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Schweden liegt in
Nordeuropa im Osten der skandinavischen Halbinsel. Es hat eine
Nord-Süd-Ausdehnung von ca. 1600 km. Von Dänemark ist es durch
den 4 km breiten Öresund getrennt. Im Westen grenzt es an
Norwegen, im NO an Finnland, die Ostseeküste ist 6700 km lang.
Rund die Hälfte des Landes ist bewaldet, der Westteil
gebirgig. Im Süden finden sich drei große Seen, der Vänersee,
der Vättersee und der Mälarsee. Im Norden, im Bereich des
Polarkreises, herrschen im Winter teilweise Temperaturen bis
Minus 40 °, Mittel- und Südschweden wird von kontinentalem
Klima bestimmt mit gemäßigten Sommern und harten Wintern. Die
Mitternachtssonne scheint im Norden von Juni bis Mitte Juli.
In Schweden leben noch Wolf, Fuchs, Vielfraß und Bär sowie
fast überall Elche. Das Land ist sowohl hochentwickelter
Industriewie Agrarstaat. In Kiruna im Norden des Landes an der
Grenze zu Norwegen werden Eisenerze abgebaut (Schwedenstahl
!). Alljährlich wird vom König der Nobelpreis verliehen, außer
dem Friedens-Nobelpreis, der wird vom norwegischen König
verliehen. Mit Dänemark, Norwegen, Finnland, BRD bestehen gute
Fährverbindungen. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, im hohen
Norden muß mit Schotterstraßen gerechnet werden. Sehenswert
sind im Norden Lappland (das sich über Norwegen, Schweden,
Finnland und die sowj. Halbinsel Kola erstreckt), eine
unberührte Naturlandschaft mit weiten Tundren, der
Sarek-Nationalpark, die Hünengräber und mittelalterlichen
Bauten im Süden, die Seenplatte in Mittelschweden, die alte
Universitätsstadt Uppsala, Schloß Gripsholm und die Altstadt
von Stockholm. Das Anglercamp Tjuonajokk zwischen Kiruna und
Kebnekajse inmitten wildwuchernder Tundra ist nur mit dem
Wasserflugzeug zu erreichen. Westlich von Kiruna, am
Lainjoälv-Fluß gelegen, kann man heute noch zahlreiche
Goldwäscher finden.
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