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5-tägig: (a) Venedig - Padua - Verona - Mantua - Venedig. (b) Die
Palladinischen Villen - Venedig - Verona - Padua - Vicenza. (c)
Mantova - Cremona - Farrara - Pavia - Brescia. 7-tägig: (a) Turin -
Mailand - Verona - Padua - Venedig. (b) Florenz - Lucca - Pisa - St.
Gimignano - Siena - Arezzo - Florenz. (c) Rom - Ostia - Terracina -
Ponza - Sperlonga - Tivoli - Frascati - Rom. (d) Neapel - Pompeji -
Sorrento - Capri - Positano - Amalfi - Ravello - Herculaneum.
Norditalien
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Regioni (Verwaltungsbezirke): Valle d'Aosta, Piemonte, Lombardia,
Liguria, Trentino Alto Adige, Veneto, Emilia-Romagna und
Friuli-Venezia Giulia.
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VALLE D'AOSTA (Aosta-Tal): In dieser reizvollen Gegend, die an
Frankreich und die Schweiz grenzt, liegen die höchsten Berge Europas
- Mont Blanc, Monte Rosa, Cervino (Matterhorn) und Gran Paradiso.
Valle d'Aosta ist politisch autonom und unterscheidet sich
hinsichtlich seiner Kultur von den übrigen Landesteilen. Die Ruinen
zahlreicher Burgen und Festungsanlagen zeugen von der strategischen
Bedeutung dieser Region in früheren Zeiten als Zugang zu den zwei
wichtigsten Routen über die Alpen, dem Kleinen und dem Großen San
Bernardino-Pass.
In Aosta, der wichtigsten Stadt der Region, gibt es viele gut
erhaltene Bauwerke aus der Römerzeit und aus dem Mittelalter. Die
imposanten römischen Stadtmauern sind beinahe vollständig erhalten
geblieben. Die Altstadt hat, wie alle militärischen Siedlungen der
damaligen Zeit, ein rechtwinkliges Straßennetz.
Mehrere ausgezeichnete Skiorte liegen in dieser Region, u. a.
Courmayeur und Cervinia (s. Skigebiete).
Der Gran-Paradiso-Nationalpark ist ein beliebtes Ausflugsgebiet für
Bergwanderer und Bergsteiger.
Der Mont-Blanc-Tunnel hat die San Bernardino-Pässe als wichtigste
Route für den Frachtverkehr weitgehend abgelöst.
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PIEMONTE (Piemont): Die obere Po-Ebene ist eine der fruchtbarsten
und bevölkerungsreichsten Gegenden Italiens. Das Bergland, weiter
westlich an der französischen Grenze, ist dagegen nur dünn
besiedelt. Im Norden liegt der wunderschöne Lago Maggiore. Schon
seit der Römerzeit haben Stadtbewohner hier Ruhe und Entspannung
gefunden. Einer der bekanntesten Rotweine Italiens, der Barolo, wird
hier gekeltert und auch der beliebte Sekt Asti Spumante stammt aus
dieser Region. Anfang des letzten Jahrhunderts war Torino (Turin)
die Automobil-Hauptstadt der Welt. Auf dem Dach der
Hauptniederlassung von Fiat, die man besichtigen kann, wurde eine
Teststrecke in Originalgröße aufgebaut. Breite Alleen, von
Bogengängen gesäumte Straßen und elegante Häuser haben der Stadt den
Beinamen La Parigi d'Italia (das Paris Italiens) eingebracht. Die
Via Roma, die größte Einkaufsstraße, führt zur Piazza San Carlo
(17./18. Jh.), dem beliebtesten Platz der Stadt. Im Barockpalast
Palazzo Madama ist das städtische Museum für Alte Kunst
untergebracht. Das Leichentuch von Turin kann im weißen Marmor-Dom
aus dem 15. Jahrhundert besichtigt werden.
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LOMBARDIA (Lombardei) (Internet:
www.lombardiadautore.regione.lombardia.it): In dieser
fruchtbaren Gegend herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Seen (Como,
Garda, Lugano und Maggiore, der zu Piemont und zur Lombardei gehört)
machen diese Region zu einem der beliebtesten Urlaubsgebiete. Auch
in der Lombardei gibt es Niederlassungen der Schwerindustrie. Im
Gebirge an der Schweizer Grenze liegen ausgezeichnete Skigebiete.
Minestrone (Gemüsesuppe) und Osso buco (Kalbshaxenscheiben) sind die
kulinarischen Spezialitäten der Region.
Die elegante Stadt Milano (Mailand) ist ein weltbekanntes Finanz-,
Geschäfts- und Modezentrum. Die modernen Wolkenkratzer, die es in
dieser Vielzahl in keiner anderen italienischen Stadt gibt, stehen
im interessanten Gegensatz zur historischen Altstadt. Der prächtige
gotische Mailänder Dom wurde vor 500 Jahren errichtet. Leonardo da
Vincis weltberühmtes Fresko »Das Abendmahl« kann im Kloster Santa
Maria della Grazie bewundert werden. Das Teatro della Scala ist
eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt und über 200 Jahre alt.
In Pavia, der alten Provinzhauptstadt, steht der nach Plänen von
Bramante und Leonardo da Vinci erbaute Dom. Cremona ist der
Geburtsort des legendären Geigenbauers Stradivari. Der Dichter
Vergil wurde in Mantua geboren. Bergamo ist ebenfalls einen Besuch
wert.
Die großen Seen des Nordens liegen in Tälern, die von den Alpen bis
auf die Ebenen hinunterreichen. Der Gardasee ist der größte See
Italiens und wohl auch der eindrucksvollste. Das äußerst angenehme
Klima, die bezaubernde Landschaft und die idealen Bedingungen für
Wassersport ziehen Jahr für Jahr unzählige Besucher aus aller Welt
an. Die Umgebung ist ein herrliches Wandergebiet. An der Nordküste
erhebt sich der Monte Baldo, der als lang gestreckter Bergrücken das
Vallagarina-Tal und auf der anderen Seite das Ostufer begrenzt. Von
seinem Gipfel aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf das
Nordufer. Im Verlaufe der klimatischen Entwicklung durch die
Jahrtausende entstand auf dem Monte Baldo eine einzigartige und
abwechslungsreiche Flora; so gedeihen hier z. B. Lorbeerbäume,
Steineichen, Olivenbäume und Alpenblumen. Das östliche Ufer des
Gardasees, auch »Riviera degli Olivi« genannt, zeichnet sich durch
eine liebliche Landschaft mit mittelalterlichen Burgen und Dörfern
aus. Auch das südliche und südöstliche Hinterland der Riviera degli
Olivi, das sich zwischen dem Gardasee und dem Eschtal befindet, ist
einen Besuch wert. Moränenhügel, Weinberge, Burgen, Villen und
idyllische Dörfer machen den Reiz dieses Landschaftsstriches aus.
Eine von Napoleon angelegte Straße verläuft parallel zum See und
bevor sie in das Eschtal einmündet, erreicht sie den Park Natura
Viva, der nicht nur ein Reservoir für vom Aussterben bedrohte Tiere
ist, sondern auch ein Zentrum für Didaktik, Information und
Forschung. Hier befindet sich eine interessante Sammlung zur Flora
und Fauna aus der ganzen Welt.
In den frühen Morgenstunden wehen am Gardasee die Winde regelmäßig
von Norden nach Süden und am Nachmittag in entgegengesetzter
Richtung, so dass der See zu einem hervorragenden Betätigungsfeld
für alle Arten von Wassersport wird, das vor allem Segler und Surfer
aus aller Welt anzieht.
Auch der Comer See und dessen Umgebung sind herrlich. Inmitten
reizvoller subtropischer Vegetation liegen zahlreiche hübsche
Ferienorte. Die Ufer des schönen Lago Maggiore sind dicht besiedelt.
Der größte Teil des Luganer Sees liegt in der Schweiz.
Die meist besuchten Urlaubsorte am Lago Maggiore (Internet:
www.derlagomaggiore.de) sind Pallanza (der schöne Botanische
Garten der Villa Taranto ist sehenswert), Stresa, Arona und Intra;
am Comer See: Cadenabbia, Cernobbio, Bellagio, Tremezzo und Menaggio;
am Gardasee: Limone, Desenzano und Gardone. Südlich des Gardasees
liegt die Halbinsel Sirmione, die für ihr mildes Mittelmeerklima,
ihre bezaubernde Landschaft und die Grotten des Catull - eine
archäologische Fundstätte einer ehemaligen römischen Villa an der
Spitze der Halbinsel - bekannt ist. Hier befinden sich auch die
schön erhaltene Scaligerburg und die heilkräftige Boiola-Quelle, die
300 m vom Ufer entfernt in 17 m Tiefe im Gardasee entspringt.
Zahlreiche Unterkünfte und regelmäßige Fährverbindungen zu anderen
Orten an der Seeküste stehen zur Verfügung.
Die beliebtesten Ferienorte in den Alpen für Sommer- und
Winterurlaube sind Livigno (zollfreie Zone), Madesimo, Stelvio,
Santa Caterina, Valfurva, Bormio, Aprica und Chiesa.
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LIGURIA (Ligurien) (Internet:
www.turismoinliguria.it): Der italienische »Stiefel« beginnt an
der ligurischen Küste an der Grenze zu Frankreich. Die über 200 km
lange felsige Küste der Riviera ist die Côte d'Azur Italiens. Das
Hügelland in Küstennähe ist kaum für den Tourismus erschlossen.
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Genova (Genua), die Provinzhauptstadt Liguriens, ist schon seit
langer Zeit ein bedeutender Marine- und Handelshafen. Kolumbus und
Garibaldi, der berühmte italienische Freiheitskämpfer, wurden nicht
weit von hier geboren.
Urlaubsorte
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Ventimiglia, San Remo, Diano Marina, Alassio, Pietra Ligure,
Spotorno, Santa Margherita, Rapallo, Portofino, Sestri Levante,
Lerici und die Cinque Terre.
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TRENTINO ALTO ADIGE (Trentino/Südtirol): Diese Gebirgsregion an der
österreichischen Grenze erstreckt sich zu beiden Seiten des
Eisacktals (Val d'Isarco). Der Fluss entspringt beim Brennerpass und
mündet südlich von Bozen in die Etsch (Adige). Im Osten liegen die
eindrucksvollen Dolomiten, ein Teil der Südalpen. Die Bewohner der
abgelegenen Täler sprechen noch Ladinisch, eine alte romanische
Sprache.
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Trento (Trient) und Bolzano (Bozen) sind die bedeutendsten Städte
dieser Region. Viele der schönsten Urlaubsorte liegen in den Bergen:
Solda, Meran, Selva di Val Gardena, Santa Cristina, Oritsei, Corvara,
Bressanone, Brunico, Vipiteno, Madonna di Campiglio, Canazei, Moena,
Pozza di Fassa, San Martino di Castrozza und Riva.
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VENETO (Venetien): Das Gebiet der unteren Po-Ebene, das östliche
Ufer des Gardasees und die östlichen Dolomiten bildeten einst die
Republik Venedig.
Die 4 km vom Festland entfernte Lagunenstadt Venedig (Venezia)
(Internet:
www.turismovenezia.it) liegt auf 118 Inseln (Laguna Veneta) im
Golf von Venedig (Golfo di Venèzia) in der nördlichen Adria. Ihre
günstige Lage brachte der Republik Venedig entscheidende
wirtschaftliche und militärische Vorteile gegenüber ihren
Handelsrivalen und verhalf ihr zu Wohlstand und Ansehen. Die
bekanntesten Sehenswürdigkeiten und die wohl größten
architektonischen Meisterwerke der Stadt sind der Dogenpalast, der
Markusplatz und die Seufzerbrücke. Im 15. und 16. Jahrhundert
erlebte die Stadt ihre kulturelle Blütezeit. Tizian, Tintoretto,
Monteverdi und Vivaldi sind nur einige der bekanntesten Namen, die
die große kulturelle Bedeutung Venedigs bezeugen. Abseits der
Hauptwasserstraßen führen enge Kanäle zu kleinen Plätzen mit schönen
gotischen Kirchen. Hier kann man sich in frühere Jahrhunderte
zurückversetzt fühlen, zumal Venedig vom Lärm des Autoverkehrs
verschont geblieben ist. Das Gran Teatro La Fenice in Venedig -
eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt - wurde Ende 2003 wieder
eröffnet, nachdem es fast acht Jahre zuvor, im Januar 1996 durch
einen Brand nahezu völlig zerstört wurde.
Wichtige Museen und Sehenswürdigkeiten
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Glockenturm der Markuskirche, Accademia delle Belle Arti (große
Sammlung venezianischer Malerei vom 14.-18. Jh., u. a. Tizian und
Tintoretto), Palazzo Rezzioni (Museum für angewandte Kunst und Möbel
des 18. Jahrhunderts), Casa Goldini (San-Toma-Landungsbrücken) und
Correr Stadtmuseum.
Anmerkung
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Der Damm, der Venedig mit dem Festland verbindet, ist stark befahren
und Staus sind häufig. Obwohl eine Großgarage direkt in Venedig zur
Verfügung steht, empfiehlt es sich, die Parkplätze auf dem Festland
zu benutzen und sich zu Fuß, per Bus, Boot, Zug oder Taxi auf den
Weg nach Venedig zu machen. Es gibt mehrere Parkplätze am nördlichen
Ende des Damms.
Die venezianischen Adligen ließen sich prachtvolle Villen in der
Umgebung Venedigs errichten. Einige von ihnen können besichtigt
werden. Die Villa Pisani in Stra und die Villa Vamarana in Vicenza
sind besonders sehenswert.
In Padua steht die berühmte Basilika des St. Antonius, der hier
begraben liegt. In der Stadt können Werke von Giotto (Freskos in der
Kapelle der Scrovegni) und Donatello besichtigt werden. In den
Kurorten Abano und Montegrotto kann man Thermalbäder gegen
rheumatische Beschwerden nehmen.
Der Architekt Andrea Palladio wurde in Vicenza geboren. Die Basilica
Palladiana und der Palazzo Chiericatai wurden von ihm errichtet.
In der guterhaltenen römischen Arena in Verona werden während der
Sommermonate Opern aufgeführt. Die Kirche von San Zeno beeindruckt
durch ihre schlichte Schönheit. Verona liegt unweit des Ostufers des
Gardasees. Die beliebtesten Urlaubsorte am See sind Peschiera,
Bardolino, Garda, Torri del Benaco und Malcesine.
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Cortina d'Ampezzo ist Italiens bekanntester Wintersporturlaubsort,
der erfahrenen Skifahrern jedoch nicht unbedingt die schwierigsten
Pisten bietet. Der Ort ist im Sommer ein idealer Ausgangspunkt für
Ausflüge in die Dolomiten.
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FRIULI VENEZIA GIULIA (Friaul-Julisch Venetien): Der Nordosten
grenzt an Österreich und Slowenien. Die Region zeichnet sich durch
eine interessante Mischung verschiedener Kulturen aus. Ein Teil der
Bevölkerung spricht Friulanisch, das dem Lateinischen ähnelt.
Die österreichischen Kaiser veranlassten im 18. Jahrhundert den Bau
eines großen Hafens in Triest und beendeten damit die lange
Vorherrschaft Venedigs an der Adria. Der Hafen von Triest ist auch
heute noch der wichtigste Seehafen der Region. Nach dem
Zusammenbruch der k.u.k-Monarchie wurde Triest italienisch. Einige
römische Ruinen, wie das Theater aus dem 2. Jahrhundert, können
besichtigt werden. Fast alle architektonisch interessanten Bauwerke
stammen jedoch aus dem 18. Jahrhundert.
Urlaubsorte
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Sistina, Duino, Lignano und Grado.
Landeinwärts in der fruchtbaren Ebene von Friaul befinden sich die
bedeutenden Agrarzentren Udine und Pordenone. Weiter nördlich liegen
die Ausläufer der östlichen Dolomiten und der Julischen Alpen, die
heute zu Slowenien gehören. Die Region wird augenblicklich für den
Skitourismus erschlossen. Die Straße schlängelt sich durch das
dramatische Flusstal des Isonzo. Das Wasser des Flusses hat eine
eigenartige Färbung durch die Mineralien, die in den Julischen Alpen
ausgewaschen werden.
Skigebiete
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Die bekanntesten Skiorte Italiens liegen in den Alpen und den
Dolomiten. In den Apenninen gibt es einige gute Pisten und auch an
den Hängen des Ätna auf Sizilien kann man Ski laufen. In den
nachfolgenden Wintersportorten stehen Hotels, Pensionen,
Ferienhäuser und erstklassige Skilifte zur Verfügung. Einzelheiten
vom Fremdenverkehrsamt.
Aostatal: Cervinia, Courmayeur, Chamois, Gressoney, La Thuille, Pila,
Valtournenche.
Piemont: Bardonecchia, Claviere, Limone-Piemont, Macugnaga, Sauze
d'Oulx, Sestriere, Sportinia.
Lombardei: Aprica, Bormio, Chiesa di Valmalenco, Foppolo, Livigno,
Madesimo, Ponte di Legno, Santa Caterina di Valfurva, Tonale.
Trentino: Andalo, Canazei, Madonna di Campiglio, Marilleva, Pozza di
Fassa, San Martino di Castrozza.
Südtirol: Alpi di Siusi (Seiseralm), Campo Tures (Sand in Taufers),
Colfosco (Kolfuschg), Corvara in Badia (Kurfar), die Crontour-Gegend
(insgesamt zehn Orte, u. a. Brunico/Bruneck und San Vigilio di
Marebbe/St. Vigil in Enneberg), Dobbiaco (Toblach), Nova Levante (Welschnofen),
Ortisei (St. Ulrich), Passo Stelvio (Stilfserjoch), Renon (Ritten),
San Candido (Innichen), Santa Cristina Valgardena (St. Christina),
Selva di Val Gardena (Wolkenstein), Val Senales (Schnalstal).
Friaul-Julisch Venetien: Piancavallo, Sella Nevea.
Venetien: Alleghe, Arabba, Ravascletto, Cortina d'Ampezzo, Falcade.
Mittelitalien
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Regioni: Emília Romagna, Toscana, Marche, Umbria, Abruzzen, Molise
und Lazio.
EMILIA ROMAGNA (Internet:
www.emiliaromagnaturismo.it): Sanftes Hügelland ist
charakteristisch für diese Region, die zwischen dem Po und den
Apenninen liegt. Wie überall in der Po-Ebene sind Landwirtschaft und
Schwerindustrie die wichtigsten Einnahmequellen.
In Bologna, einer der ältesten Städte Italiens, steht die älteste
Universität Europas (1088 gegründet). Der Dom von San Pietro, die
riesige gotische Kirche von San Petronio, zahlreiche Paläste und die
schiefen Türme an der Piazza di Porta Ravegnana sind überaus
sehenswert. Bologneser Sauce und Bologneser Würstchen sind die
kulinarischen Spezialitäten der Stadt.
In Parma steht ein romanischer Dom mit einem schönen 63 m hohen frei
stehenden Glockenturm. Opern von Verdi, der im nahe gelegenen
Sant'Agata lebte, stehen häufig auf dem Spielplan des Opernhauses.
In Ravenna befindet sich das Grab des berühmten italienischen
Dichters Dante. Die unzähligen Mosaiken in den romanischen Bauwerken
der Stadt sind weltberühmt und die internationale Mosaik-Schule
steht auch Ausländern offen.
Aus Faenza kommen die berühmten Fayence-Töpferwaren. Das
internationale Institut für Keramik hat für das Wiederaufleben
dieses Handwerkes gesorgt. Modena und Ferrara liegen ebenfalls in
dieser Region. In beiden Städten gibt es sehenswerte Paläste der
Familie Este. Reggio war die ehemalige Provinzhauptstadt. Z. B.
Rimini, Riccione, Cattolica, Milano Marittima und Cesenatico, um nur
einige zu nennen. In dieser Gegend befindet sich auch die Republik
San Marino, der ein eigener Eintrag gewidmet ist.
Die TOSKANA ist eine fruchtbare Region zwischen den nördlichen
Apenninen und dem Mittelmeer. Weinberge, Zypressenwälder und
abgelegene Bergdörfer sind typisch für diese Landschaft. Der
bekannteste italienische Wein, der Chianti, kommt aus dieser Gegend.
Montecatini, Bagni di Lucca, Casciano Terme und Chianciano sind nur
einige der zahlreichen vulkanischen Heilbäder.
In Firenze (Florenz), der bedeutendsten Stadt der Toskana, erwarten
den Besucher die berühmtesten Kunstwerke und Bauwerke der
Renaissance. Die wunderschöne Stadt liegt an den Ufern des Arno am
Fuß der bewaldeten Ausläufer der Apenninen. Brunelleschis
revolutionärer Entwurf der Kuppel des Doms von Santa Maria del Fiore
gilt allgemein als die erste architektonische Umsetzung der Ideen
der Renaissance. Die wunderbare Piazza del Duomo ist ein beliebter
Treffpunkt. Zwischen dem Platz und dem Arno liegen die herrlichen
Paläste Palazzo Strozzi, Palazzo Corsini, Palazzo Rucelli, Palazzo
Vecchio und die Uffizien (Palazzo degli Uffizi), in denen die
berühmteste Gemäldegalerie Italiens untergebracht ist. Die Uffizien
besitzen eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt. Gemälde
mit überwiegend biblischen Themen und Ikonen (u. a. von Lorenzo
Monaco, Giottino und Gentile da Fabriano) repräsentieren die
Übergangsperiode des ausgehenden Mittelalters. Kunstfreunde finden
hier außerdem Gemälde italienischer Meister aus der Zeit der
Renaissance bis hin zum frühen 18. Jahrhundert. Botticellis »Geburt
der Venus«, Leonardo da Vincis »Verkündigung«, Michelangelos
»Heilige Familie«, Tizians »Urbino Venus« und Caravaggios »Junger
Bacchus« sind in den Uffizien ausgestellt. Eines der
interessantesten Gemälde ist Caravaggios »Medusa«. Weiter nördlich
stehen die Kirchen Santa Maria Novella und San Lorenzo (an deren Bau
Brunelleschi, Michelangelo und andere beteiligt waren) sowie der
imposante Palazzo Medici-Riccardi. Über die Ponte Vecchio erreicht
man den Palazzo Pitti und die Boboli-Gärten auf der anderen Seite
des Flusses. Michelangelos berühmte Statue des David kann in der
Akademie der Schönen Künste (Accademia delle Belle Arti) neben der
Universität bewundert werden.
Die bekanntesten Badeorte sind Cérvia, Cesenatico, Rimini und
Riccione.
Museen und Galerien
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Accademia delle Belle Arti, 60 Via Ricasoli. Bargello Museum, Via
Proconsolo. Boboli-Gärten, Palazzo Pitti. Degli Argenti Museo
(Silbermuseum), Palazzo Pitti. Medici Kapellen, Piazza Madonna.
Museo d'Arte Moderna (Museum der Modernen Kunst), Piazza Pitti.
Galleria Palatina, Palazzo Pitti. San-Marco-Museum, Piazza San
Marco. Galleria degli Uffizi (Uffizien), Loggiato degli Uffizi.
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Siena, eine auf einem Hügel gelegene Kleinstadt, erlebte ihre
Blütezeit noch vor der Renaissance. Das Schlendern durch Sienas
Straßen ist wie eine Zeitreise durch das Mittelalter: schmale Gassen
ohne Bürgersteige, Kopfsteinpflaster, alte Häuser dicht an dicht im
romanischen und gotischen Stil. Autos haben hier keinen Platz,
Motorradfahrer dürfen nur eingeschränkt fahren. Der riesige
Campanile (Glockenturm) des Palazzo Pubblico blickt über die Piazza
del Campo (die wohl am besten erhaltene gotische Piazza Italiens) im
Mittelpunkt der Stadt. Hier finden im Sommer die Palio-Pferderennen
statt. Siena, der Geburtsort der hl. Katherina, ist auch ein
bedeutendes Zentrum religiösen Lebens. In der 700 Jahre alten
Universität werden im Sommer italienische Sprachkurse angeboten.
Der berühmte Schiefe Turm von Pisa, nördlich von Siena, ist ein frei
stehender Campanile und gehört zum nahe gelegenen gotischen Dom aus
dem 11. Jahrhundert. Kolonnaden umgeben den viereckigen Innenhof des
Campo-Santo-Friedhofes, der im 13. Jahrhundert im
toskanisch-gotischen Stil erbaut wurde. Beeindruckend sind die
Statuen und Gräber aus römischer und frühchristlicher Zeit.
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Lucca, die »Stadt der hundert Kirchen«, ist von einer breiten
Stadtmauer umgeben. Arezzo ist eine Stadt, die Moderne und
Mittelalter perfekt in sich vereint. Die Burg und die Kathedrale der
Medici, erbaut vom 13. bis 16. Jahrhundert, stehen majestätisch auf
einem Felshügel und überschauen den modernen Teil der Stadt, die
darunter im Flachland liegt. Die Piazza Grande ist ein wunderschöner
mittelalterlicher Platz mit einem alten Brunnen in seiner Mitte,
umgeben von eindrucksvollen historischen Gebäuden wie dem Palazzo
della Fraternità, der Kirche Santa Maria della Pieve und der
Loggiato del Vasari (früher die Residenz von Vasari, Kunsthistoriker
und Patron von vielen berühmten italienischen Malern). Die Basilika
di San Francesco beherbergt die berühmten Fresken von Piero della
Francesca, die Geschichte des Kreuzes. Inmitten all dieser
Geschichte blüht die Stadt heute und ist ein Zentrum des
Antiquitätenhandels. Livorno ist ein bedeutender Handelshafen. In
Carrara wird seit der Zeit der Etrusker feinster weißer Marmor
abgebaut. An der toskanischen Küste laden zahlreiche Sandstrände zum
Sonnenbaden ein. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Viareggio, Forte
dei Marmi, Lido di Camaiore, Marina di Pietrasanta, Marina di Massa,
Tirrenia, Castiglione della Pescaia, San Vincenzo, Castiglioncello,
Quercianella, Porto Santo Stefano, Porto Ercole, Ansedonia und
Talamone. Der toskanischen Küste ist eine Inselgruppe vorgelagert,
von denen Elba und Giglio die bekanntesten Inseln sind. Es gibt
regelmäßige Fährverbindungen, auch Tragflächenboote verkehren
zwischen den Inseln und dem Festland.
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MARCHE (Marken): Diese bergige Region an der Adriaküste liegt
südlich von San Marino.
In der Hafenstadt Ancona, der Provinzhauptstadt, können zahlreiche
römische Ruinen und Bauwerke besichtigt werden, darunter der
Trajansbogen (Arco di Traiano; 115 n. Chr.) am ehemaligen
Römerhafen.
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Urbino, der Geburtsort Raphaels, ist eine hübsche, auf einem Hügel
gelegene Stadt. In der Gemäldegalerie des herzöglichen Palastes
(Palazzo Ducale, 15. Jh.), einem der schönsten Renaissancepaläste
des Landes, hängen mehrere Werke des berühmten italienischen Malers.
Interessierte können das Geburtshaus von Raphael besuchen.
In Loreto steht angeblich das Geburtshaus von Jesus. Zahllose Pilger
aus der ganzen Welt besuchen jährlich die Stadt und die bekannte
Wallfahrtskirche (16. Jh.). Der Legende nach sollen Engel das
Geburtshaus im 13. Jahrhundert von Nazareth nach Loreto gebracht
haben, um es vor plündernden Arabern in Sicherheit zu bringen. Das
Haus liegt innerhalb der kunstvoll angelegten gotischen Sanctuaria
della Santa Casa. Die Madonna von Loreto wurde im Jahre 1920 zur
Schutzheiligen der Pilger erklärt.
Urlaubsorte
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Gabicce, Pesaro (Rossinis Geburtsort), Fano, Senigallia, Civitanova,
San Benedetto del Tronto, Porto Recanati und Porto Potenza Picena.
In den Badeorten an der Adria ist für alles gesorgt. Weniger
besuchte Strände liegen unterhalb der eindrucksvollen
Costa-Conero-Klippen wenige Kilometer südlich von Ancona.
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UMBRIA (Umbrien) ist eine dünn besiedelte, gebirgige Region im
Landesinneren zwischen der Toskana und den Marken und ist auch als
das »grüne Herz Italiens« bekannt. Es gibt nur wenig Industrie und
nur einige größere Orte. Mit seiner mittelalterlichen Architektur,
den ländlichen Steinbauten auf den sanften Hügeln und den
zahlreichen Flüssen gleicht die Landschaft hier der Toskana. Im Tal
des Flusses Nera und in der Gegend um die Monti Sibillini ist die
Landschaft etwas rauher, mit tiefen Schluchten, malerischen
Bergdörfern und weiten Hochebenen wie dem Piano Grande, dem Piano
Piccolo und dem Piano Perduto bei Castelluccio. Umbrien ist von
einer reichhaltigen Geschichte geprägt: neben architektonischen
Werken des Mittelalters und der Renaissance in Städten wie Assisi,
Perugia, Spoleto und Orvieto oder in den weniger bekannten
Ortschaften Spello, Montefalco, Città della Pieve, Città di
Castello, Castiglione del Lago, Narni, Norcia und Montone findet man
Spuren der Umbrer, Etrusker und Römer.
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Perugia, Hauptstadt der Region Umbrien, ist 2500 Jahre alt.
Besonders sehenswert sind die alten etruskischen Stadtmauern, die
Piazza IV Novembre mit der Kathedrale und der Palazzo dei Priori -
das Rathaus, in dem Umbriens Nationalgalerie, die Galleria Nazionale
dell' Umbria, untergebracht ist. Darin sind unter anderem eine
Gemäldesammlung von Pietro Vannucci, Piero della Francesca,
Pinturicchio und Beato Angelico zu sehen. Die Fontana Maggiore wird
allgemein als schönster mittelalterlicher Brunnen Italiens
bezeichnet. Zahlreiche römische Ruinen können ebenfalls besichtigt
werden.
Die Università per Stranieri bietet Kurse für Ausländer an, die sich
für die italienische Sprache und Kultur interessieren.
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Assisi ist eine malerische mittelalterliche Stadt, die östlich von
Perugia auf einem Hügel liegt. Hier lebte und wirkte der hl.
Franziskus, der Gründer des Franziskanerordens. Giottos 28 Fresken,
die die Basilika di San Francesco, die älteste gotische Kirche
Italiens, schmücken, stellen den Lebensweg des Heiligen dar. Weitere
Sehenswürdigkeiten sind der von Goethe so geschätzte Minervatempel,
die Kathedrale San Rufino mit ihrer romanischen Fassade und dem
barocken Interieur, die Basilica di Santa Chiara sowie die aus dem
17. Jahrhundert stammende Basilica di Santa Maria degli Angeli, ein
monumentales Bauwerk, halb Renaissance, halb Barock, das sich
wuchtig im Talgrund erhebt. Im Inneren des mächtigen Hallenbaus
steht das bunt bemalte Kapellchen Porziuncola (»kleine Portion«),
das ein beliebter Aufenthaltsort des hl. Franziskus war. Orvieto
liegt auf einem vulkanischen Felsmassiv, das sich vom umbrischen
Flachland erhebt. In der sehr gut erhalten gebliebenen Stadtmitte
stehen zahlreiche etruskische Denkmäler und Gebäude. Zu den
eindrucksvollsten Bauwerken gehören der gotische Dom, der Palazzo
Papale aus dem 13. Jahrhundert und der Palazzo del Popolo. Der Pozzo
della Cava ist ein geniales Werk etruskischer Wasserbauingenieure.
In Spoleto findet jeden Sommer das Festival dei Due Mondi statt, das
14 Tage lang ein gigantisches Angebot an Theater, Musik und Tanz
bietet. Die mittelalterliche Stadt am Rande des Spoletana-Tals
erstreckt sich malerisch über einen Hügelrücken, über dem die
Burganlage Rocca Albornoziana thront, die noch bis in die 80-er
Jahre als Gefängnis diente, in dem sowohl Mitglieder der
linksradikalen Brigate Rosse als auch Mafiosi eingekerkert waren.
Unter den zahlreichen Monumenten des Mittelalters und der
Renaissance befinden sich der römische Triumphbogen Arco di Druso,
das Römische Theater und die berühmte Ponte delle Torri, ein
mächtiger Aquädukt, der östlich der Altstadt das Tessino-Tal
überspannt und von Goethe als »das zweite Werk der Menschheit«
gepriesen wurde. Città di Castello ist die Bergfestung der
Vitelli-Familie. Gubbio, eine gut erhaltene mittelalterliche Stadt
am Fuße des Monte Ingino, ist das Zuhause der bekannten
Eugubinischen Tafeln - die ältesten überlieferten Aufzeichnungen des
umbrischen Volkes. In Todi, das eine gute Aussicht auf das Tibertal
bietet, gibt es einen schönen mittelalterlichen Platz, der von einer
Reihe historischer Gebäude umgeben ist, darunter der Palazzo del
Popolo aus dem 13. Jahrhundert, der Palazzo del Capitano und die
Kathedrale.
In den meisten historischen Stadtkernen umbrischer Städte befinden
sich regionale Museen, von denen die bedeutendsten die Galleria
Nazionale dell' Umbria in Perugia (s. o.), die Kunstgalerie in Città
di Castello, in der auch die Burri-Sammlung moderner Kunst
untergebracht ist, und die Montefalco-Galerie sind. Darüber hinaus
bietet Umbriens Landschaft zahlreiche Möglichkeiten für
Freizeitaktivitäten. Der Parco Nazionale dei Monti Sibillini
beherbergt eine erstaunlich vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Am
Fuße des Gebirges befinden sich mittelalterliche Dörfer und Abteien.
Im Parco Regionale del Monte Cucco können verzweigte Höhlengänge,
unterirdische Wasserwege und Mineralquellen besichtigt werden. In
den unberührten Waldlandschaften können oft Fossilien gefunden
werden. Die stillen Seen und Hügel des Parco Regionale del Trasimeno,
dem Zuhause vieler Zugvögel, sind in unzähligen Gemälden des 15.
Jahrhunderts verewigt worden. Der Parco Regionale del Tevere, der
angelegt wurde, um die Geschichte des bedeutenden Flusses zu
reflektieren, ist durch seine Eichenwälder und archäologischen
Stätten der Umbrer, Etrusker und Römer bekannt. Durch den Parco
Regionale del Fiume Nera fließen die Flüsse Velino und Nera. Ein See
und die Marmore-Wasserfälle sind hier ebenfalls zu sehen. Entlang
des Flusstals liegen kleine befestigte Städte, Klöster und
Wachtürme. Weitere besuchenswerte Parks sind der Parco Regionale del
Monte Subasio mit der historischen Stadt Assisi (s. o.) sowie der
Parco Regionale del Colfiorito, in dem sich der Berg Orve und
zahlreiche befestigte Dörfer befinden.
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ABRUZZI (Abruzzen): Sie umfassen die höchsten Teile der
apenninischen Gebirgskette. Auf dem Kalksteinmassiv des Gran Sasso
wurde ein Wintersportkomplex errichtet. Die südlichen Hochländer
sind von einem weitläufigen Buchenwald überzogen, der zum
Nationalpark erklärt wurde. In L'Aquila, der größten Stadt, steht
eine imposante Burg. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Giulianova,
Silvi Marina, Francavilla und Montesilvano. Pescara ist
hauptsächlich ein Fischereihafen.
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LAZIO (Latium) liegt im westlichen Teil des italienischen
»Stiefels«. Vulkanische Hügel, Seen wie die Kraterseen der Albaner
Berge und der Bolsenasee sowie schöne Strände prägen das
Landschaftsbild. Der Frascati ist der bekannteste Wein dieser
Gegend. Über die Hälfte der Bevölkerung der Region lebt in Rom, das
auf sieben Hügeln zu beiden Seiten des Tiber (Tevere) liegt.
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Roma (Rom) (Internet:
www.romaturismo.it): An jeder Straßenecke der italienischen
Hauptstadt und größten Stadt des Landes stößt man auf Überreste aus
über 2000 Jahren Geschichte. Die Straßen enthalten Denkmäler aus
allen Epochen der bewegten Geschichte der Stadt - das Kolosseum und
das Forum Romanum sind die bekanntesten aus der klassischen Antike,
Basiliken erinnern an die Anfänge des Christentums und das
Stadtzentrum wird bestimmt durch die Brunnen und Kirchen des Barock.
Die Via del Corso, Roms wichtigste Durchgangsstraße, durchschneidet
die Stadtmitte von der Piazza Venezia im Süden mit dem gewaltigen
Denkmal des Vittorio Emanuele II (Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren
des ersten italienischen Königs und im Gedenken an die Vereinigung
Italiens errichtet) bis hin zur Piazza del Popolo im Norden, an die
sich die Grünflächen der Villa Borghese, Roms größtem Park,
anschließen. Östlich der Via del Corso liegen die eleganten
Einkaufsstraßen, darunter die Via Condotti und die Via Borgognona,
die zur Piazza di Spagna mit der berühmten Spanischen Treppe führt.
Unweit von hier lädt der barocke Brunnen Fontana di Trevi Besucher
ein, ihre Rückkehr nach Rom zu sichern, indem sie eine Münze mit dem
Rücken zum Brunnen ins Wasser werfen. Westlich der Via del Corso
winden sich enge Gassen hinab zum Tiber. Hier, im historischen
Mittelpunkt der Stadt, befindet sich die am vollständigsten
erhaltene Struktur des antiken Roms. Das Pantheon (125 n. Chr.) auf
der Piazza della Rotonda ist das Werk des Kaisers Hadrian. Der
Durchmesser der gewaltigen Kuppel und die Höhe des Bauwerks haben
die gleichen Maße, d. h. würde man die halbkugelförmige Kuppel zu
einer Kugel ergänzen, läge diese auf dem Fußboden auf. Das Innere
des faszinierenden Gebäudes wird durch das Sonnenlicht erhellt, das
durch das neun Meter große Loch in der Kuppel strömt. Ganz in der
Nähe des Pantheons liegt die Piazza Navona, ein belebter, lang
gezogener Platz mit barocken Prunkbauten Berninis und Borrominis,
auf dem sich Tag und Nacht Menschen tummeln. Jenseits des Tiber
liegt die Vatikanstadt, der ein eigener Eintrag gewidmet ist. Auf
dem Weg zum Vatikan kommt man an der runden, majestätischen Castel
Sant' Angelo (Engelsburg) vorbei, der letzten Ruhestätte des Kaisers
Hadrian und in späteren Jahren der wichtigsten Verteidigung der
päpstlichen Enklave. Weiter südlich, immer noch auf dem westlichen
Ufer des Tiber, liegt Trastevere, der alternative Mittelpunkt der
Stadt mit zahlreichen Bars, Restaurants und Diskotheken.
Urlaubsorte
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Im Bergland, den Castelli Romani, verbringen die Römer oft ihre
Wochenenden. Tivoli, Frascati, Genzano, Castel Gandolfo und Rocca di
Papa sind die beliebtesten Ausflugsziele. Ostia, der alte Hafen von
Rom, ist heute ein beliebter Badeort. In Anzio, Sabaudia, San Felice
Circeo, Terracina und Sperlonga kann man ebenfalls einen erholsamen
Badeurlaub verbringen. 30 km vor der Küste liegt die idyllische
Insel Ponza.
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Civitavecchia ist ein bedeutender Handels- und Marinehafen.
Süditalien
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Regioni: Molise, Campania, Puglia, Basilicata und Calabria.
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MOLISE: Diese Gebirgsregion ist eine recht unberührter Landstrich.
Campobasso ist die wichtigste Stadt dieser dünn besiedelten Region.
CAMPANIA (Kampanien): Die Campania Felix (»Gesegnetes Land«), wie
die Region von den Römern genannt wurde, hat fruchtbare Böden und
mildes Klima.
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Napoli (Neapel), die drittgrößte Stadt Italiens, ist für ihre
herrliche Lage am Golf von Neapel und für ihre reizvolle Umgebung
bekannt. Über der Stadt erhebt sich der mächtige Krater des Vesuvs.
Die Stadt ist eine Mischung aus sehenswerten Kunstschätzen und
Bauwerken, Mietshäusern, alten Palästen mit bröckelndem Putz und
lautstarken Straßenhändlern. Das klassizistische Teatro San Carlo
(1737) ist nach der Mailänder Scala das bedeutendste Opernhaus
Italiens.
Museen und Kunstgalerien
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Capodimonte Museum, Via San Martino 76. Castelnuovo Maschio Angioino,
Piazza Municipio. Floridiana Duca Di Martina Museum, Via Cimarosa al
Vomero. G. Filangieri Museum, Via del Duomo. Königsgemächer im
Palazzo Reale (Königlicher Palast), Piazza del Plebiscito.
Eine gebührenpflichtige Straße führt fast bis zum Gipfel des Vesuvs.
Die letzten 100 m muss man zu Fuß bewältigen, auf einem Trampelpfad
aus Bimsstein. Von der Besucherplattform, die direkt an der Caldera
steht, eröffnet sich nicht nur ein atemberaubender Blick in den
dampfenden Krater, sondern auch eine herrliche weite Aussicht auf
den Golf von Neapel. Ganz in der Nähe liegen die Überreste von
Pompeji und Herculaneum, die 79 n. Chr. durch einen Ausbruch des
Vesuvs zerstört wurden.
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Caserta war einst der Landsitz der Könige von Neapel. Versailles
diente als Vorbild für das königliche Barockschloss. In Paestum
können imposante griechische Tempel besichtigt werden.
Urlaubsorte
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Sorrento, Amalfi, Positano, Ravello, Maiori, Vietri sul Mare,
Palinuro und die Inseln Capri und Ischia.
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PUGLIA (Apulien): Diese südöstliche Region erstreckt sich von den
bewaldeten Berghängen von Gargano, dem »Sporn«, bis zum Flachland
der Salentine-Halbinsel, dem »Absatz« des Stiefels. Dazwischen liegt
Murge, ein Kalksteinplateau voller Höhlen (insbesondere bei
Castellana). Bari und Taranto sind sehenswerte Kulturstädte.
Aufgrund seiner günstigen Lage als Tor zum östlichen Mittelmeer war
Apulien eine der bedeutendsten Regionen des römischen Reiches. Die
Hafenstadt Brindisi ist der Endpunkt der Via Appia, auf der Produkte
aus den östlichen Provinzen des Landes und aus dem Ausland nach Rom
und weiter in die nördlichen Regionen transportiert wurden.
Sehenswert sind u. a. der Dom (12. Jh., barockisiert) und die schöne
Kirche Santa Maria del Casale mit ihren wunderbaren Fresken (14.
Jh.). Die Ausstellungsstücke im Museo Archeologico Provinciale
dokumentieren den Wohlstand der Region zur damaligen Zeit. Der
Dichter Vergil starb 19 v. Chr. in Brindisi.
Zwischen Alberobello und Selva di Fasano liegt das Murge-Plateau. In
dieser Gegend findet man äußerst ungewöhnliche Steingebäude, die so
genannten Trulli. Diese Häuser ähneln den bekannteren Nuraghi auf
Sardinien. Es handelt sich um kreisrunde Steingebäude mit spitzen
oder kegelförmigen Dächern aus Stein. Am nördlichen Ende des
Plateaus liegt das eindrucksvolle Castel del Monte, eine achteckige
Burg, die im 13. Jahrhundert von dem Stauferkaiser Friedrich II. als
Jagdschloss errichtet wurde. Im nahe gelegenen Canosa di Puglia sind
die Überreste der bedeutenden Römerstadt Canusium zu sehen.
Das Frauenkloster Santa Maria delle Grazie in San Giovanni Rotondo
ist ein bedeutender Wallfahrtsort aufgrund seiner Verbindung mit
Padre Pio da Petralcina.
Gute Badestrände liegen an der Adriaküste zwischen Barletta und
Bari.
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BASILICATA (Basilikata) ist eine abgelegene und überwiegend
gebirgige Gegend zwischen Apulien und Kalabrien. Im Norden, inmitten
dichter Wälder, liegt der Monte Vulture, ein erloschener Vulkan.
Zahlreiche Flüsse, die von den südlichen Apenninen zum Golf von
Taranto fließen, bewässern die fruchtbare Ebene nördlich von
Metaponto, dem Geburtsort Pythagoras'. Die Altstadt Materas, mit
Höhlensiedlungen aus der Antike, ist UNESCO-Weltkulturerbe.
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Potenza, die größte Stadt der dünn besiedelten Region, musste im
Jahre 1857 nach einem heftigen Erdbeben fast vollständig wieder
aufgebaut werden. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt erneut zerstört.
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CALABRIA (Kalabrien): Die »Stiefelspitze« ist eine wunderschöne
Region mit hohen Bergen, dichten Wäldern und noch relativ leeren
Stränden, die sich v.a. zum Wandern eignet. Fast die Hälfte
Kalabriens ist von Kastanien-, Buchen-, Eichen- und Pinienwäldern
bedeckt. Steinpilze (Porcini), frisch, getrocknet und eingemacht,
sind eine Spezialität der Region. In den höheren Lagen gibt es nur
noch karges Weideland. Durch Trockenlegung einiger Sümpfe in
Küstennähe wurde Land gewonnen, auf dem Anbau möglich ist. In den
Bergen des Sila-Massivs leben Wölfe. Catanzaro, Cosenza und Reggio
(an der Straße von Messina) sind die bedeutendsten Städte dieser
Region. Die schönsten Sandstrände liegen an der Westküste. Ein
typisches und besonders malerisches Städtchen ist Tropea, auf den
Felsen über dem Tyrrhenischen Meer gebaut, mit einer vor allem zur
Abendzeit lebhaften Geschäftsstraße, die in einer Aussichtsplattform
über dem Meer endet. Die von kleinen Felsenbuchten unterteilten
Sandstrände erstrecken sich von Nord nach Süd. Am Ionischen Meer, an
der Ostküste, sind die Strände rau und felsig. Dafür bieten sie
Abgeschiedenheit und Ruhe, vor allem in der oft schon sehr warmen
Vorsaison im Mai und Juni.
Sizilien und Sardinien
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SICILIA (Sizilien): Die strategische Lage der Insel zwischen Italien
und Nordafrika, der fruchtbare Boden und die fischreichen Gewässer
waren Anreiz genug für Griechen, Karthager, Römer, Byzantiner,
Araber, Normannen, Angevier, Aragoner, Bourbonen und während des 2.
Weltkrieges für deutsche Truppen, die Inseln zu besetzen.
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Palermo, die Hauptstadt, ist eine herrliche Stadt, deren großartige
Architektur beeindruckt. Viele imposante Bauwerke, vornehmlich im
normannischen und barocken Baustil, erwarten den Besucher. Besonders
beeindruckend sind die Kirchen von Martorana, Santa Maria di Gesù,
San Giuseppe dei Teatini und San Cataldo sowie die Kathedrale Santa
Rosalia (1184-1185) und der Palazzo dei Normanni, das Königsschloss
mit herrlicher Kapelle. In den Katakomben des Kapuzinerklosters
liegen Tausende von Mumien.
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Siracusa (Syrakus) hat wohl den besten Naturhafen Italiens. Die
Stadt liegt auf einer kleinen Insel in Küstennähe und hat viele
historische Bauwerke, darunter ein sehenswertes Amphitheater (5. Jh.
v. Chr.). Archimedes lebte hier bis zu seinem Tode.
Fast alle Gebäude Catanias stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die
Stadt musste nach mehreren heftigen Erdbeben wieder aufgebaut
werden. Ganz in der Nähe liegt der Ätna, Europas größter aktiver
Vulkan.
Weiter nördlich, direkt auf den Klippen, liegt der bezaubernde
Ferienort Taormina. Von hier aus kann man den Ätna sehen. Schöne
Strände laden zum Baden ein. Das gut erhaltene griechische Theater
(3. Jh. v. Chr.), das Kastell auf dem Monte Tauro und der Dom San
Nicola sind sehenswert.
Die lebendige Hafenstadt Messina wurde im Jahr 1908 durch ein
Erdbeben fast völlig zerstört und gehört heute zu den modernsten
Städten Italiens. Der Dom, ursprünglich im 11. Jahrhundert
errichtet, wurde originalgetreu wieder aufgebaut. Messina ist
Anlegeplatz der Fährschiffe vom italienischen Festland.
Überall auf Sizilien stößt man auf Überreste der Kulturen der
zahlreichen Invasoren: die herrlichen Mosaike in der normannischen
Kathedrale zu Montreale, beeindruckende Ruinen griechischer Tempel
in Agrigent, die besser erhalten sein sollen als vergleichbare
Überreste in Griechenland, und die byzantinischen Höhlenbehausungen
und -gräber im felsigen Cava-d'Ispica-Tal in der Nähe von Modica.
Ein riesiger Apollotempel kann in Selinunte besichtigt werden.
Urlaubsorte
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Cefalù (in der Nähe von Palermo), Mondello, Acitrezza, Acireale,
Taormina (s.o.) und Tindari. An der Südküste gibt es ausgedehnte
Sandstrände. Sizilien ist von vielen kleinen malerischen Inseln
umgeben: Lipari, Vulcano, Panarea und Stromboli (die Liparischen
Inseln), Ustica, Favignana, Levanzo, Marettimo, Pantelleria und
Lampedusa.
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SARDEGNA (Sardinien) ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Das
kaum bewohnte Landesinnere mit seinen Felsen und Klüften erinnert an
eine Mondlandschaft. In den letzten Jahren wurden Infrastruktur und
touristische Einrichtungen in einigen Gebieten verbessert, besonders
an der nördlichen Costa Smeralda und an der Westküste in der Nähe
von Alghero. Die Sprache der Sarden hat mit dem Lateinischen mehr
gemein als das heutige Italienisch.
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Cagliari, die Inselhauptstadt, liegt in einem sumpfigen Tal im Süden
der Insel. Die Stadt wurde von den Phöniziern gegründet und von den
Römern, die sie Carales nannten, ausgebaut.
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Sassari liegt im Nordwesten, in der Nähe des Feriengebietes in der
Umgebung von Alghero. Die von der Landwirtschaft geprägte Stadt
Nuoro an den Ausläufern des zentralen Bergmassivs ist ein guter
Ausgangspunkt für Ausflüge ins Landesinnere. Olbia, Fischereihafen
und Endpunkt der Autofähren, liegt am Rand der Costa Smeralda.
Überall auf der Insel gibt es Relikte aus der Bronzezeit. Am
bekanntesten sind die kreisrunden (manchmal auch kegelförmigen)
Nuraghi-Steinbehausungen. Die größte dieser Siedlungen aus der
Bronzezeit steht im Nuraxi, etwa 80 km nördlich von Cagliari.
Die reizvollsten Badeorte sind Santa Margherita di Pula, Alghero,
Santa Teresa, Porto Cervo und Capo Boi. Auch auf der Insel La
Maddalena kann man herrliche Badeferien verbingen.
Essen & Trinken
Viele Restaurants bieten ein besonderes Touristenmenü (Menu
turistico) an. In Italien gibt es mehr als 20 Weinanbaugebiete, vom
Val d'Aosta an der französischen Grenze bis nach Sizilien im Süden.
Getränke: Die Weingüter der Chianti-Gruppe unterliegen den strengen
Chianti-Classico-Qualitätskontrollen (am Gallo nero, dem schwarzem
Hahn am Flaschenhals erkennbar). Die Chianti-Region ist das einzige
Gebiet Italiens mit einer derartigen Qualitätskontrolle. Weine mit
der Aufschrift Denominazione di origine controllata kommen aus
offiziell anerkannten Weinanbaugebieten (ähnlich der Appellation
controllée in Frankreich). Qualitätsweine tragen die Aufschrift
Denominazione controllata e garantita. Die Wermutweine von Piemonte
sind rosafarben und trocken oder dunkel und süß im Geschmack.
Aperitifs wie Campari und Punt e Mes sind weltbekannt, ebenso wie
die Liköre Strega, Galliano, Amaretto und Sambuca.
Rom: Gerichte: Abbacchio (Lamm in Weißwein mit Rosmarin), Cannelloni
(Nudeln mit Fleisch, Kalbshirn, Spinat, Ei und Käse gefüllt),
Broccoli Romani (Brokkoli in Weißwein), Salsa Romana (Wild in
süßsaurer brauner Soße mit Rosinen, Maronen und Linsenpüree),
Gnocchi alla Romana (Kartoffelklöße). Käsesorten: Mozzarella,
Caciotta Romana (halbfetter milder Schafskäse), Pecorino (harter
kräftiger Schafskäse), Gorgonzola. Weißweine: Frascati, Albano,
Grottaferrata, Velletri, Montefiascone, Marino. Rotweine: Marino,
Cesanese, Piglio.
Piemont: Gerichte: Bagna Caoda (traditionelle Anschovis-Suppe mit
Gemüse), Fritto Misto Piemontese (gebratenes Fleisch mit
Gemüsebeilage), Bonet (Schokoladekuchen mit Kaffee und Keksen)
Aosta-Tal: Gerichte: Fundata (Käse-Fondue mit Milch, Eigelb mit
Trüffeln und weißem Pfeffer), Zabaglione (warme Nachspeise aus
Eischaum und Marsalawein). Weine: Barolo, Barbera, Barbaresco,
Gattinara, Grignolino.
Lombardei: Gerichte: Risotto alla Milanese (Reis mit Safran und
Weißwein), Zuppa Pavese (wohl schmeckende klare Suppe mit pochiertem
Ei), Minestrone (Gemüsesuppe), Osso buco (Kalbshaxenscheiben mit
Tomatensoße und Reis), Panettone (Weihnachtskuchen mit Rosinen und
kandierten Früchten). Weine: Valtellina, Sassella, Grumello,
Inferno.
Trentino und Südtirol: Beide Regionen sind bekannt für
ausgezeichnete Wurst und Schinken. Weine: Lago di Caldaro, Santa
Maddalena.
Venetien: Gerichte: Fegato alla Veneziana (hauchdünn geschnittene
Kalbsleber mit Zwiebeln in Butter gebraten), Baccalà alla Vicentina
(gepökelter Kabeljau, in Milch gedünstet), Radicchio rosso di
Treviso (wilder, leicht bitterer roter Salat). Weine: Soave,
Bardolino, Valpolicella.
Friaul-Julisch Venetien: Gerichte: Pasta e fagioli (Nudeln mit
Bohnen), Prosciutto di San Daniele (Schinken). Weißweine: Tokai,
Malvasia, Pinot Bianco, Pinot Grigio. Rotweine: Merlot, Cabernet,
Pinot Nero.
Ligurien: Gerichte: Pesto (Soße aus Basilikum, Knoblauch,
Pinienkernen und Pecorino-Käse), Cima Genovese (kaltes Kalbfleisch
gefüllt mit Kalbshirn, Zwiebeln und Kräutern), Pandolce (Kuchen mit
Orangengeschmack). Wein: Sciacchettra.
Emilia-Romagna: Gerichte: Parmigiano (Parmesankäse), Prosciutto di
Parma (Parmaschinken), Spaghetti Bolognese (Nudeln mit einer Soße
aus Fleisch, Käse und Tomaten), Vitello alla Bolognese (Kalbskottelet
mit Parmaschinken und Käse), Cotechino e zampone (Würstchen und mit
Schweinefleisch gefüllte Schweinshaxe). Weine: Lambrusco, Albana,
Trebbiano, Sangiovese.
Toskana: Gerichte: Bistecca alla Fiorentina (großes T-Bone-Steak
über dem Holzfeuer gegrillt, mit frischgemahlenem schwarzen Pfeffer
und Olivenöl gewürzt), Minestrone alla Fiorentina (kräftige
Gemüsesuppe mit Landbrotscheiben), Pappardelle alla lepre (Nudeln
mit Hasensoße), Tortina di carciofi (gebackene Artischockenpastete),
Cinghiale di Maremma (Wildschwein aus der Maremma-Region in der Nähe
von Grosseto), verschiedene Gerichte mit Schinken, Würstchen und
Steak. Süßigkeiten: Panforte di Siena (Gebäck aus Honig, kandierten
Früchten, Mandeln und Gewürznelken), Castagnaccio (Maronenkuchen mit
Nüssen und Sultaninen), Ricciarelli (dünne Kekse aus Honig und
Mandeln aus Siena). Weine: Chianti, Vernaccia, Aleatico, Brunello di
Montalcino.
Marken: Gerichte: Brodetto (verschiedene Fischsorten auf Toastbrot,
garniert mit Kartoffeln, Sellerie, Tomaten, Lorbeerspitzen und
Weißwein), Pasticciata (Nudeln, im Ofen gebacken). Weine: Verdicchio.
Abruzzen-Molise: Gerichte: Die beliebteste Pasta der Region ist
Maccheroni alla chitarra, weil die Teigwaren in dünne Streifen
geschnitten werden. Süßigkeiten: Parrozzo (Schokoladenkuchen),
Zeppole (süße Nudeln). Rotwein: Cerasolo di Abruzzo, Montepulciano.
Weißwein: Trebbiano (trocken). Centerbe ist ein hochprozentiger
Likör.
Umbrien: Gerichte: Schwarze und weiße Trüffel, Spaghetti, Porchetta
alla Perugina (Spanferkel), Carne ai capperi e acciughe
(Kalbsfleisch mit Kapern und Kräutersoße), hervorragende Würstchen,
Salamisorten und Prosciutto, die in ganz Italien geschätzt werden.
Sehr gutes kaltgepresstes Olivenöl kommt aus dieser Region. In der
umbrischen Küche verwendete einheimische Zutaten sind: Schweine- und
Rindfleisch, Käse, Linsen aus Valnerina, Fisch aus dem Trasimeno-See
und dem Fluss Nera sowie Pilze, Gemüse und Kartoffeln aus Colfiorito.
Weine: Orvieto (weiß, süß oder trocken) und zahlreiche Rot- und
Weißweine (darunter Rubesco aus Torgiano und Weine aus Sagrantino
und Montefalco).
Kampanien: Gerichte: Pizza (kulinarischer Stolz der Campania) mit
allen möglichen Belägen, Bistecca alla pizzaiola (Steak mit Soße aus
Tomaten, Knoblauch und Oregano), Sfogliatelle (süße Käsetaschen mit
Ricottakäse), Mozzarella (Kuh- oder Büffelmilch). Die Weine der
Region kommen von den Inseln Capri und Ischia.
Apulien: Gerichte: Coniglio ai capperi (Kaninchen mit Kapern) und
Ostriche (panierte frische Austern). Weine: Sansevero, Santo
Stefano, Aleatico di Puglia.
Kalabrien und Basilikata: Gerichte: Sagne chine (Lasagne mit
Artischocken und Fleischbällchen), Zuppa di cipolle (Zwiebelsuppe
mit italienischem Weinbrand), Sarde (frische Sardinen mit Olivenöl
und Oregano), Alici al limone (frische Anchovis in Zitronensaft
gebacken), Melanzane sott'olio (eingelegte Auberginen). Süßigkeiten:
Mostaccioli (Schokoladenkekse), Cannariculi (gebratenes
Honiggebäck). Weine: Agliatico, Cirò.
Sizilien: Gerichte: Pesce spada (gegrillter Schwertfisch mit
Weinbrand, Mozzarella und Kräutern gefüllt), Pasta con le Sarde
(Nudeln mit frischen Sardinen), Caponata (gehaltvolles Gericht mit
Oliven, Anchovis und Auberginen), Pizza Siciliana (Pizza mit Oliven
und Kapern), Triglie alla Siciliana (gegrillte Meerbarbe mit
Orangenschale und Weißwein). Süßigkeiten: Cassata (Eiscreme in
verschiedenen Geschmacksrichtungen, kandierte Früchte und
Bitterschokolade), Frutti di marturana (Marzipanfrüchte). Weine:
Regaleali, Corvo di Salaparuta (rot und weiß, sehr aromatisch und
ideal zu Fisch), Marsala.
Sardinien: Zahlreiche Fischgerichte (z. B. Hummer in Suppen,
Eintöpfen oder gegrillt), Burrida (Eintopf mit Katzenhai und
Rochen), Calamaretti alla Sarda (gefüllte junge Tintenfische).
Weine: Vernaccia, Cannonau, Piani, Oliena, Malvasia.
Nachtleben
Nachtklubs, Diskotheken, Restaurants und Bars findet man in jeder
größeren Stadt und in den Urlaubsgebieten. In Rom werden im
Pasquino-Kino, Vicolo della Paglia (in der Nähe der Santa Maria in
Trastevere), Filme in englischer Sprache gezeigt. Das Opernhaus und
die St.-Cecilia-Akademie veranstalten Open-air-Konzerte im Sommer.
Eine Freilichtbühne liegt in der Nähe der Bäder von Caracalla.
Jazz-, Folklore-, Rock- und Country-Musik-Konzerte werden in
verschiedenen Konzertsälen und Clubs veranstaltet.
Einkaufstipps
Italienische Waren sind weltbekannt für ihre Eleganz, ihren Schick
und ihre hohe Qualität. Italienisches Design ist sehr gefragt. Man
sollte beim Kauf von Antiquitäten vorsichtig sein, in Italien gibt
es geschickte Fälscher. Für größere Käufe wird mitunter Rabatt
gegeben. Florenz, Mailand und Rom sind führende Modestädte, aber die
Boutiquen der Kleinstädte sind ebenfalls einen Besuch wert. Einige
Städte sind für besondere Produkte bekannt: Como (Lombardei) für
Seide; Prato (Toskana) für Textilien; Empoli (Toskana) für Flaschen
und Gläser aus grünem Glas; Deruta (Umbrien) und Faenza (Emilia-Romagna)
für Keramik und Carrara (Toskana) für Marmor. In Torre Annunziato (Kampanien)
und Alghero (Sardinien) werden Kunstgewerbeartikel aus Korallen
hergestellt. In Castelfidardo (Marke) gibt es eine Akkordeonfabrik,
und es werden Gitarren und Orgeln gebaut. In Valenza (Piemont) haben
sich zahlreiche Kunsthandwerker auf die Goldschmiedekunst
spezialisiert. »Confetti« (mit Zucker überzogene Mandeln) gehören zu
jeder Hochzeit in Italien, sie kommen aus Sulmona (Abruzzen).
Keramikfliesen werden in Vietri sul Mare (Kampanien) produziert.
Ravenna (Emilia-Romagna) ist für Mosaiken berühmt.
Führende Einkaufszentren:
Rom: Die Geschäfte in der vornehmen Gegend um die Via Condotti und
die Via Sistina bieten eine Riesenauswahl an Bekleidungsstücken
aller Moderichtungen, Farben und Designs an, die allerdings teuer
sind. Die Geschäfte in der Via Vittorio Veneto sind ebenfalls teuer.
An den Bücherständen der Piazza Borghese werden alte Bücher und
Drucke verkauft. Secondhandgeschäfte findet man in der malerischen
Via del Governo Vecchio, ein paar verwinkelte Gassen von der Piazza
Navona entfernt. Sonntagmorgens findet ein Flohmarkt an der Porta
Portese in Trastevere statt.
Mailand: Die eleganten Geschäfte liegen in der Via Montenapoleone.
Preise sind höher als in anderen Großstädten.
Venedig: Ist berühmt für mundgeblasene Glasartikel, die auf Murano
hergestellt werden. Klöppelspitzen von der Insel Burano sind
exquisit und sehr teuer.
Die Goldschmiede von Florenz bieten ihre hochwertigen Waren in den
Geschäften auf beiden Seiten der Ponte-Vecchio-Brücke an.
Florentinischer Gold- und Silberschmuck hat eine besonders seidige
Oberfläche, die satinato genannt wird. Filigranarbeiten werden
ebenfalls angeboten. Kameen sind schöne Mitbringsel.
Süditalien: Töpferwaren und Teppiche in allen Regionen,
Filigranschmuck und Gegenstände aus Gusseisen und Messing in den
Abruzzen, Holzschnitzereien in Kalabrien, Korallen und Kameen in
Kampanien, Textilien und Tischdecken auf Sizilien und Sardinien. In
Cagliari werden kunstvolle Kopien der Bronzestatuen der Nuraghe, die
während der Bronzezeit auf Sardinien lebten, angeboten. Die
eleganten Geschäfte der größeren Städte wie Neapel, Bari, Reggio di
Calabria, Palermo und Cagliari haben eine große Auswahl
italienischer Waren. Viele Kleinstädte haben Wochenmärkte. Die hier
angebotenen Souvenirs sind oft Massenartikel von schlechter
Qualität, die nicht regional hergestellt wurden.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 08.30-12.30 und 15.30-22.00 Uhr.
In Norditalien schließen die Geschäfte mitunter früher.
Lebensmittelgeschäfte haben oft Mittwoch nachmittags geschlossen.
Sport
Fußball ist Italiens Nationalsport. 2006 wurde Italien in
Deutschland zum vierten Mal Fußballweltmeister. Radrennen ist die
andere große Leidenschaft der italienischen Sportfans (der Giro
d'Italia, der durch ganz Italien führt, ist fast ebenso berühmt wie
die Tour de France). Autorennen finden in Monza in der Nähe von
Mailand statt (Lombardei). Segeln, Motorradrennen und Reiten sind
weitere beliebte Sportarten. Golf: Ausgezeichnete Golfplätze gibt es
im ganzen Land: von der Lombardei und Trentino im Norden über die
Toskana und Latium in der Nähe von Rom bis nach Kalabrien im Süden.
Das Klima auf Sardinien garantiert eine lange Golfsaison. Das
beliebte Boccia wird in den Dörfern traditionell am Sonntag nach dem
Kirchgang gespielt. Fischen: Angeln und Fischen kann man in den
Flüssen Norditaliens und im Mittelmeer. Boote können mit oder ohne
Besatzung gemietet werden. Sardinien, Sizilien, die Tremiti-Inseln
(Apulien), die Adria und die Küsten der Toskana und Liguriens sind
ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Ausrüstungen können
gemietet werden. Radfahren und Wandern ist wieder auf dem Alpiner
Höhenweg D 01 (ehemals Ponale-Straße) im Trentino möglich. Die
Strecke soll bei Mountainbikern als eine der schönsten Europas
gelten. Der Via Alpina, der sich mit insgesamt mehr als 5000
Kilometern Wegstrecke durch 8 Länder längs durch die Alpen
schlängelt, führt auch durch Italien. Die Wanderroute Gelber Weg des
Via Alpina hat 37 Etappen und führt von Triest über Bozen bis in den
Bregenzer Wald. Der 340 Kilometer lange Europahöhenweg führt von
Innsbruck über die Europahütte, durch die die Staatgrenze zwischen
Österreich und Italien verläuft, bis nach Brixen (Südtirol) und
weiter bis nach Feltre (Veneto). Der Weg kann in 22 Etappen in Höhen
bis zu 3000 Meter gewandert werden. Im Vinschgau (Südtirol) befindet
sich ein Teil der 3 Länder Rad & Bike Arena mit insgesamt 120 Routen
und über 2000 Radkilometern. Reiten: Im Mai findet in Rom eine
bedeutende internationale Pferdeschau statt. Pferderennen: Die erste
Saison beginnt auf der Capanelle-Rennbahn im Februar. Es gibt drei
Saisons von jeweils zwei Monaten Dauer. Die zweite Saison fängt im
Mai an, die dritte im September. Alle 2 Jahre findet das berühmte
Palio Pferderennen in Siena statt, eine Veranstaltung, die ihre
Wurzeln im 13. Jahrhundert hat. Auf der Trabrennbahn von Villa
Gloria finden im Februar und von Juni bis November Rennen statt. In
Genua und Santa Margherita Ligure werden regelmäßig Jachtregatten
veranstaltet. Kanuregatten werden im Juli in Santa Margherita Ligure
durchgeführt. Tennis: Tennisplätze (Hallen und Freiluftplätze)
stehen in den größeren Städten und in den Urlaubsorten zur
Verfügung. Wintersport: Die bekanntesten Wintersportgebiete findet
man in Cervinia und Courmayeur im Aostatal, Claviere und Sauze
d'Oulx in Piemont, Aprica und Bormio in der Lombardei, Alpi di Siusi,
Cortina d'Ampezzo, Marilleva und Selva di Valgardena in den
Dolomiten (Trentino/Südtirol, Venetien), Abetone (Toskana), Campo
Imperatore (Latium) sowie in mehreren Orten in den Abruzzen. Für
Kinder unter 14 Jahren besteht beim Skifahren Helmpflicht.
Veranstaltungskalender
In fast allen Städten und Dörfern werden traditionelle religiöse
Feste begangen, oder es finden Feierlichkeiten zum Gedenken an
bedeutende historische Ereignisse statt. Im Anschluss eine Auswahl
der interessantesten und wichtigsten Festivals:
Agrigento: Mandelblüte, Folklorefestival (März).
Arezzo: Traditionelles Turnier der Sarazenen mit Rittern in
Rüstungen, das auf das 13. Jahrhundert zurückgeht (1. Sonntag im
September).
Ascoli Piceno: Turnier der Quintana, Historienspiel mit über 1000
Teilnehmern (1. Sonntag im August).
Assisi: Begehen der Karwoche, Musik- und Gesangswettbewerbe (1.
Wochendende im Mai). Calendimaggio, Musik- und Gesangswettbewerb
(jährlich in der ersten Maiwoche).
Bari: Sagra di San Nicola, Prozession in historischen Kostümen (1.
Wochenende im Mai).
Cagliari: Sagra di Sant'Efisio, eine der größten und prachtvollsten
Prozessionen der Welt (1. Mai).
Florenz: Scoppio del Carro, Sprengung eines Karrens auf dem Domplatz
(Ostermontag); Calcio in Costume, Fußballspiel des 16. Jahrhunderts
in mittelalterlichen Kostümen (Juni).
Foligno: Revival eines Turniers aus dem 17. Jahrhundert mit 600
Rittern in Rüstungen (2. Sonntag im September).
Gubbio: Festa dei Ceri (15. Mai).
Lucca: Luminario die Santa Croce, Illuminationen und Prozession (14.
September).
Marostica: Schachspiel mit lebenden Figuren (2. Wochenende im
September).
Neapel: Festa di S. Gennaro, zur Feier des Heiligen (19. Sept.).
Nuoro: Fest des Erlösers (letzte Augustwoche).
Oristano: Sa Sartiglia, mittelalterlicher Umzug und Turnier
(Karnevalszeit).
Orvieto: Umbria Jazz Winter (Neujahr).
Perugia: Umbria Jazz (Juli).
Piana Degli Albanesi (Palermo): Dreikönigsfest nach byzantinischem
Zeremoniell (6. Januar); Osterfeiern (Ostersonntag).
Pisa: Historische Regatta und Festbeleuchtung (Juni).
Rom: Epiphanias-Jahrmarkt (6. Januar); Festa dè Noantri (16. - 24.
Juli).
Sansepolcro (Arezzo): Mittelalterlicher Wettkampf (2. Sonntag im
September).
Sassari: Cavalcata Sarda, traditioneller Umzug mit über 3000
Teilnehmern (3. Sonntag im Mai).
Siena: Il Palio di Siena, Pferderennen ohne Sattel (2. Juli und 16.
August).
Spoleto: Spoleto Festival.
Terni: Umbria Jazz Gospel & Soul Easter Festival (Ostern).
Venedig: Carnevale (Februar); Umzug der Gondeln (16./17. Juli);
historische Regatta (1. Sonntag im September).
Viareggio: Carnevale (Februar).
Viterbo: Prozession der Santa Rosa (3. September).
5.-7. Jan. 2007 Festa Nazionale Della Befana (Hexen verteilen
Geschenke), Urbania. 6. Jan. Epiphanie, Piana degli Albanesi,
Bordonaro, Pisa. 6. Jan. La Ciaspolada (Schneeschuhlauf), Valle di
Non. 18.-20. Jan. Wintermarathon: Oldtimerrennen, Madonna di
Campiglio. 21.-28. Jan. Ski-Freestyle-Weltmeisterschaften, Madonna
di Campiglio. 27.-30. Jan. AltaRoma AltaModa (Modeschau), Rom.
30.-31. Jan. Sant'Orso Messe (traditionelle Handwerksmesse), Aosta.
4./11./18./20./25. Febr. Karneval, Viareggio. 4./11./18./20. Febr.
Karneval, Putignano. 9.-20. Febr. Karneval, Venedig. 17.-20. Febr.
Karneval, Ivrea. 17.-25. März Internationale Nautikmesse und
Festival des Meeres, Venedig. 6. Apr. Karfreitagsprozession,
Vatikanstadt/Rom. 18.-23. April Internationale Designmesse, Mailand.
19.-26. Apr. Schwul-lesbisches Filmfestival, Turin. 24. Apr.-30.
Jun. Maggio Musicale, Florenz. 2.-6. Mai Fitnessfestival, Florenz.
6. Mai Europa-Marathon, Triest. 7.-12. Mai Internationale
Iris-Schau, Florenz. Mai Palio di Ferrara, Ferrara. 10.-20. Mai
Weltfestival am Strand, Palermo. 27. Mai Vogalonga (Gondelrennen),
Venedig. Jun. Flippaut Rock Festival, Bologna. Jun. Heineken Jammin'
Festival, Imola. Jun. Cornetto Free Music Festival, Mailand, Neapel
und Rom. 3.-24. Jun. Niballo Palio di Faenza, Faenza. 10. Jun.-21.
Nov. Biennale Art (Internationale Kunstausstellung), Venedig. 22.
Jun.-1. Sept. Opernfestival, Verona. 24. Jun.-15. Aug. Neues
Opernfestival, Rom. 29. Jun.-2. Jul. Aria di Festa (Gourmetfestival
des Parmaschinkens), San Daniele. Jul. Palio di Siena, Siena. Jul.
Sommerfestival, Lucca. 20. Jul.-29. Aug. Puccini Festspiele, Torre
del Lago. 4.-19. Aug. Toskanisches Sonnenfestival, Cortona. 8.-21.
Aug. Rossini Opernfestival, Pesaro. 8.-9. Sept. Weiße Nacht
(Kulturveranstaltungen), Rom. Aug.-Sept. Internationales
Filmfestival, Venedig. Sept. Formel 1: Großer Preis von Italien,
Monza. Sept. Pizzafest, Neapel. 16. Sept. Palio di Asti, Asti. Sept.
Musik im September, Turin. Sept.-Okt. Internationales Theaterfest,
Venedig. Okt. Internationales Kinofest, Rom. Nov. Weißes
Trüffelfest, San Miniato.
Weitere Informationen von den Fremdenverkehrsämtern (s. Adressen).
Anmerkung
Vom Kauf gefälschter Markenartikel sollte dringend Abstand genommen
werden. Denn Touristen können in Italien mit einer Geldbuße von bis
zu 10.000 € bestraft werden, wenn sie nachgemachte Markenware
erwerben. Das Gesetz gilt generell für den Verkauf und Erwerb von
kopierten Markenartikeln in den Läden und auf der Straße. Auffällig
niedrige Preise können ein Hinweis auf eine Fälschung sein.
Sitten & Gebräuche
Die römisch-katholische Kirche spielt in Italien auch heute noch
eine wichtige Rolle und übt einen starken Einfluss auf die
Sozialstruktur aus. Der Familienzusammenhalt ist bedeutend stärker
als in den meisten anderen europäischen Ländern.
Garderobe: Freizeitkleidung ist weit verbreitet, Badeanzüge gehören
jedoch an den Strand. Korrekte Kleidung wird beim Betreten von
Kirchen und in kleinen, traditionellen Gemeinden erwartet. Auf
schriftlichen Einladungen wird im Allgemeinen vermerkt, ob Anzug
oder Smoking bzw. Kostüm oder Abendkleid erwünscht sind.
Rauchen: In Italien ist in allen öffentlichen Gebäuden und
Verkehrsmitteln sowie in Kinos, Restaurants, Bars und Kneipen
Rauchen verboten. Gastbetriebe können aber Raucherzonen haben, die
durch Mauern und Türen abgeschlossen und mit
Luftabzugs-Einrichtungen ausgestattet sind.
Trinkgeld ist in der Gastronomie nicht sehr verbreitet.
Bedienungsgeld und Umsatz- bzw. Aufenthaltssteuern sind in den
Hotelrechnungen enthalten. Dennoch sind 5 € pro Woche für das
Zimmermädchen üblich. In Restaurantrechnungen ist eine Art
Grundgebühr für das Gedeck und das Brot enthalten. Wer besonders
zufrieden war, kann zusätzlich etwas Trinkgeld auf dem Tisch liegen
lassen. Auch im Taxi ist man nicht verpflichtet, Trinkgeld zu geben.
Infos und Buchung
Viel Spass bei Ihrem nächsten Urlaub wünscht Ihnen Ihr Team von
reiseknaller.com
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