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Irland ist eine
Insel im Atlantik, sie liegt im Nordwesten Europas, von der
britischen Hauptinsel durch die Irische See getrennt. Der
irische Staat nimmt den südlichen Hauptteil der Insel ein, im
Norden und Nordosten liegt die Grenze zu Nordirland. Der
Norden und Süden sind gebirgig, im Inneren befindet sich eine
Zentralebene mit wasserreichen Flüssen, großen Seen und
Mooren. Der Südwesten hat mediterrane Flora mit immergrünen
Eichen, Myrten, Erdbeer- und Lorbeerbäumen, die Landschaft ist
parkartig mit großen Farnheiden. Die reichgegliederte Küste
hat besonders im Süden viele Naturhäfen, jedoch ist Cork der
einzige Überseehafen. Irland ist das waldärmste Land Europas.
Wegen seiner Vielzahl an Wiesen und Weiden wird es auch die
Grüne Insel genannt Das Klima wird durch den Atlantischen
Ozean und den Golf-Strom bestimmt. Es ist gemäßigt mit kühlen
Sommern und milden Wintern, ganzjährig regenreich, besonders
an der Westküste, die in der Westwindzone liegt. Die
Wirtschaft ist geprägt durch landwirtschaftliche Produkte,
daneben ist Irland Westeuropas größter Zinkproduzent. Es
verfügt über ein dichtes Straßen- und Eisenbahnnetz. Über die
internationalen Flughäfen Dublin, Cork und Shannon, sowie über
Fährverbindungen nach England ist Irland gut zu erreichen. Der
Shannon, mit 370 km längster Fluß, ist schiffbar, Ferienreisen
mit Kabinenbooten haben Tradition. Sehenswert sind die
keltischen Kreuze und normannischen Burgen.
Der Nationalfeiertag (17.3.) gilt dem bedeutendsten Missionar
Irlands, Saint Patrick und wird mit Festspielen gefeiert.
Berühmt sind die guten Whiskeys und Biere von Irland.
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