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Island liegt im
Nordatlantik 800 km nördlich von Schottland und 1000 km
westlich von Norwegen. Von Grönland wird es getrennt durch die
300 km breite Danmark-Straße. Die Insel ist vulkanischen
Ursprungs, sie hat die größten Gletscher in Europa. Der
Vatnajökull ist der größte außerhalb Grönlands und der
Antarktis. 27 der über 140 nacheiszeitlichen Vulkane sind noch
tätig. So entstand erst 1963 vor den Westmänner-Inseln (Vestmannaeyjar)
die Insel Surtsey, auf der sich mittlerweile ein oescheidener
Pflanzenbewuchs gebildet hat. 1973 mußte die Stadt Heimaey auf
den Westmänner-Inseln wegen eines Vulkanausbruchs, dessen
schwarze Lava die halbe Stadt zudeckte, evakuiert werden. Die
Landschaft ist sehr gebirgig, an den Küsten durch Fjorde stark
gegliedert. Es gibt nur wenige fruchtbare Täler, der Bewuchs
beschränkt sich sonst auf Gräser, Gestrüpp und Moose. Hier
weiden Schafe und Ponys. Wegen des starken Seewinds gibt es
auf der Insel keinen einzigen freistehenden Baum, an der
Ostküste findet man einen • kleinen Wald. Berühmt ist Island
wegen seiner Geisire und Schwefelquellen. Trotz seiner
geografischen Breite nahe am Polarkreis hat Island ein
verhältnismäßig mildes Klima, das es den Ausläufern des
Golfstroms verdankt. Im Sommer ist es kühl mit häufigen
Regenfällen, im Winter dagegen mild, aber stürmisch. Von Ende
Mai bis Anfang August herrscht fast 24 Stunden Tageslicht, im
Winter scheint dafür der Mond sehr lange (wegen der klaren
Sicht! ). Fischfang und -verarbeitung sind die wichtigsten
Industriezweige. Wichtig ist auch die Textilindustrie, die u.a.
Schafwolle verarbeitet.Normaaream. Mit dem Althing hat Island
das älteste Parlament der Welt (seit 930). Island wird von
Europa im Linienverkehr angeflogen, Icelandair fliegt sowohl
den Inlandverkehr als auch zu den Färöer-Inseln. Ebenso gibt
es Fährverbindungen von Dänemark, Norwegen und Schottland.
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