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Jersey ist die
südlichste der englischen Kanalinseln im Golf von St Malo. Zu
ihr gehören auch die Inseln Les Ekröhous und Miniquiers.
Jersey untersteht wie alle anderen Kanalinseln direkt der
englischen Krone, ist also weder Mitglied des United Kingdom
noch der EG. Die Verwaltung geschieht durch das sogenannte
Bailiwick. Die Amtssprache ist französisch, Umgangssprache
jedoch englisch. Die Landschaft ist hügelig mit fruchtbaren
Tälern. Im Süden und Westen findet man Steilküste mit Stränden
und vorgelagerten Riffen, das Wechselspiel von Ebbe und Flut
läßt die Landschaft stündlich verändert aussehen.
Das Klima ist im Winter mild, im Sommer warm. Ursächlich ist
dafür der Golfstrom verantwortlich. Die Kanalinseln werden
auch „Karibik Europas" genannt. Sehenswert sind die alten
normannischen Forts, besonders das Fort Regent über St. Helier,
das zu einem Freizeitcenter ausgebaut wurde.
WorldWar-II-Museen erinnern an die Besatzung durch die
deutsche Wehrmacht
Da Jersey nicht der britischen Umsatzsteuer unterliegt, ist es
ein Domizil für englische Goldschmiede geworden. Weltbekannt
sind die Perlen von Jersey. Internationalen Flugverkehr nach
Frankreich, England und Irland betreibt die Jersey European.
Den Inselflugverkehr mit Verbindungen nach England besorgt
Aurigny Airways mit der legendären Trislander.
Fährverbindungen bestehen nach St. Malo und Cherbourg in
Frankreich sowie Torquay, Weymouth und Portsmouth in England. |
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