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Die Insel
Sardinien liegt im westlichen Mittelmeer, im Westen des
Tyrrhenischen Meeres und vom nördlichen Korsika durch die
Meeresstraße von Bonifacio getrennt Die Insel gehört zu
Italien. Sanfte Hügel und schroffe Mittelgebirge prägen das
Landschaftsbild, Wein, Obst, Getreide und Schaf- und
Ziegenzucht bestimmen die Landwirtschaft. Sardinien hat
mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden,
regenreichen Wintern. Die Straßenverbindungen sind sehr gut,
ebenso die Fährverbindungen nach Korsika und Italien.
Besonders im Norden ist der Fremdenverkehr hochentwickelt, mit
zahlreichen Jachthäfen um Olbia und die malerischen,
vorgelagerten Maddalena-Inseln. Typisch auf der Insel sind die
sog. Nuraghen, turmartige aus großen Steinblöcken ohne Mörtel
aufeinandergesetzte Rundbauten aus der Mitte des zweiten
vorchristlichen Jahrtausends bis ins 3. Jh. n. Chr. Die
Bedeutung der noch rund 7000 erhaltenen Nuraghen ist unter
Wissenschaftlern umstritten. Urlauberflüge, speziell Charter,
werden hauptsächlich über Olbia abgewickelt.
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