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Zur
Übersicht ist diese Rubrik in 15 Regionen unterteilt, die nicht
unbedingt Verwaltungsgrenzen entsprechen.
7-tägig: (a) Athen - Korinth - Mykene - Nauplion - Epidaurus
- Olympia - Delphi. (b) Athen - Delphi - Meteora - Thessaloniki -
Philipi - Kavala - Vergina. (c) Piräus - Mykonos - Santorini - Kreta
- Rhodos - Patmos.
Tier- und Umweltschutz
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Einige Strände und Küstenregionen sind die Heimat der vom Aussterben
bedrohten Schafskopfschildkröten und der Mönchsrobben. Wer diese aus
der Ferne sieht, sollte die Tiere ungestört lassen und sich ruhig
verhalten (kein Autolärm). Hinterlassen Sie keinen Abfall am Strand.
Schildkröten fressen manchmal Plastiktüten, die sie mit Quallen
verwechseln, und sterben daran. Nachts sollte man das Einschalten
von Licht vermeiden.
Attika
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Athen ist das Zentrum und die Drehscheibe der Region. Das
Wahrzeichen Athens ist der Hügel der Akropolis mit dem 2400 Jahre
alten Parthenon (der Göttin Athene geweiht), einem der berühmtesten
klassischen Bauwerke der Welt. Ganz in der Nähe liegen das
Dionysostheater (4. Jh. v. Chr.) und das restaurierte Amphitheater
des Herodes Attikus, in dem von Juni bis September im Rahmen der
internationalen Athenfestspiele Theaterstücke aufgeführt werden.
Auch der Hephaistostempel, der besterhaltene Tempel im dorischen
Stil, die Römische Agora, das Zentrum des öffentlichen und
geschäftlichen Lebens, das Hadriantor, die Grenze der alten Stadt
des Theseus und der neuen des Hadrian und das Horologion des
Andronikos von Kyrrhos (»Turm der Winde«). Zahlreiche Museen
ermöglichen einen Einblick in die Welt der Antike. Im Zentrum Athens
gibt es moderne Geschäfte, Restaurants, internationale Hotels und
Nachtklubs. Einen malerischen Kontrast hierzu stellt das
Stadtviertel Plaka unterhalb der Akropolis dar - hier befinden sich
der berühmte Flohmarkt und zahlreiche kleine Tavernen und
Kunstgewerbeläden in engen Gassen. Monastiraki ist die Fortsetzung
von Plaka und hat viele Antiquitäten- und Kunsthandwerkgeschäfte.
Piräus, einst der größte Hafen des Altertums und heute der
bedeutendste Hafen des Mittelmeers, liegt im Saronischen Golf, etwas
außerhalb der Hauptstadt.
Von Piräus nach Kap Sounion erstreckt sich der Apollo-Strand in
einem der besterschlossenen Touristengebiete.
Urlaubsorte
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Entfernungen von Athen: Paleo Faliron (8 km), Alimos (11 km),
Glifada (17 km), Voula (18,5 km), Kavouri (23 km), Vouliagmeni (24
km), der See Vouliagmeni (ein Kursee in schöner Umgebung, 26 km),
Varkiza (28 km), Lagonissi (40 km), Anavissos (51 km) und Kap
Sounion (69 km).
Kap Sounion ist ein steiler Felsvorsprung, Wahrzeichen der Umgebung
südöstlich von Athen. Auf dem höchsten Punkt befinden sich die
Ruinen des Poseidontempels.
Östlich von Athen liegt Kineta, ein Ferienort mit
weitläufigem Strand am Saronischen Golf.
Urlaubsorte an der Ostküste (Entfernungen von Athen): Lavrio
(52 km), Porto Rafti (38 km), Loutsa (30 km), Rafina (28 km), Mati
(29 km), Agios Andreas (31 km), Nea Makri (33 km), Schinias (44 km),
Agia Marina (47 km) und Agii Apostoli (44 km).
Zentralgriechenland
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Diese gebirgige Region des griechischen Festlands umfasst Böotien (Viotia),
Fthiotida, Fokida, Evritania und Etoloakarnania.
BÖOTIEN: Porto Germeno (71 km von Athen entfernt), Psata
(67 km) und Alepohori (61 km), typische Dörfer der
Attischen Halbinsel, liegen inmitten von dichten Pinienwäldern am
Golf von Korinth. Im Landesinneren, 87 km von Athen entfernt, liegt
die sagenumwobene Stadt Theben, Heimat von Ödipus und
Herakles, mit einem bedeutenden Archäologischen Museum. Besonders
sehenswert ist die Sammlung der bemalten Larnakes (Mykenische
Sarkophage). Richtung Norden unweit der Hauptstraße von Delphi nach
Athen liegen die Südhänge des Parnassus, der sich 2457 m über den
Golf von Korinth erhebt. In der Felslandschaft stößt man auf ein
natürliches Amphitheater mit der Opferstätte des Apollo, eine der
berühmtesten archäologischen Stätten Griechenlands.
FOKIDA: Delphi (176 km von Athen entfernt) erreicht man über
die Straße, die über Levadia und Arachova durch Böotien führt. Nach
der Akropolis von Athen ist Delphi wohl die zweitbekannteste
Sehenswürdigkeit Griechenlands. Hier befindet sich das Heiligtum des
Apollo, in dem der Sitz des berühmten Orakels war. Die Ruinen des
Apollotempels sowie die vielen Sockel und Überreste von Statuen sind
äußerst beeindruckend. Oberhalb des Heiligtums liegt das antike
Theater aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., das noch sehr gut erhalten
ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Heiligtum der Athene, das
Gymnasium und das Stadion, in dem die pythischen Spiele abgehalten
wurden. Die Kastalische Quelle ist das Ziel eines jeden Pilgers. Es
heißt, dass die Quelle heilende Kräfte hat. Im Museum von Delphi
steht die römische Kopie des Omphalos (»Nabel der Welt«) und die
wundervolle Statue des Wagenlenkers (ca. 475 v. Chr.).
Itea, das antike Chalkion, liegt an der Nordküste des Golfs
von Korinth, am Rand des heiligen Tals von Delphi. Eine gut instand
gehaltene Straße führt nach Kira, wo die Ruinen der antiken
Landungsbrücken auf dem Meeresgrund zu sehen sind.
Urlaubsorte
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Itea, Kira, Galaxidi, Eratini sowie Trizonia und Ai-Gianis auf den
kleinen Inseln.
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FTHIOTIDA: Besonders bekannt ist der Kurort Kamena Vourla.
Die Hauptstadt Lamia wird von der auf einem Hügel thronenden
Kreuzritterburg überragt. Eine herrliche Aussicht bis zu den Küsten
von Euböa erhält man von der Kirche des Hl. Lukas, die sich auf dem
gegenüberliegenden Hügel befindet. Im Westen dieser Region liegt
Ipati mit seinen modernen Kuranlagen. Skifreunde treffen sich im
Wintersportgebiet am Berg Parnassus. Fremdenverkehrsämter befinden
sich in Fterolaka und Kelaria in 1600 bzw. 2250 m
Höhe. Das Skizentrum ist von Dezember bis April täglich zwischen
09.00-16.00 Uhr geöffnet. Der Athener Skiklub betreibt auf 1800 m
Höhe ein Skizentrum in Gerondovrahos auf dem Parnassus.
Urlaubsorte
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Agios Konstandinos, Arkitsa und Livanates.
Die Inseln im Saronischen Golf
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Der Saronische Golf bildet eine riesige Bucht zwischen Attika und
dem Peloponnes. Die bekanntesten Inseln sind Ägina, Salamis, Methana,
Poros, Hydra, Spetses, Dokos, Spetsopoula und die kleinen Inseln
Angistri und Moni.
Zur Insel SALAMIS kommt man mit zahlreichen Kaikis
(Motorbooten) von Piräus und Perama aus. Das Marienkloster
Faneromeni mit seinen Fresken aus der byzantinischen Zeit ist
sehenswert. Sandstrände gibt es um Kaki Vigla, Moulki,
Kanakia und Peristeria.
ÄGINA ist wegen seiner herrlichen Strände, des klaren Wassers
und des guten Klimas besonders beliebt. Der Tempel von Aphaia, das
Marienkloster Chryssoleodissa und das Archäologische Museum sind
sehenswert. Vom dorischen Apollotempel ist nur eine Säule erhalten.
Wunderschöne Landschaft und Strände findet man in Plakakia,
Agia Marina, Faros und Marathonas. Die Inseln
ANGISTRI und MONI sind bewaldet und eignen sich
hervorragend für Ausflüge.
Auf METHANA, dem Landzipfel des Peloponnes gegenüber der
Insel Ägina, ziehen die Quellen der Stadt Methana seit dem
Mittelalter Kurgäste an. Heute gibt es hier moderne
hydrotherapeutische Anlagen.
POROS ist eine dicht bewaldete und im Sommer recht
überlaufene Insel vor der peloponnesischen Stadt Galatas.
Poros besteht eigentlich aus den zwei Inseln Calavria und Sphaeria,
die sich durch ein Erdbeben vereinigt haben. Eine schmale Landbrücke
bei der Meerenge von Argolis verbindet sie miteinander. Es gibt
Fähren zum nur 400 m entfernten Festland, wo man Fahrradausflüge
unternehmen kann, z. B. zu den Zitronenhainen von Lemonodassos und
zur Schlucht von Trizina, dem sagenumwobenen Geburtsort von Theseus.
Die Sandstrände bei Askeli und Neorio werden von
Fähren angelaufen.
HYDRA (IDRA) ist eine kosmopolitische Insel mit lebhafter
Abendunterhaltung und Ort der Begegnung für Künstler und
Kunstliebhaber. Ein großes ehemaliges Mönchskloster steht am
höchsten Punkt der Insel. Schöne Strände gibt es entlang der
Westküste bei Kaminia, Molos, Vlihos und
Mandraki. Die Wasserhöhle von Bariami ist in einen Swimmingpool
umgewandelt worden. Motorisierte Fahrzeuge sind auf der Insel
verboten. Es gibt nur eine kleine Auswahl an Hotelzimmern, die
meisten Besucher mieten Privatunterkünfte.
SPETSES liegt südwestlich von Hydra am Eingang des
Argolischen Golfes und ist als Ferieninsel bekannt.
Urlaubsorte
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Zogeria, Agia Marina, Agia Anargiri und Agia Paraskevi.
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Korinth: Die alte Stadt wurde 1858 durch ein Erdbeben
zerstört, wieder aufgebaut und 1928 durch ein weiteres Erdbeben
erneut zerstört. Trotz seiner schönen Lage ist das moderne Korinth
weniger bemerkenswert. Atemberaubend ist allerdings der Blick auf
den Kanal von Korinth, der die einzige Landverbindung zwischen
Zentralgriechenland und der Peloponnesischen Halbinsel ist.
Alt-Korinth, die Hauptstadt des römischen Griechenlands, liegt am
Fuße des Berges Akrokorinth. Südlich von Korinth, in dem
Arahneogebirge hinter der Stadt Epidaurus, liegt das
eindrucksvolle Epidaurustheater, das über eine sagenhafte Akustik
verfügt. Hier finden an den Wochenenden im Juli und August die
Festspiele des Epidaurus statt. Zu den archäologischen
Sehenswürdigkeiten dieser Gegend zählen auch das berühmte Löwentor
bei Mykene. Hier wurde 1876 die goldene Totenmaske des
Agamemnon gefunden, die im Athener Nationalmuseum ausgestellt ist.
Von Korinth aus nach Nordwesten führt eine Küstenstraße zum
beliebten Urlaubsort Xylokastron über die Dörfer Vrahati,
Kokoni und Kiato. Hier hat man eine wunderbare
Aussicht auf die Berge Parnassus und Elikon. Hinter der Kiato-Brücke
führt eine Straße bergauf zu den weitläufigen Tannenwäldern in die
Umgebung von Goura. Eine andere Bergstraße führt von
Xylokastron aus ins Landesinnere in das erfrischende Klima von
Trikala am Ziraberg, dem größten Skigebiet des Südens.
Die Westküste des Peloponnes gliedert sich in unzählige kleine
Buchten und Sandstrände. Einige der Strände, einschließlich Katakolo
und Agios Andreas (westlich von Pirgos) sowie Kourouta und Kilini
(im Norden), verfügen über moderne Infrastruktur. Patras, die
größte Stadt der Halbinsel und das »Tor zum Westen« und, ist ein
viel besuchtes Industrie- und Handelszentrum. Der Hafenort war 2006
Kulturhauptstadt Europas. Westlich von Patras liegt Lapas,
weiter südlich findet man die Strände Kourouta und Palouki. Ein Bus
fährt einmal täglich nach Amaliada. In Kilini gibt es
Mineralquellen, Kuranlagen, einige neue Hotels und einen schönen
öffentlichen Strand. Östlich von Patras gibt es Strände in
Psathopirgos, Lambiri, Longos, Selianitika, Kounoupeli und Kalogria.
Ein kleiner Zug erklimmt die Vouraikos-Schlucht von Diakofto
nach Kalavanta. Weitere Urlaubsorte: Vartholomio, Niko
Leika (Egio), Lakopetra und Metoni. 77 km südöstlich von Patras
führt eine Straße durch die atemberaubende Berglandschaft nach
Kalavrita. Über die Bergstraße gelangt man nach Olympia,
zum Ursprungsort der Olympischen Spiele, wo die olympische Flamme
noch heute entzündet wird. Im Archäologischen Museum steht die
berühmte Statue des Hermes des Praxiteles (330 v. Chr.). Im Museum
der Olympischen Spiele wird die Geschichte der neuzeitlichen
Olympiaden dokumentiert. Die Straße von Olympia Richtung Osten folgt
dem Fluss Alfios durch die arkadischen Berge. Hier liegt das Kurbad
Loutra. Hinter Isounda fällt die Straße Respekt
einflößende 300 m tief ab. Die Hauptstraße von Olympia nach
Tripoli ist weniger heimtückisch und führt von den Bergen in die
Ebene um Tripoli. In Bassae gibt es einen gut erhaltenen
Apollotempel. In Kaifa liegt ein Kurbad mit heißen Quellen
auf einer Insel im See. Die malerische Küstenlandschaft des
westlichen Peloponnes bietet unzählige schöne Badestellen, vor allem
zwischen Kilini und Kiparissia.
An der Ostküste südlich von Korinth gibt es Badestrände u. a. in
Nea Kios, in der Nähe von Argos, im südlichen Assini
Kosta und in Tolo. An der südlichen Spitze des »Daumens«
der Halbinsel, südöstlich von Korinth, liegt Portoheli mit
schönen und verhältnismäßig leeren Stränden. Die gut instand
gehaltenen Straßen der Umgebung bieten sich für Ausflüge zu
interessanten Ortschaften wie Nauplia und Epidaurus
an. Nauplia ist eine gut erhaltene venezianische Stadt mit
klassizistischen Bauten und verträumten Gäßchen.
Im Süden des Peloponnes war der mächtige Stadtstaat von Sparta
im Altertum für sein strenges Regime bekannt. Sparta ist heute eine
Provinzstadt mit Parkanlagen, breiten Alleen und friedlicher
Atmosphäre. Wenig ist von der Antike übrig geblieben. In der Nähe
der 44 km entfernt liegenden Stadt Mistra stößt man auf die
Ruinen einer byzantinischen Stadt. Die Kirchen und Paläste sowie die
Burg und das Freilichtmuseum ziehen viele Besucher an. Nördlich von
Mistra erheben sich die Berge Taigetos und Parnon. Von der
Hafenstadt Githio aus, südlich von Sparta, kann man die
Mani-Region durchstreifen. In der Diros-Region gibt es Höhlen mit
unterirdischen Seen und Flüssen bei Glifada und Alepotripa.
KITHIRA, die Insel der Liebe und ihrer Göttin Aphrodite,
liegt 14 Seemeilen vom Kap Maleas an der Südspitze der Peloponnes
entfernt. In Agia Pelagia erstreckt sich ein wunderschöner
breiter Badestrand. Die Inselhauptstadt Kithira liegt 30 km
südlich von hier. Die Stadt liegt an einem Hang, weiter bergauf ragt
eine venezianische Festung empor. Es gibt byzantinische Kirchen und
Klöster, Tropfsteinhöhlen, kleine Seen und antike Tempel zu
erkunden.
Euböa
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Die Insel EUBÖA (EVIA) ist nach Kreta die zweitgrößte
griechische Insel. Ein befahrbarer Damm und Fähren aus zahlreichen
Häfen verbinden die landschaftlich schöne Insel mit dem Festland. In
Halkida (Chalkis), der Hauptstadt der Insel, können im
Archäologischen Museum wertvolle Funde aus der Antike besichtigt
werden, darunter das Dionysosrelief und die kopflose Statue der
Athene. An der Küste entlang Richtung Süden stößt man auf Eretria
mit seinen bedeutenden archäologischen Stätten - antike Bäder, die
Palästra mit dem schönen Mosaik und das Theater sind nur einige der
Fundstätten, die auf Eretrias Stellung als zweitwichtigste Stadt der
Insel im Altertum hinweisen. Weiter an der Küste entlang kommt man
an Aliveri vorbei, wo ein venezianischer Turm, die
Lukas-Kirche und die wertvollen byzantinischen Fresken der etwas
außerhalb gelegenen Kirche Agios Nikolaos zu besichtigen sind. An
schönen Sandstränden vorbei gelangt man im Süden nach Karistos
am Fuß des hoch aufragenden Ochi-Berges. An der Ostküste Euböas ist
Kimi die größte Stadt. Ihre Anfänge reichen möglicherweise
bis in die Zeit vor dem Trojanischen Krieg zurück. Von Paralia
Kimis (4 km von Kimi) legen Fähren zu den Sporaden ab.
Thessalien
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Thessalien schließt im Nordosten an die unter Zentralgriechenland
beschriebene Region an. Die grüne Tiefebene liegt eingebettet in
gebirgige Landschaft umrahmt von Pindus, Olymp, Pelion, Orthrys,
Ossa und Adrapha. Der Fluss Pinios fließt die westlichen Hänge des
Pindus herab, mitten durch Thessalien, durch das Tempi-Tal bis zum
Meer. Am nördlichsten Punkt des Pagasitischen Golfes liegt die
Hafenstadt Volos. An diesem Golf liegen mehrere hübsche
Küstendörfer, darunter Agria, das 7 km südöstlich von Volos
liegt. Im Nordosten von Volos erhebt sich das dicht bewaldete
Pelion-Gebirge mit malerischen Bergdörfern und Hafenstädtchen an der
Ägäis. Die Ostflanke des Gebirges ist unwegsam und fällt steil ins
Meer ab - im Westen senkt sich der Pelion jedoch sanft und
buchtenreich hin zum Pagasitischen Golf. Im Norden wird Thessalien
von der Bergkette des Olymp (2917 m) begrenzt, der Heimat der
griechischen Götter und das Land der Zentauren. An der Westseite der
thessalischen Ebene, am Rande der Pindus-Bergkette, stehen 24
senkrechte Felsen, auf denen byzantinische Mönche vor 600 Jahren die
Klostergemeinschaft Meteora erbauten.
Epirus
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EPIRUS ist der Name der Region nordwestlich von
Zentralgriechenland, das sehr gebirgig ist. Parga ist ein
malerisches Städtchen, das halbmondförmig an der Bucht entlang
erbaut wurde. Nördlich von Ioannina führt die Straße durch
die Vikos-Schlucht am Fluss Aoos. Hier liegen 46 hübsche Dörfer, die
als die Zagorochoria bekannt sind. Die Schlucht liegt im
Vikos-Aoos-Nationalpark, zu dem auch die kleinen Dörfer Mikro
und Papingo gehören. Auf römische Ruinen stößt man in
Nikopolis, Kassopi, Messopotamos und Dodona.
Urlaubsorte
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Arta, Dodona, Igoumenitsa, Ioannina, Kastrossikia, Metsovo, Plataria,
Preveza und Skamneli.
Makedonien
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In der nordwestlichen Provinz FLORINA liegen die Seen von
Vegoritida, Kastoria und Prespa. Am Kleinen Prespa-See kann man
manchmal Pelikane, Kormorane und andere seltene Vogelarten nisten
sehen. Das bergige Grevena liegt im südlichen Makedonien, das
Pindus-Gebirge erhebt sich im Westen und das Hassia-Gebirge im
Norden.
Urlaubsorte
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Norden: Aridaia, Gianitsa, Edessa, Skidra, Drosopigi, Nymfeon
und Kastoria;
Süden: Perivoli, Kozani, Neapolis Petrana, Ptolemaida,
Siatista, Kato Vermion, Naoussa und Veria.
Urlaubsorte an der Küste: Katerini, Korinos, Leptokaria,
Litochoro, Makrigialos, Methoni, Paralia und Plaka. Eines der
größten griechischen Sportzentren befindet sich in Kato Vermio (Seli)
in der Nähe von Naoussa.
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Thessaloniki ist Griechenlands zweitgrößte Stadt mit
lebhafter Kunst- und Kulturszene. Zu den historischen
Sehenswürdigkeiten gehören die Kamara (Triumphbogen des Galerius, um
300 n. Chr. erbaut), die Rotunde (Mausoleum von Galerius) mit
Mosaiken, zahlreiche byzantinische Kirchen und Paläste, alte
Stadtmauern, Gemäldegalerien und ein großartiges Archäologisches
Museum. Nordöstlich von Thessaloniki befindet sich die bergige
CHALKIDIKI-HALBINSEL mit ihren drei ins Meer ragenden »Fingern«
Kassandra, Sithonia und Athos. Die Hauptstadt Chalkidikis,
Poligiros, bietet ein Archäologisches Museum mit Skulpturen und
Vasen. Auf dem westlichsten »Finger« der Halbinsel, Kassandra, ist
die Tropfsteinhöhle bei Petralona, in der die verschiedensten
Formen von Stalaktiten und Stalagmiten zu finden sind. Der Schädel
eines dort gefundenen Neandertalers wird in der Universität
Thessalonikis aufbewahrt. Bei Kalithea stehen die Ruinen des
Tempels von Zeus Ammon. Auf Sithonia sind das antike Olynthos
und die idyllischen kleinen Häfen und Sandstrände sehenswert. Die
Klosterrepublik Athos darf nur von Männern besucht werden, Frauen
ist der Zugang nicht gestattet. Eine Einzel- oder
Gruppenbesuchserlaubnis muss beim Mount Athos Visitors' Office
beantragt werden, Anschrift: Odos Canary 21, GR-Thessaloniki. (Tel:
(031) 83 37 33). Übernachtungen werden nur Personen mit begründetem
religiösem oder wissenschaftlichem Interesse gestattet. Das älteste
Kloster auf Athos ist das Megisti Lavra und wurde im 10 Jh. vom Hl.
Athanasios gegründet. Heute sind auf der Halbinsel von den einst 40
Klöstern nur noch 20 bewohnt und die Zahl der Mönche ist von 40.000
auf 1700 zurückgegangen. Im Osten Makedoniens an der Straße von
Drama nach Kavala liegt Philippi. Dieser Ort wurde
nach dem Vater Alexander des Großen benannt und ist als die Stelle
bekannt, an der Cäsars Mörder Brutus und Cassius im Jahr 42 v. Chr.
von Octavius besiegt wurden. Hier hielt der Apostel Paulus seine
erste Predigt in Griechenland.
Die Insel THASSOS liegt vor der Küste im Osten Makedoniens.
Thassos bietet gute Strände und Fischgründe in Makriamos,
Arhangelos, Agios Ioannis, Limenas, Potos
und Pefkari. An der Nordküste liegt die Hauptstadt Limenas,
die ein hübsches Museum hat. In der Nähe kann man archäologische
Funde besichtigen: den Tempel der Pythia und des Apollo, die Agora,
die Theater und ein Denkmal in der Opferstätte des Dionysos.
Kavala ist eine moderne Handels- und Hafenstadt. Im
malerischen Hafen kann man Boote zum Fischen, Segeln und
Wasserskifahren mieten. Beliebte Sandstrände gibt es in Kalamitsa,
Batis und Toska; ruhiger und abgelegener sind die
Strände in Iraklitsa und Peramos. In der Nähe befinden
sich Tropfsteinhöhlen und archäologische Ausgrabungsstätten. Auf dem
Pangaion kann man gut bergsteigen.
Thrakien
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Jenseits von Makedonien, im äußersten Nordosten des Landes, wird die
Atmosphäre orientalischer. Xanthi, die Hauptstadt der
gleichnamigen Provinz, liegt in atemberaubend schöner Landschaft. In
der Altstadt kommt man in steilen Gäßchen an bonbonfarbenen Häusern
mit schmiedeeisernen Balkonen vorbei, in der Neustadt gibt es breite
Pappelalleen. Südöstlich von Xanthi, auf einer schmalen Landzunge
zwischen dem Meer und der Vistonida-Lagune, liegt das Städtchen
Lagos mit seinen reichen Fischgründen und seltenen Vogelarten.
Einer der besten Strände in Nordgriechenland liegt 8 km östlich von
Fanari. Die Hauptstraße macht einen Schlenker zur Küste,
führt ins Landesinnere Richtung Osten nach Komotini. Fährt
man die Küste weiter, so kommt man nach Alexandroupolis. In
dieser modernen Stadt gibt es eine schöne Uferpromenade und ein
Archäologisches Museum. Für feine Seidenstoffe ist die Stadt
Soufli bekannt, 67 km nordöstlich von Alexandroupolis gelegen.
Südöstlich von Alexandroupolis ist Vogelfreunden das Feucht-Biotop
Evros zu empfehlen, eines der größten Vogelschutzgebiete Europas, in
dem alljährlich fast 270 Vogelarten überwintern oder rasten.
Die Ionischen Inseln
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Die Ionischen Inseln liegen vor der Westküste Griechenlands. Diese
Inseln hatten lange Zeit wenig Kontakt miteinander und haben sich
daher recht unterschiedlich entwickelt.
KORFU (KERKIRA) ist die nördlichste der Ionischen Inseln. Die
Hauptstadt heißt ebenfalls Kerkira und hat zwei Häfen mit
großen venezianischen Festungen. Wie in vielen Hauptstädten der
Ionischen Inseln gibt es auch hier breite Alleen, große Plätze,
darunter eine Spianada oder Esplanade, gepflasterte Gassen, Bögen
und Kolonnaden. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Archäologische
Museum, das Museum für asiatische Kunst, das schöne, 1663 im
venezianischen Stil erbaute Rathaus, die byzantinische Kirche von
St. Jason und Sosipater aus dem 12. Jahrhundert und die Kirche des
St. Spiridon. Gute Straßen führen von der Hauptstadt zu den Häfen
Roda, Kassiopi und Douloura, in denen man gut fischen und schwimmen
kann; außerdem zu ursprünglichen Dörfern im Landesinneren wie z. B.
Ano Korakiana, Ano Garouna, Doukades, Agii
Douli und Pelekas. Der beste Golfplatz Korfus liegt auf
den Ropa-Wiesen (Livaditou Ropa) im Pelekas-Bezirk.
Urlaubsorte
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Kanoni in der Nähe des Mönchsklosters Vlaherni, Perama, Benitses,
Moraitika, Messongi, Dassia, Gouvia, Gastouri mit dem Museumspalast
(dem Achilleion), Ipsos und Paleokastritsa.
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PAXI ist nur etwa 8 km lang und hat stille Sandstrände,
Buchten, Felsküsten und Höhlen. In Ozia gibt es
Mineralquellen. An der Ostküste liegt der Hauptort Gaios.
Motorboote fahren zur kleinen Insel Antipaxi südlich von Paxi.
LEFKAS (LEFKADA) ist durch einen langen Damm mit dem Festland
verbunden. Vom Berg Stavrota in der Inselmitte aus kann man zu
Erkundigungsfahrten und Bergwanderungen aufbrechen. Gute Badestrände
und Fischgründe befinden sich in den Dörfern Agios Nikitas an
der Nordwestküste, Ligia an der Südostküste und Vassiliki
an der Südwestküste. Vassiliki ist von hohen Klippen umgeben und hat
einen stillen und sauberen Strand. Von hier aus kann man in einer
halbstündigen Bootsfahrt die Leukalischen Felsen erreichen, auf
denen sich einst der Tempel des Apollon Leukatas befand.
Die größte Ionische Insel ist KEFALONIA, ihre Hauptstadt
heißt Argostoli. Nach einem Erdbeben sind von der
venezianischen Inselstadt nur noch die Bogenbrücke und der Obelisk
erhalten geblieben. Schöne Strände gibt es in Makri und
Plati, Afratos, Nea Skala, Assos,
Fiskardo und in der Region Palli in der Nähe des Mönchsklosters
von Kepourio. Die Insel verfügt über ein gutes Straßennetz über das
man die Höhle bei Melissani erreichen kann, in der sich ein
See befindet. Weitere Naturerscheinungen sind die Tropfsteinhöhle
von Drogorati mit ihren zahlreichen Stalagmiten und Stalaktiten
sowie der Fels Kounopetra. Dieser befindet sich im Meer vor
Lixouri und schwingt angeblich synchron zum Rhythmus der Wellen.
ITHAKA (ITHAKI) liegt ca. 4 km östlich von Kefalonia und ist
bekannt als die Heimat von Odysseus, dem Helden des Trojanischen
Krieges. Die Inselhauptstadt Ithaki (Vathi) ist klein und
ihre weißen Häuser liegen in einem ansteigenden Halbkreis an einem
Ende der Bucht. Unweit hiervon liegt die Nymphen- bzw. Marmorgrotte,
wo Odysseus seine phäakischen Geschenke versteckt haben soll. Vom
Glockenturm der Klosterkirche Katharon hat man einen wunderbaren
Blick über die gesamte Insel und bei klarer Sicht sogar bis zum Golf
von Patras. Sandstrände gibt es in der Umgebung der fast noch
unberührten Fischerdörfer Kioni und Frikes. Von hier
aus führt eine Straße zu den Höhlen von Loizos, in denen Zeugnisse
der Verehrung von Artemis, Hera und Athene gefunden worden sind.
ZAKYNTHOS mit der gleichnamigen Inselhauptstadt ist die
südlichste Insel der Ionischen Gruppe. Die venezianische Festung auf
dem Hügel über der Hauptstadt bietet einen schönen Blick über die
Bucht. Die Stadt beherbergt ein Museum mit einer guten
Gemäldesammlung der Ionischen Schule. Im Südosten liegt der Strand
von Laganas. Weitere Sandstrände sind Alikanas, Alikes und
Tsilivi.
Kreta
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KRETA ist die südlichste und größte griechische Insel,
wodurch das Klima auch etwas anders ist als auf anderen griechischen
Inseln. So herrscht im Norden Kretas Mittelmeerklima und im Süden
ist es afrikanisch heiß. An der Nordküste liegen die modernen
Ferienzentren, unweit der Überreste alter Zivilisationen - minoische
Paläste, byzantinische Kirchen, venezianische Festungen - aber auch
die Schauplätze neuzeitlicher Unruhen. Kreta ist in vier Bezirke
aufgeteilt: Chania, Rethymnon, Heraklion und Agios Nikolaos.
Heraklion ist die größte und lebhafteste Stadt. Im Bezirk von
Heraklion befinden sich drei wichtige Stätten minoischer Kultur
(Knossos, Malia und Phaetos). Die Ruinen von Knossos, die
angeblichen Überreste des Labyrinths, sind wohl das berühmteste
Wahrzeichen.
Östlich von Heraklion liegt Agios Nikolaos, eines der bekanntesten
Urlaubsgebiete der Insel. Der Bezirk Rethymnon verbindet die sanfte
Hügellandschaft der Nord- und Südküste mit den eindrucksvollen
Schluchten der Idi- und der Weißen Berge. Die Bezirkshauptstadt
Rethymnon liegt an der Nordküste. Den Hafen schützt eine gut
erhaltene venezianische Festung. Wie in den anderen Städten der
Nordküste spiegelt sich auch hier der venezianische Einfluss in der
Architektur wider.
Elounda und Ierapetra sind die größten Ferienzentren
der Region Lassithi. Im Westen der Insel liegt der fruchtbare Bezirk
Chania. Die Bezirkshauptstadt trägt den gleichen Namen. Ihre
Architektur ist eine Mischung aus moderner, neoklassizistischer und
venezianischer Architektur. In der Umgebung liegen die Ferienzentren
Platanas, Maleme und Kolimbari. Zu den
Ausflugszielen zählen die Süßwasserquellen bei Falarsana und
die längste Schlucht Europas, die Samaria-Schlucht.
Urlaubsorte
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Agia Galini, Agia Mannia, Agia Plagia, Amnissos, Amoudara, Gouves,
Kokini Hani, Limenas Hersonissou, Malia, Sitia und Stalida.
Der Dodekanes
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Südöstlich des griechischen Festlandes liegen die zwölf Inseln des
Dodekanes.
RHODOS ist die größte Insel des Dodekanes. Hier stand einst
der berühmte, 35 m hohe Koloss von Rhodos, eines der Sieben
Weltwunder der Antike. Die Küste ist 370 km lang, das Straßennetz
ausgezeichnet und die Busverbindungen zwischen den Städten und
Dörfern funktionieren reibungslos. Die Inselhauptstadt heißt
ebenfalls Rhodos, liegt an der Nordspitze der Insel und
besteht aus Neustadt und Altstadt. Die Neustadt bietet moderne
Luxushotels mit Swimmingpools und breiten Geschäftsstraßen. Die
Altstadt hingegen, die von den Mauern einer mittelalterlichen
Festung umgeben ist, lädt zu einem Bummel durch die schmalen,
kopfsteingepflasterten Gassen ein. Das Ritterkrankenhaus aus dem 15.
Jahrhundert ist heute ein Archäologisches Museum, das die Aphrodite
von Rhodos beheimatet. Der Palast der Großen Meister beherbergt eine
herrliche Sammlung an Möbeln aus dem 16. und 17. Jh. sowie
Mosaikfußböden aus römischer Zeit. 2 km außerhalb der Stadt liegt
die Akropolis des alten Rhodos mit zahlreichen eindrucksvollen
Ruinen, einschließlich des Apollotempels, eines Theaters und
Stadions aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Die Ruinen des antiken
Ialisos liegen in Filerimos, 15 km von Rhodos (Stadt)
entfernt. 25 km südwestlich von Ialissos liegt Kamiros, eine
der wenigen archäologischen Ausgrabungsstätten Griechenlands, an der
man noch viele gut erhaltene Gebäude und Monumente aus der
hellenischen Zeit bewundern kann.
In der Akropolis von Lindos, 56 km südöstlich von Rhodos,
gibt es auch noch einige Baudenkmäler der Antike.
Urlaubsorte
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Faliraki, Ixia, Kalithea, Kremasti, Afandou Golf, Ialisos, Kritina,
Lindos und Profitis Elias.
Rhodos ist auch bei Sportlern beliebt. Gute Fischgründe gibt es bei
Lindos, Kameiros und Genadi.
Busfahrten mit Führung
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Halbtags: Täglich eine Stadtrundfahrt. Ausflüge nach Lindos, Kamiros,
Ialisos, zum Schmetterlingstal sowie »Rhodos bei Nacht« mit
Abendessen und Folkloretänzen. Ganztags: Eine Besichtigungstour der
byzantinischen Baudenkmäler.
Kreuzfahrten
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Ganztagestouren entlang der Küste von Rhodos nach Simi und
Panormitis sowie Ausflugsfahrten mit Führung nach Kos, Chalki,
Tilos, Nissiros und Patmos.
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KOS ist eine fruchtbare Insel mit mildem Klima und herrlichen
Sandstränden (einige haben vulkanischen Sand). Die meisten
Sehenswürdigkeiten liegen in der gleichnamigen Stadt oder in der
unmittelbaren Umgebung, so dass man sie bequem zu Fuß oder per
Fahrrad erreichen kann. Dazu zählt die Platane des Hippokrates, ein
riesiger Baum mit 12 m Umfang, ein alter Platz mit den Ruinen
griechischer Gebäude aus dem 4.-2. Jh. v. Chr., der Dionysostempel,
das Odeon, römische Bäder und ein hellenisches Gymnasium aus dem 2.
Jh. v. Chr. mit einer restaurierten Kolonnade des Xystos. Die
Johanniterfestung, die man ebenfalls besichtigen kann, ist ein
eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Architektur mit Burgmauer
und -graben. Die Strände auf dem Weg nach Lambi, nördlich von
Kos, und Richtung Süden bei Agios Fokas werden allmählich für
den Tourismus erschlossen. Beliebte Urlaubsziele sind Asfendiou,
Kardamena, Pili, die alte Festung bei Palio Pili, die Fischerdörfer
Marmari und Mastihari, Kefalos mit seinen schönen Stränden und
Palatia, die Ruinen der alten Inselhauptstadt Astipalea; außerdem
Antimahia, Lambi Milos Lappa und Psalidi. Die regionalen
Fährgesellschaften verbinden Kos mit Rhodos, Kalymnos und Nissiros.
Kreuzfahrten
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Tageskreuzfahrten nach Kalymnos, Nissiros (mit Vulkanbesichtigung),
Patmos (mit Besichtigung des Klosters und der Höhle Johannes des
Täufers) und nach Pserimos mit seinem traumhaften Badestrand.
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PATMOS liegt 140 Seemeilen von Piräus entfernt; ein Dampfer
verkehrt auf dieser Strecke. Außerdem ist Patmos über den regionalen
Fährverkehr mit den umliegenden Inseln Fourni, Lipsi und Leros
verbunden. 2 km vom Hafen Skala entfernt und mit dem Bus oder Taxi
zu erreichen, liegt Hora, die Inselhauptstadt. Das
majestätische Kloster des Propheten Johannes in Hora ist ein
Wallfahrtsort. Die »Heilige Grotte«, in der Johannes seine
Offenbarung erhalten und niedergeschrieben haben soll, liegt in der
Kirche der Apokalypse unterhalb des Klosters. Herrliche Strände, die
per Auto oder Motorboot von Skala aus erreichbar sind, gibt es in
Grikos, Meloi, Netia, Diakofit und in der
Kambos-Bucht. Die Ausflüge zu den Klöstern Panagia Apolou und
Panagia Geranou sind besonders eindrucksvoll.
KALIMNOS erreicht man ebenfalls mit Liniendampfern vom 180
Seemeilen entfernten Piräus. Regionale Fähren verkehren zu den
anderen Inseln der Dodekanes. Der Hauptort heißt Kalimnos.
Ausflugsziele um Kalimnos sind die Tropfsteinhöhle Kefala und die
Grotte der Sieben Jungfrauen sowie die Heilquellen bei Therma
(1 km südlich der Stadt Kalimnos). An der Westküste liegen mehrere
Urlaubsorte, u. a. Linaria, Mirties und Massouri.
In der Nähe von Horio erheben sich die Ruinen der
franko-byzantinischen Festung Pera Kastro sowie Spuren der Ruinen
der Christuskirche aus dem 4. Jahrhundert. Im Südwesten liegen die
Klöster Evangelistria und Agia Ekaterini, die beide auch Pensionen
betreiben.
SIMI ist eine überwiegend felsige Insel, 235 Seemeilen von
Piräus und 25 Seemeilen von Rhodos entfernt. In Pedi eignet
sich der Strand gut zum Baden, ebenso die Buchten von Nanou,
Marathoundas und Nimborio, die mit dem Motorboot
erreichbar sind. Die nahe gelegenen Inseln Seskli und Nimos bieten
gute Fischgründe.
KARPATHOS ist eine bergige Insel mit fruchtbaren Tälern.
Piräus liegt 227 Seemeilen entfernt. Im Sommer kann man die 89
Seemeilen von Rhodos mit dem Flugzeug überbrücken, ansonsten fährt
man per Fähre. Der Hauptort Pigadia liegt in einer
weitläufigen Bucht an der Ostküste. In der Nähe des natürlichen
Hafens in Possi gibt es schöne Strände. Busse und Taxis verkehren
auf der Insel, die Küstengegenden werden mit dem Motorboot
angelaufen. Schön ist es in Aperi, Volada, Mirtonas,
Othos, Messohori mit seinem herrlichen Badestrand in
Agia Marina, im Fischerstädtchen Finiki und in
Arkassa. Im Norden der Insel erhebt sich der dicht bewaldete
Berg Profitis Elias (1140 m). Vom Hafenstädtchen Diafani an
der Nordküste führt die Straße zum Dorf Olimbos.
Ausflüge zur nördlichen Landzunge von Karpathos und mit dem
Motorboot von Diafani aus zur kleinen Insel Saria mit den Ruinen der
alten Stadt Nissiros bieten sich an. In der
Kira-Panagia-Bucht gibt es traumhafte Strände und ein interessantes
Kloster.
LEROS ist eine gebirgige und ausgiebig bebaute Insel, 169
Seemeilen von Piräus entfernt. Ausflüge zu den Küstendörfern Agia
Marina, Koukouli, Kithoni, Panagies,
Blefouti, Gourna, Lepida und Temenia bieten
sich an. In der franko-byzantinischen Festung in der Inselhauptstadt
Patheni und den Ruinen des byzantinischen Schlosses am Berg
Kasteli im Nordwesten findet man die Spuren des alten Glanzes der
Insel. Einer der größten Naturhäfen des Mittelmeeres liegt 3 km von
Patheni entfernt. Alte Sitten und Gebräuche haben auch hier
überlebt: die Karnevalsfeiern erinnern an das alte Dionysosfest.
Auf TILOS gibt es wenig Tourismus. Die Insel ist hügelig mit
einsamen Stränden und liegt 290 Seemeilen von Piräus und 49
Seemeilen von Rhodos entfernt. Die wenigen Einwohner leben in
Livadia, einem Naturhafen, oder in Megalo Horio, einem
Städtchen mit einer mittelalterlichen Burg. Gute Badestrände findet
man in Livadia, Agios Antonius und Plaka.
NISSIROS liegt 200 Seemeilen von Piräus und 60 Seemeilen von
Rhodos entfernt und ist mit diesen beiden Häfen durch regelmäßigen
Schiffsverkehr verbunden. Die Insel ist nur 42 qkm groß, der riesige
erloschene Vulkan lässt sie jedoch größer erscheinen. Die
Inselhauptstadt Mandraki liegt unterhalb der
mittelalterlichen Burg und des Klosters Panagia Spiliani. 8 km
südwestlich von Mandraki liegen die Reste der alten Akropolis mit
den pelaginischen Mauern, die an vielen Stellen noch gut erhalten
sind. Gute Badestrände findet man im Fischerdorf Pali.
CHALKI ist eine kleine, hügelige Insel mit einsamen Stränden,
302 Seemeilen von Piräus und 35 Seemeilen von Rhodos entfernt. Es
gibt keinen Autoverkehr, man kann jedoch Pferde oder kleine
Motorboote mieten. Die wenigen Inselbewohner leben vom
Schwammfischen und Tauchen. Wahrzeichen der hübschen Inselhauptstadt
Nimborio ist der Glockenturm Agios Nikolaos. Die besten
Badestrände liegen bei Nimborio. KASTELORIZO (MEGISTI), die
am weitesten im Osten gelegene Insel der Ägäis, ist nur 9 qkm groß.
Ein Boot von Rhodos läuft die Insel zweimal wöchentlich an. Hoch
über den Dächern auf einem Felsen liegt eine alte Burg, das Castello
Rosso, die im 14. Jahrhundert von den Johannitern wieder aufgebaut
wurde. Mit dem Boot erreicht man die Höhle von Parasta im Südosten
der Insel. Schöne Strände gibt es in der Nähe des Hafens von Agio
Stefanos und auf der unbewohnten Insel Agios Georgios (10 Min.
mit dem Motorboot entfernt).
ASTIPALÄA ist eine bergige und fruchtbare Insel mit schönen,
sandigen Buchten. Sie liegt 165 Seemeilen von Piräus entfernt.
Astipaläa ist ruhig und erholsam. Über der Inselhauptstadt mit dem
gleichen Namen ragt die franko-byzantinische Burg. Die schönsten
Fleckchen der Insel sind Livadia und Maltezana, wo es
wunderbare Sandstrände gibt.
KASSOS liegt 3 Seemeilen südwestlich von der Insel Karpathos,
215 Seemeilen von Piräus und 94 Seemeilen von Rhodos entfernt. Der
Dodekanes-Dampfer läuft auch diese Insel an. Die Hafenstadt
Emborios und die Inselhauptstadt Fri sind besonders
malerisch. Eine interessante Tropfsteinhöhle liegt westlich des
Dorfes Agia Marina. Die Straßen sind nicht asphaltiert und
führen zu den hübschen Dörfern Panagia, Arvanitohori
und Poli. Mit dem Boot kann man Armathia erreichen.
Die Inseln der Nordost-Ägäis
-
Die Inseln dieser Gruppe, Chios (Internet:
www.chiosonline.gr), Samos, Lesbos (Lesvos), Limnos, Ikaria und
zahlreiche kleine Inselchen, liegen weit verstreut im nördlichen
Teil des Ägäischen Meeres.
LIMNOS, 188 Seemeilen von Piräus entfernt, ist bei Urlaubern
verhältnismäßig unbekannt. Mirina, die Hauptstadt, wurde über
den Ruinen des alten Mirinas errichtet. Ein Museum gibt Auskunft
über die Geschichte der Insel. Genau gegenüber von Nea Koutali,
am Ostufer der großen Bucht, liegt Moudros. In dieser
reizvollen Stadt laden attraktive Häuser, eine stattliche Kirche und
gute Strände zum Verweilen ein. Meeresfrüchte und Wein sind die
örtlichen Spezialitäten.
LESBOS, 118 Seemeilen von Piräus entfernt, ist die größte
Insel dieser Gruppe und Heimat der ersten Dichterin der
Weltliteratur, Sappho. Der Badestrand von Tzamakia liegt in
der Nähe der Hauptstadt Mitilini, in dessen Archäologischem
Museum der Löwe von Gera ausgestellt ist. Bei Moria stehen
die Ruinen eines hellenistischen Theaters und eines römischen
Aquäduktes. Bei den Thermalquellen von Loutropolis Thermis
hat man Ausgrabungen frei gelegt, die von fünf übereinander
liegenden Siedlungen stammen. Agiassos ist wegen der Junfrau
mit dem Kind in der Muttergotteskirche ein Anziehungspunkt für
Pilger.
Strände: Vateron, Petra, Skala, Eftalou, Agios Issidoros
(Kieselstrand) und am Golf von Kaloni an der Ostküste.
Auf CHIOS (HIOS), 153 Seemeilen von Piräus entfernt, erheben
sich die Berge Profitis Elias und Oros. Die Hauptstadt gleichen
Namens liegt an der Ostküste und ist eine Hafenstadt mit zwei
Gesichtern: am Hafen sieht man zuerst kleine, alte Häuschen mit
davor liegenden Fischerbooten, neuen Anlegestellen und eine
Promenade; dahinter erheben sich moderne Bürogebäude. In der
Innenstadt gibt es zahlreiche verstreute Tavernen und Bäckereien und
einen weitläufigen Basar. Im Archäologischen Museum stößt man auf
zahlreiche interessante Ausstellungsstücke. Das Museum für
neuzeitliche griechische Bildhauer und die Kirchen von Agio
Issidoros und Agios Andreas sind ebenfalls interessant. Schöne
Strände gibt es in Karfa, Marmaro, Nago,
Pandorikias, Langada und Emborios (schwarzer
Kieselstrand) und in der Nähe des Klosters von Agia Markella. Die
Häuser des Dorfes Mesta, einer »traditionellen Siedlung«,
sind von der Zentrale für Fremdenverkehr in kleine Gasthäuser
umgebaut worden. Diese mittelalterliche Siedlung hat sich im Laufe
der Jahrhunderte kaum verändert. Im kleinen Fischerdorf
Passalimani, das Mesta als Hafen dient, kann man Privatzimmer
mieten.
Kleine Boote fahren von Chios zur historischen Insel Psara. Einsame
Strände, vorzügliche Fischgründe und das Kloster Kimissis Theotokou
zeichnen diese Insel aus. Im einzigen Ort, an dem auch die Fähre
anlegt, gibt es eine Pension.
SAMOS, 174 Seemeilen von Piräus entfernt, besteht aus
bewaldeten Hügeln, Olivenhainen, Weingütern und Wiesen. In der
Hauptstadt Samos gibt es trotz umfangreicher Modernisierung
noch einige schöne, alte Gebäude und Museen. Eine kurze Straße
verbindet das Hafengebiet mit Vathi, der Altstadt. Das Dorf
Mitilini bietet ein Paläontologisches Museum und bei Ireo
findet man die Reste des Heraheiligtums und die einer
frühchristlichen Basilika. Eine asphaltierte Küstenstraße führt von
der Stadt Samos an den Stränden von Kokan,
Tsarmadou, Aviakia, Darlovossi (Kieselstrand) und
Potami vorbei, die Küste entlang nach Karlovassi.
Votsalakia und Hrissi Amnos an der Westküste sind
wahrscheinlich die schönsten Strände. Beliebt sind auch die Strände
von Psili Ammos und Posidonion an der Südostküste
sowie die Strände in Gangos und am Kap von Kotsika. Die
Inselchen Agios Nikolaos, Prasonisi und Vareloudi vor der Ostküste
laden zum Tauchen ein.
Boote fahren zwei- bis dreimal die Woche nach Fourni, einem
Inselchen mit ausgezeichneten Sandstränden.
IKARIA, 143 Seemeilen von Piräus entfernt, liegt zwischen
Samos und Andros. Die Inselhauptstadt ist Agios Kirikos. In
Armenistis lädt ein schöner Sandstrand zum Baden ein. Heiße,
radioaktive Quellen findet man im Kurort Therma, einige
sollen gut gegen Rheuma und Arthritis sein. Mit gemieteten
Motorbooten gelangt man nach Fanari am Nordostzipfel der
Insel oder zur kleinen Insel Fourni im Osten, deren berühmte
Spezialitäten Hummer, Raki und Honig sind.
Die Sporaden
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Vor der Ostküste des griechischen Festlands liegen die vier Inseln
der Sporaden - Skiathos, Skopelos, Alonissos und Skiros. Diese
Inselgruppe wird als Ferienziel immer beliebter. Die örtliche
Touristenpolizei stellt auf Anfrage eine ausführliche Liste der
Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung.
SKIATHOS liegt 41 Seemeilen von der Stadt Volos
entfernt. Die grüne, idyllische Insel hat über 70 kleinere und große
Buchten. Der höchste bewaldete Hügel ist 438 m hoch. Um Skiathos
herum liegen neun kleinere Inseln; zwei davon, die Tsougries, bieten
sichere Ankerplätze für Boote und Jachten im größten Hafen. Die
gleichnamige Hauptstadt der Insel ist während der Hauptsaison sehr
belebt. Kastro, nordöstlich von Skiathos, ist eine hübsche,
alte Stadt.
Strände: Koukounaris, Mandraki, Lalaria (Kieselstrand) und
Agia Eleni.
SKOPELOS liegt 58 Seemeilen von Volos entfernt. Die Insel hat
kleine Buchten und goldene Sandstrände. Die Hafenstadt Skopelos
hat enge, kopfsteingepflasterte Gassen und ist bedeutend ruhiger
als Skiathos. Die farbenfrohen Häuser ziehen sich reihenweise zur
Küste hinab. Ganz in der Nähe liegt ein schöner Sandstrand.
Sehenswert sind auch die 1927 freigelegte Grabstätte des Staphylos
sowie die Kapelle Agios Athanassios, die auf einem antiken Tempel
erbaut wurde. Insgesamt gibt es über 350 Kirchen, Kapellen und
Klöster auf der Insel. Interessant ist der Altaraufsatz der
Christus-Kirche mit den kunstvoll geschnitzten Heiligenminiaturen.
Kinderfreundliche Strände mit Sandbänken findet man in Staphylos,
ca. 4 km außerhalb der Stadt, ebenso in Limnonari, von
Agnondas mit dem Boot erreichbar, in Panormos in einer
windgeschützten Bucht sowie in Milia, Elios und
Loutraki, dem Hafen von Glossa. Wer Kieselstrand
vorzieht, kommt in Agios Konstandinos auf seine Kosten. Die
Höhle von Tripiti ist ebenfalls einen Besuch wert.
ALONISSOS liegt 62 Seemeilen von Volos entfernt. Die Mitte
der Insel ist versunken, nur einige kleinere Inseln ragen aus dem
Meer. Beim Psathoura Felsmassiv sind die Überreste des antiken
Alonissos sowie zahlreiche Tropfsteinhöhlen zu besichtigen. Taucher
können in den flachen Gewässern Umrisse von Straßen, Häusern und
Fenstern ausmachen. Bei ruhiger See kann man die Ruinen auch von der
Oberfläche aus erkennen. Die Insel hat nur 10 km Straße, daher sind
die besten Verkehrsmittel kleine Motorboote, die zwischen den
Inseln, Badestränden und Sehenswürdigkeiten hin- und herfahren. Man
teilt sich die Fahrkosten. Die Strände von Palavodimos,
Stenivala, Ai-Nikolas und Kalamakia sind
ausgezeichnet. Ein Motorboot fährt von der kleinen Hafenstadt
Patitiri zum Strand von Kokkinokastro (Fahrzeit ca. 30
Minuten). Auf den unbewohnten Inselchen der Umgebung gibt es schöne,
abgelegene Strände. Die Zyklopen-Grotte mit vielfarbigen Stalaktiten
und Stalagmiten kann auf der Insel Gioura besichtigt werden.
SKIROS liegt 25 Seemeilen von Kimi (auf Euböa) und 118
Seemeilen von Piräus entfernt. Die größte Hafenstadt der Insel ist
Linaria. Die Inselhauptstadt Skiros (Horio) erstreckt
sich an den Berghängen. Eine Akropolis thront auf der Bergkuppe, die
während des Mittelalters in eine Festung umgewandelt wurde.
Unterhalb der Festung liegt das Georgkloster (962 gegründet).
Strände findet man in der Nähe von Magazia, Molos und
Girismata. Schön sind auch die weiter entfernten Strände von
Ahili, Aspi, Kalamitsa, Pefkos,
Atsitsa, Tris Boukes und Aherounes, die mit dem
Auto erreichbar sind - asphaltiert ist jedoch nur die Straße nach
Ahili, Aspi und Aherounes. Atsitsa und Pefkos sind eher abgelegene
Strände. Fast überall findet man kleine Tavernen in Ufernähe.
Die Kykladen
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KEA (TZIA), 42 Seemeilen von Piräus entfernt, ist übersät mit
kleinen, bebauten Tälern, Sandstränden, Obstgärten, kleinen
Grüppchen weiß gestrichener Häuser, pittoresken Dörfern und Kirchen.
Der Hafen von Korissia gehört zu den sichersten Naturhäfen
des Mittelmeers. In der Inselhauptstadt Hora, landeinwärts
von Korissia, können Besucher 15 Kirchen und unzählige elegante
Torbögen besichtigen. Das berühmte Kloster Panagia Kastriani
überblickt die Otzias-Bucht. Etwas außerhalb der Stadt steht der
Löwe von Kea, eine im 6. Jahrhundert aus dem Felsen gemeißelte
Skulptur. In der Nähe des Fischerdörfchens Vourkari liegt
eine archäologische Ausgrabungsstätte. Ausgezeichnete Badestrände
gibt es in Koundouros, Otzias, Poles und
Pisses.
KYTHNOS liegt 52 Seemeilen von Piräus entfernt. Die rauhe
Landschaft wird von Weingütern und grünen Feigenbäumen aufgelockert.
Die Häfen Loutra und Merihas bieten geschützte Ankerplätze an. An
den dürren Hängen der Hügel liegt die Ortschaft Hora (amtlich
Messaria). Sie ist bekannt für die holzgeschnitzten Chorwände
in den zahlreichen Kirchen, z. B. Agios Savvas, Sotira, Agia Triada
und Theologos. Kythnos ist bei Besuchern beliebt, die Ruhe
und Frieden suchen. In Loutra gibt es weithin bekannte
radioaktive Heilquellen. Die Klöster Panagia Kanala und Panagia tou
Nikou sind sehenswert.
SERIFOS liegt 70 Seemeilen von Piräus entfernt. Gärten und
Obstgärten umgeben Livadi, den Fährhafen. Typisch kykladische Häuser
und Kirchen säumen die ansteigende, mit Steinplatten gepflasterte
Straße nach Hora. Weiter bergauf steht eine venezianische Festung.
Einen Besuch lohnt auch die Klosterburg Moni Taxiarhon (in der Nähe
von Galani) mit ihren schönen Fresken und der hervorragenden
Bibliothek. Reizvolle Badestrände findet man in Mega Livadi,
Koutalas, Agios Sostis, Psili Ammos, Agois
Iannis und Sikamia.
SIFNOS ist 82 qkm groß und liegt 75 Seemeilen von Piräus
entfernt. Vom Hafenstädtchen Kamares führt eine Straße
landeinwärts zur Hauptstadt Apollonia. Zahlreiche Häuser
dieser modernen Stadt haben ihren kykladischen Charakter
beibehalten. Lohnenswerte Besichtigungspunkte sind die Kirchen
Panagia Ouranofora und Agios Sozon sowie das Inselmuseum. Die
mittelalterliche Festungsatmosphäre der alten Hauptstadt Kastro
ist erstaunlich. In der katholischen Kirche sind archäologische
Funde ausgestellt. Auf sanften Hügeln liegen die von Windmühlen
umgebenen Dörfer Artemonas, Exambela und Kato
Petali. Auf Sifnos sollen 365 Kirchen und Kapellen stehen.
Sehenswerte Klöster sind Agios Simeon, Ai Lia und Panagia Hrissopigi.
Gute Badestrände bieten Kamares, Faros und Platis
Gialos.
Auf KIMOLOS, 88 Seemeilen von Piräus entfernt, fallen zuerst
die weißen Kreideklippen ins Auge. Schiffe legen im Hafen von
Pstahi an. Die Häuser der Hauptstadt Kimolos sind über
und über mit Blumen bedeckt und die Straßen mit verzierten
Steinplatten gepflastert. Zahlreiche Badestrände liegen an der
gezackten Küste. Heiße Schwefelquellen findet man in Prassa.
MILOS liegt 82 Seemeilen von Piräus entfernt. Diese
wunderschöne Insel ist untrennbar mit der Statue der »Venus von
Milo« verbunden. Adamas, an der Ostküste, ist der Hafen der
Insel. Ganz in der Nähe der Hauptstadt Plaka (amtlich
Milos) steht die byzantinische Kirche von Thalassistra aus dem
13. Jahrhundert, interessant sind auch die Kirchen Panagia
Korfiatissa und Messa Panagia. Im Archäologischen Museum sind
Keramiken der Insel ausgestellt, die bis auf das 6. Jahrhundert v.
Chr. zurückgehen. 2 km von Plaka liegt das Dörfchen Klima,
bekannt für seine großen frühchristlichen Katakomben. An der
Nordostküste der Insel, ca. 3 km von Polonia, liegt
Filakopi. Hier befand sich zur minoischer Zeit ein bedeutendes
Handelszentrum. Bei Ausgrabungen wurden die Fundamente von drei
aufeinander folgenden Städten freigelegt. Neben der Ausgrabung
befindet sich die beeindruckende Papafranga-Grotte. Herrliche
Badestrände gibt es in Hhivadolimni, Polonia,
Adamas, Emborio, Provatas, Paliohori und
Agia Kiriaki. Empfehlenswert sind Bootsausflüge zu den
Glaronissias, den umliegenden vulkanischen Inselchen mit
geheimnisvollen Höhlen und Kristallfelsen und zur kleinen Insel
Antimilos.
ANDROS liegt 89 Seemeilen von Piräus entfernt. Die
zweitgrößte Insel der Kykladen bietet pinienbewachsene Hügel,
Olivenhaine und Weingüter. Der Hafen heißt Gavrion, die
Hauptstadt ist Andros. Zahlreiche Villen im
neoklassizistischen Stil, Hotels, Klubs und ein Meeresmuseum machen
diese Stadt besonders attraktiv. Beachtung verdient auch die
byzantinische Palatiani-Kirche. Im Archäologischen Museum stehen
Keramiken aus der alten Agora und eine umfangreiche Sammlung von
Ausgrabungsfunden, die bis in die Antike zurückgehen. Schöne
Badestrände gibt es überall auf der Insel, z. B. in Gavrion,
Batsi, Nimborio und Korthiou. Die Ruinen der
antiken Stadt Andros mit den alten Stadtmauern, dem Theater und dem
Stadion kann man in Paleopolis besichtigen. Das
Panagrantou-Kloster in Falika und die byzantinische Kirche
des Taxiarhen in Messaria sind sehenswert. Mineralquellen
sprudeln im berühmten Apikia.
TINOS, 86 Seemeilen von Piräus entfernt, wird am 25. März (Mariä
Verkündigung) und am 15. August (Mariä Himmelfahrt) von Tausenden
von Pilgern aufgesucht, die hier an den besonderen Feierlichkeiten
zu Ehren der Jungfrau Maria in der Marmorkirche der Evangelistria
teilnehmen. Das byzantinische Museum ist einen Besuch wert. Im
Archäologischen Museum liegen Skulpturen aus dem antiken Poseidon-
und Amphitrite-Tempel aus. Busse verbinden die Stadt Tinos
mit den Dörfern der Insel. Besonders erwähnt werden sollte das
Frauenkloster Kiria ton Angelon in Kehrovouni, das an ein
mittelalterliches Dorf erinnert. Die Badestrände Agios Fokas und
Kionia liegen in der Nähe von Tinos. Kolimbithra liegt
an der Nordküste. In Kionia kann man Spuren alter Siedlungen
finden.
SIROS liegt 83 Seemeilen von Piräus entfernt im Herzen der
Kykladen. Die Hafenstadt Emoupolis, die »Herrin der
Kykladen«, ist die Hauptstadt der Inselgruppe der Kykladen. Gebäude
im neoklassizistischen Stil, wie das Rathaus und das Zollgebäude,
prägen das Stadtbild. Ferner gibt es ein schönes Apollon-Theater,
breite öffentliche Plätze und eindrucksvolle Kirchen, z. B. die
St.-Georgs-Kathedrale. Stadtmauern, Arkaden und enge,
kopfsteingepflasterte Gassen geben der höher gelegenen Altstadt (Ano
Siros) einen mittelalterlichen Anstrich. Beliebte Badestrände sind
u. a. Asolimnos, Vari, Possidonia, Finikas,
Kimata, Agios Nikolaos und Kini.
MYKONOS liegt 94 Seemeilen von Piräus entfernt. Die
zahlreichen Windmühlen machen sich die frische Meltemi-Brise
zunutze. Mykonos-Stadt hat eine moderne Hafenanlage und
besteht aus weißen Häuschen, engen Gassen, Kirchen im kykladischen
Baustil, Kunstgewerbeläden, kleinen Cafés und Tavernen. Die
Paraportiani-Kirche in der Nähe der Anlegestelle gilt als
architektonisches Meisterwerk mit ihrem Glockenturm aus
Bogenfenstern und dem einzigen Seiteneingang. Ausgrabungsstücke
einer Nekropolis auf der nahe gelegenen Insel Rineia können im
Archäologischen Museum besichtigt werden. Ausflüge können zu den
Klöstern von Agios Panteleimon in der Nähe von Hora und dem
Tourliani-Kloster (erwähnenswert ist der Glockenturm und der
Marmorbrunen) von Ano Mera unternommen werden. Die Strände
heißen Agios Stefanos, Kalafatis, Platis Yialos
und Ormos. Schöner sind die Strände an der Südküste, die per
Kaiki erreichbar sind: Paradise, Super Paradise, Agrari und Elia.
Boote fahren von Mykonos zur Insel Delos.
Apollo und Artemis sollen in DELOS geboren sein. Zahlreiche
archäologische Ausgrabungsstätten wie der Löwenweg und die drei
Apollotempel stehen zur Besichtigung. Archaische, klassische,
hellenistische und römische Skulpturen sind im Museum ausgestellt,
u. a. Akroteria, die archaische Sphinx der Naxier aus dem Tempel der
Athener. Die unbewohnte Insel muss nach Museumschluss verlassen
werden.
PAROS liegt 95 Seemeilen von Piräus entfernt. Den berühmten
Marmor von Paros findet man in den Hügeln im Hinterland der Insel.
Parikia, die Haupt- und Hafenstadt, wurde auf den Ruinen des
antiken Parikia errichtet. Als Zeichen der Gastfreundschaft stehen
während der Sommermonate die Fenster und Türen der Häuser offen.
Eine enge Pflasterstraße führt zu einem der eindrucksvollsten
Heiligtümer des Christentums: der Ekatoutapiliani- oder
Katalopiani-Kirche. In der Nähe von Kolimpithres gibt es
wunderhübsche kleine Buchten mit Sandstrand. Schöne Badestrände gibt
es in Drios, Alikes und Pisso Livadi. Die
Klöster Zoodohos Pigi Longovarda und Christou Tou Dassos sind
besonders erwähnenswert.
ANTIPAROS ist durch einen schmalen Kanal von Paros getrennt.
Die Tropfsteinhöhle, Hauptattraktion der Insel, ist auf Packeseln
vom Strand aus erreichbar. Auf Antiparos gibt es herrliche einsame
Strände.
THIRA (SANTORINI) liegt 130 Seemeilen von Piräus entfernt.
Ihre eindrucksvolle Form hat die Kykladeninsel verschiedenen
Erdbeben und Vulkanausbrüchen zu verdanken. Eine Seilbahn, Esel und
Maultiere befördern die Besucher vom alten Hafen Skala zur
Hauptstadt Thira. Gewundene Gassen, Arkaden und ein Museum
laden zum Stadtbummel ein. Die Kammenes (»die Verbrannten«),
zwei pechschwarze Vulkaninselchen, liegen in der Hafenbucht und
können, ebenso wie Therasia (Thirassia), die zweitgrößte
Insel der Santorini-Gruppe, per Boot besucht werden. Einige
interessante Funde aus den Zeiten der Phönizier, Dorier, Römer und
Byzantiner gibt es unter den Ruinen des alten Thira: eine
Häusergruppe, ein Marktplatz, Badehäuser, Theater, Tempel,
Grabstätten und frühchristliche Relikte können hier besichtigt
werden. In Akroteri hat man Überreste der kretischen
Minoer-Zivilisation gefunden. Das Kloster Profitas Ilias liegt auf
dem höchsten Hügel der Insel. In Perissa und Kamari
gibt es ausgezeichnete Badestrände.
NAXOS liegt 103 Seemeilen von Piräus entfernt und ist die
größte und fruchtbarste Insel der Kykladen. Es gibt einen
Apollotempel, ein riesiges Tor auf der winzigen Insel Palatia, die
über einen Damm mit Naxos verbunden ist, mykenische Grabstätten, ein
Museum, Ruinen einer mykenischen Siedlung in Grotta, eine
Burg und historische Kirchen. Im Dorf Chalki stehen eine
mittelalterliche Festung und mehrere byzantinische Kirchen. Eine
Straße führt von der Stadt Naxos landeinwärts zum Dorf
Sangri. Ganz in der Nähe erhebt sich der berühmte Himaros-Turm,
eines der besterhaltenen Baudenkmäler der hellenischen Zeit.
Sandstrände gibt es in Appollonas, Kastraki, Mikri
Vigla und Agios Georgios.
IOS liegt 107 Seemeilen von Piräus entfernt und wird als
Urlaubsziel immer beliebter. Ganz in der Nähe des kleinen Hafenortes
Ormos, dem Fischerei- und Jachthafen, liegt der
ausgezeichnete Badestrand von Yalos. Hier befindet sich auch
das angebliche Grab Homers bei Plakoto. Schöne Strände gibt
es auch in Koumbaras, Manganavi und Psathi.
AMORGOS beherbergte einst die blühenden Städte Minoa,
Arkesine und Aigiale. Heute ziehen die Ruinen
zahlreiche interessierte Besucher an. Das Hafenstädtchen heißt
Katapola. Die Ortschaft Hora mit ihren weißen Häuschen
liegt an einem Felsenabhang. Im nahe gelegenen Panagia Exohoriani
findet alljährlich am 15. August eine Fiesta statt. Die Ruinen eines
alten Turmes und eines Tempels können in Plakoto besichtigt
werden. Ausgezeichnete Badestrände gibt es in
Agios Panteleimo
Essen & Trinken
In den Restaurants und Tavernen werden im Allgemeinen einfache
Gerichte serviert. Es gibt kaum Soßen, dafür wird großzügig
einheimisches Olivenöl verwendet. Viele Gerichte werden auf dem
Holzkohlegrill zubereitet. Speisen wie Dolmades (gefüllte
Weinblätter), Moussaka, Souflaki und Avgolemono (Suppe) sind überall
erhältlich. Zu den Spezialitäten gehören auch Taramosalata (rosa
Fischrogenpaste mit Zitronensaft), Kalamari (Tintenfisch), Tzatziki
(Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Gurke und Dill) und
Fischgerichte aller Art. Salate sind oft mit Feta (Schafs- und
Ziegenkäse) und Olivenöl zubereitet. Oliven sind preiswert und
überall erhältlich. Im Sommer gibt es viel frisches Obst, vor allem
Wassermelonen, im Spätsommer auch köstliche Feigen und
Kaktusfrüchte. Einige Restaurants bieten auch internationale
Gerichte an. Restaurants sind oft zwischen 12.00 und 15.00 Uhr zum
Mittagessen und 21.00-24.00 Uhr zum Abendessen geöffnet.
Getränke: Das bekannteste griechische Getränk ist Retsina, der
Wein, der unter Verwendung von Pinienharz hergestellt wird. Ouzo,
der Anisschnaps, wird mit Wasser gemischt. Raki (Branntwein) ist
scharf und feurig. Griechischer Kaffee wird stark und süß getrunken.
Das einheimische Bier ähnelt dem Pilsner. Die Öffnungszeiten der
Bars sind je nach Region und den örtlichen Vorschriften verschieden.
Nachtleben
Das Nachtleben konzentriert sich auf die größeren Städte und die
Urlaubsorte, in denen es Diskotheken und Konzerte gibt. Örtliche
Tavernen und Restaurants bieten oft Live-Musik an, griechische
Volksmusik und Bouzouki-Musik ist besonders beliebt.
Einkaufstipps
Spitze, Metallarbeiten, Keramik, Kleidung, Strickwaren, Läufer und
Decken, Lederwaren, einheimische Weine und Spirituosen. In Athen
kann man sowohl Luxusgüter als auch Kunstgewerbeartikel der
verschiedenen Regionen kaufen.
Anmerkung: Antiquitätenimitationen aller Art werden zum Kauf
angeboten. Die Ausfuhr echter Antiquitäten ist strengstens verboten.
Die Öffnungszeiten der Geschäfte hängen von der Jahreszeit,
Region und Ladenart ab. Allgemeine Öffnungszeiten sind jedoch
zumeist: 08.00-14.30 Uhr Mo, Mi, und Sa und 17.30-20.30 Uhr; Di, Do
und Fr.
Sport
Für Wassersport ist sowohl an der Küste als auch auf den
Inseln bestens gesorgt. In den großen Hotels kann man oft
Ausrüstungen mieten oder Kurse buchen.
Tauchen: Atmungsgeräte sind nur in bestimmten Gebieten
zugelassen. Einzelheiten vom Fremdenverkehrsamt oder den örtlichen
Hafenbehörden.
Fischfang: In den Sommer- und Herbstmonaten sind die
griechischen Gewässer besonders fischreich. Boote und Ausrüstungen
können in fast allen Dörfern gemietet werden. Anfragen können an den
Amateurangler- und Wassersportklub, Akti Moutspoulou, Piräus
gerichtet werden.
Es gibt mehrere Tennisklubs, und in Attika, Thessaloniki und
auf Korfu auch Reitställe.
Bergsteigen und Bergwandern werden immer beliebter.
Höhlenwanderungen bieten sich an, in Griechenland gibt es über
7000 Tropfsteinhöhlen; auch Unterwasserhöhlen können erforscht
werden. Informationen erteilt die Hellenic Speleological Society,
(Odos Sina 32, GR-10672 Athen. Tel: 21 03 61 78 24. Fax: 21 03 64 34
76. E-Mail:
info@speleologicalsociety.gr. Internet:
www.speleologicalsociety.gr).
Golfspielern steht der Glifada-Golfplatz in Athen zur Verfügung.
Golfklubs gibt es auch auf Rhodos, Korfu und Chalkidiki.
Skilaufen ist in einigen Gebieten in den Monaten Dezember bis
März möglich. Einzelheiten vermittelt die Griechische Zentrale für
Fremdenverkehr.
Veranstaltungskalender
Jan. 2007 Festessen des Heiligen Basilius (nach byzantischer
Tradition wird die Neujahrstorte verteilt; Glück wird demjenigen
zugesprochen, der das versteckte Geldstück erhält), landesweit.
6. Jan. Epiphanias (Kreuze werden in Flüsse, Seen und ins Meer
geworfen, um die Gewässer zu segnen), landesweit. 8. Jan.
Gynaecocratia ("Frauenherrschaft"; das Matriarchat wird mit einem
Rollentausch gefeiert), Komotini, Xanthi, Kilkis und Serres.
16.-20. Febr. Karneval, Athen. 16.-25. März
Dokumentationsfestival, Thessaloniki. 17.-20. Mai Buchmesse,
Thessaloniki. Mai-Sept. Lycabettus Festival, Athen.
Jun.-Aug. Hellenisches Festival, Athen und Epidaurus. 21.
Jun. Fête de la Musique, Athen. Jul. Rockwave Festival,
Athen. Sept. Spartathlon: Ultramarathon auf historischer
Strecke, Athen bis Sparta. Nov. Internationales Filmfestival,
Thessaloniki. Jun.-Sept. Petra Festival, Athen.
Ausführliche Informationen sind von den griechischen
Fremdenverkehrsämtern erhältlich (s. Adressen).
Sitten & Gebräuche
Die Griechen sind sich ihres reichen historischen und kulturellen
Erbes sehr bewusst. Traditionen und Gebräuche variieren regional,
aber eine nationale Einheit macht sich überall bemerkbar. Die
griechisch-orthodoxe Kirche übt besonders in den ländlichen Gegenden
einen starken Einfluss aus. Das Zurückwerfen des Kopfes bedeutet
»Nein«. Freizeitkleidung ist angemessen.
In öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Gebäuden ist das
Rauchen untersagt.
Trinkgeld: Im Restaurant sind ca. 10% üblich, in der Taverna
umgerechnet nur 1 €. Im Taxi wird aufgerundet. Das Zimmermädchen
erhält am Abreisetag ein kleines Trinkgeld.
Infos und Buchung
Viel Spass bei Ihrem nächsten Urlaub wünscht Ihnen Ihr Team von
reiseknaller.com
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