähe der Plaza Independencia bei den
verschiedenen Arbeitsvorgängen der Produktion zusehen und die ein
oder andere Zigarre kaufen. In der Likörfabrik Casa Garay wird ein
Likör aus Guaven, ein weiteres typisches Produkt der Region,
hergestellt.
Reisehinweise
Reisehinweise
In letzter Zeit
sind Touristen häufiger als bisher Opfer von Betrügern und Dieben
geworden. Es hat in wenigen Einzelfällen auch Gewaltverbrechen und
Raubüberfälle gegeben. Die Zahl der aufgebrochenen Koffer an den
kubanischen Flughäfen hat zugenommen. Wertvolle Gegenstände sollten
im Handgepäck mitgeführt werden.
Individualreisenden wird bei Fahrten über Land aus Gründen der
Verkehrssicherheit zu besonderer Vorsicht geraten. Nachtfahrten über
Land sollten unterbleiben.
Im Vergleich zu
anderen Fernreisezielen ist der Tourismus auf Kuba immer noch
vergleichsweise sicher. In letzter Zeit werden aber auch auf Kuba
Touristen öfter Opfer von Eigentumsdelikten und von
Körperverletzung, in seltenen Fällen auch von Gewaltverbrechen,
denen jedoch mit verstärktem Einsatz von Polizei und
Sicherheitskräften vorgebeugt werden soll. Die Sicherheitslage in
Kuba erfordert daher vor allem für Individualreisende entsprechende
Vorkehrungen .
Reisende sollten
nicht ihr gesamtes Bargeld bei sich führen. Das mitgeführte Bargeld
sollte auf mehrere Stellen am Körper verteilt werden. Der
mitgeführte Geldbetrag sollte nicht zur Schau gestellt werden.
Bargeld und Originalreisepass gehören in den Hotelsafe.
Hinweis zur
Hurrikan-Saison:
In Mexiko, in
Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA
ist von Juni bis November Hurrikan-Saison. Es muss mit
Tropenstürmen, starken Regenfällen und unter Umständen auch mit
Erdrutschen gerechnet werden.
Reisende sollten
die regionalen Wettervorhersagen verfolgen und die Hinweise der
lokalen Sicherheitsbehörden beachten. Aktuelle
Hurrikan-Informationen sind im Internet u.a. unter www.nhc.noaa.gov
und www.weather.com abrufbar.
Allgemeine
Vorsichtsmaßnahmen
Das kubanische
Stromnetz produziert zurzeit aufgrund technischer Probleme nicht
ausreichend Strom, um den Bedarf zu befriedigen. Um Strom zu sparen,
werden vor allem außerhalb der touristischen Zentren
Stromabschaltungen (wichtig für Individualreisende!) vorgenommen,
was auch zu Beeinträchtigungen der Wasserversorgung und
Kommunikation führen kann.
Reisende sollten
Kopien ihrer Dokumente anfertigen und Wertgegenstände an
verschiedenen Stellen oder im Safe aufbewahren.
Vom Fotografieren
von Käuferschlangen, verfallenden Häusern u.ä., sollte am besten
ganz abgesehen werden, da betroffene Personen zunehmend aggressiv
reagieren. Außerdem sollten militärische Einrichtungen und
offizielle Fahrzeugkolonnen nicht fotografiert werden.
Das Rauchen ist
in abgeschlossenen öffentlichen Räumen (z.B. Geschäfte, Kinos,
Büros, Taxis, Busse) verboten. In Restaurants darf nur in speziell
eingerichteten Raucherzonen geraucht werden.
Kubaner bedürfen
für jegliche Art privater Geschäfte eine Genehmigung der kubanischen
Behörden. Daher, sowie wegen des Risikos von Raubüberfällen, wird
ausdrücklich vor privaten Taxis gewarnt, die nicht einem offiziellen
Taxiunternehmen angehören und entsprechend gekennzeichnet sind.
Ebenso sollte man vor Unterbringung in Privathaushalten (auch im
Falle von Bekannten) nach der behördlichen Genehmigung fragen, da
sonst für beide Teile (Gastgeber und Gast) Schwierigkeiten mit der
Polizei zu befürchten sind.
Für Autofahrten
ist höchste Wachsamkeit erforderlich. In letzter Zeit haben sich
eine Reihe von teilweise schweren Unfällen mit Personenschaden
ereignet, an denen ausländische Fahrer beteiligt waren. In solchen
Fällen verhängen die kubanischen Behörden unabhängig von der
Schuldfrage z. T. drakonische Haftstrafen gegen die ausländischen
Fahrer, insbesondere wenn Personen verletzt oder getötet wurden.
Erhöhte Gefahren im Straßenverkehr resultieren aus schlechtem
Straßenzustand, unvorhersehbarem Fahrverhalten sowie technischen
Unzulänglichkeiten (keine Beleuchtung, Bremsversagen etc.). Kubaner
verständigen sich im Straßenverkehr z. T. durch ein System von
Handzeichen, die für Ausländer zunächst nicht verständlich sind.
Nachtfahrten über Land sollten wegen der schlechten
Straßenverhältnisse, unbeleuchteter Fahrzeuge (wie Fahrradfahrer und
Pferdefuhrwerke), Fußgänger und Tiere auf der Fahrbahn unbedingt
vermieden werden. Aufgrund vorgekommener schwerer Unfälle wird davon
abgeraten, Mopeds oder dreirädrige Coco-Taxis zur Fortbewegung auf
Kuba zu verwenden.
Die
Hurrikan-Saison ist von Juni bis November. Es muss mit
Tropenstürmen, starken Regenfällen und unter Umständen auch mit
Erdrutschen gerechnet werden.
SPERR-NOTRUF:
Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige
andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer
++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern
der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf
angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist
im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Infos und Buchung
Viel Spass bei Ihrem nächsten Urlaub wünscht Ihnen Ihr Team von
reiseknaller.com
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