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Die Bouvet-Insel
ist eine unbewohnte Insel, mit umgebenden Felsinseln im
Südatlantik 2400 km südwestlich vom Kap der Guten Hoffnung in
Afrika und 1600 km nördlich der Antarktis. Die Insel ist
vulkanischen Ursprungs mit Bergen bis 780 m Höhe und fast
vollständig mit Gletschern bedeckt. Nur an schmalen
Küstenstreifen zeigt sich im Südsommer eine dürftige
Grasvegetation. Große Vermessungsbaken stehen an hierfür
wichtigen Punkten. Die Bewohner sind See-Elefanten, Pelzrobben
und Pinguine. Die 1739 von Bouvet de Lozier entdeckte Insel
ist seit 1930 in norwegischem Besitz. Seit 1977 gibt es eine
meteorologische Station auf der Insel, die in der Regel mit 5
Mann besetzt ist. (Im Augenblick ist sie unbesetzt). Es gibt
keinen Flugplatz, eine Landung mit dem Schiff ist wegen der
großen Eisriffe um die Küste sehr schwierig.
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