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Einreise für Deutsche
Visumfrei für 90 Tage mit Touristenkarte (Fluggesellschaft). Für die
Touristenkarte notwendig: bei Einreise noch mindestens 6 Monate
gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende
Geldmittel für den Aufenthalt.
Landesdaten
Die Vereinigten Mexikanischen Staaten grenzen im Norden an die USA,
im Osten an den Golf von Mexiko, im Süden an Guatemala, im Südosten
an Belize und im Westen an den Stillen Ozean.
Mexiko (amtlich: Estados Unidos Mexicanos, Vereinigte Mexikanische
Staaten) ist eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher
Verwaltung, die aus 31 Bundesstaaten und dem
Hauptstadt-Bundesdistrikt gebildet wird.
Fläche: 1.958.201 km².
Verwaltungsstruktur: 31 Bundesstaaten und 1 Hauptstadtdistrikt.
Einwohner
Bevölkerung: ca. 103,8 Millionen.
Städte: Mexico City (2.230 m ü. M., Hauptstadt) ca. 8,6 Millionen,
Guadalajara (1.710 m) ca. 1,65 Millionen, Puebla (2.310 m) ca. 1,27
Millionen, Nezahualcóyotl ca. 1,2 Millionen, Ciudad Juárez (1.144 m)
ca. 1,2 Millionen, Tijuana ca. 1,2 Millionen, Monterrey (580 m) ca.
1,1 Millionen, León ca. 1,1 Millionen, Mexicali (Meereshöhe) ca.
550.000, Culiacán ca. 605.000 , Acapulco de Juárez (Meereshöhe) ca.
621.000, Mérida (Meereshöhe) ca. 734.000, Chihuahua (1.392 m) ca.
670.000 , San Luis Potosí (2.020 m) ca. 630.000, Toluca de Lerdo ca.
468.000, Aguascalientes ca. 594.000, Saltillo ca. 562.600, Morelia
ca. 550.000, Hermosillo ca. 642.000, Querétaro ca. 596.500, Torréon
ca. 549.000, Veracruz (Meereshöhe) ca. 445.000, Durango ca. 464.000,
Mazatlán (Meereshöhe) ca. 352.500, Oaxaca (1.600 m) ca. 258.000.
Sprache
Amtssprache ist Spanisch; Englisch wird in den Touristenorten
verstanden. Außerdem werden noch über 80 indianische Sprachen
gesprochen, die wichtigsten sind Nàhuatl (Aztekisch), Maya-Dialekte,
Mixteco und Zapoteco (etwa 10 Prozent der Bevölkerung sprechen nur
indianische Sprachen).
Zeitverschiebung
In Mexiko gibt es drei Zeitzonen:
*
Östlicher Teil einschließlich Mexico City - Central Standard Time
(MEZ -7);
*
Baja California del Sur und die Westküste bis Puerto Vallarta -
Mountain Standard Time (MEZ -6);
*
Baja California del Norte - Pacific Standard Time (MEZ -9).
In Mexiko gilt wie in Mitteleuropa die Sommerzeit (April bis
Oktober), der Zeitunterschied bleibt daher erhalten.
Stromspannung
110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.
Es sind Flachstecker wie in den USA üblich. Man sollte deshalb
Zwischenstecker mitnehmen.
Telefon/Post
Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.
Telefon
Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der
Schweiz nach Mexiko ist 0052. Die Vorwahl von Mexiko nach
Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Für Ferngespräche innerhalb Mexikos muss vor der 2 oder 3stelligen
Ortsvorwahl noch 01 gewählt werden, das gilt auch für Gespräche
zwischen Ortschaften mit gleicher Ortsvorwahl.
Telefonkarten (u.a. von Telmex, sogenannte "tarjeta telefónica", "tarjeta
Ladatel") bekommt man in Geschäften, in Kaufhäusern und an
Zeitungsständen. Ferngespräche aus Hotels sind meist viel teurer.
Viele Apparate akzeptieren auch Kreditkarten.
NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 080; landesweite
Tourism-Hotline 52 50 01 23.
Mobilfunk
Netztechnik: GSM 1900 und iDEN
Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Mexiko von E-Plus,
O2, T-Mobile und Vodafone.
GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys. Für die
Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.
Internet
Länderkürzel: .mx
Internetcafés sind weit verbreitet und gibt es in fast allen
Städten.
Feiertage
1. Januar (Neujahr), 5. Februar (Tag der Verfassung), 21. März
(Geburtstag von Benito Juárez), Gründonnerstag bis Ostersonntag, 1.
Mai, 5. Mai (Schlacht von Puebla), 16. September
(Unabhängigkeitstag), 12. Oktober (Dia de la Raza, Kolumbus-Tag), 2.
November (Allerseelen), 20. November (Jahrestag der Revolution von
1910), 12. Dezember (Tag der Jungfrau von Guadelupe), 25. Dezember
(Weihnachten) und 31. Dezember (Silvester).
Schulferien sind von Mitte Juli bis Ende August. Haupturlaubszeiten
für Geschäftsleute sind die zweiwöchigen Osterferien sowie Mitte bis
Ende Dezember. Sofern Feiertage auf einen Dienstag oder Donnerstag
fallen, wird dies häufig für ein verlängertes Wochenende genutzt.
Öffnungszeiten
Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr (kleine Filialen bis 13.30 Uhr), einige
wenige Filialen sind auch Samstag 9-14 Uhr geöffnet; Wechselstuben
in der "Zona Rosa" (casa de cambio) Mo bis Fr 8.30-18 Uhr, Sa und So
8.30-14 Uhr.
Geschäfte: Kaufhäuser und Supermärkte Mo bis So 8/10-20/21 Uhr,
immer mehr Supermärkte sind 24 Stunden geöffnet (kleinere Geschäfte
sind meist zwischen 13 und 16 Uhr geschlossen).
Behörden: Mo bis Fr 9-13 Uhr. Ministerien und andere staatliche
Institutionen: Mo bis Fr 10-14 Uhr, 16/17-20/21 Uhr.
Büros: Mo bis Fr 8-14 Uhr, 16-21 Uhr. Es gibt keine "offiziellen"
Öffnungszeiten.
Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr.
Kleidung
Je nach Jahreszeit, Klimazone und Höhenlage sollte man
unterschiedliche Kleidung mitnehmen. Von Oktober bis Anfang März
(Trockenzeit) ist wärmere Kleidung angebracht, während man von Mitte
März bis Mai Sommerkleidung und von Juni bis September (Regenzeit)
Sommer- und Übergangskleidung sowie Regenschutz dabeihaben sollte.
In den höher gelegenen Orten, insbesondere in Mexico City, sollte
man während des ganzen Jahres wegen der starken
Temperaturschwankungen immer auch Wollsachen mitnehmen. Frauen
sollten auf freizügige Kleidung (Trägerhemden, Shorts u.ä.)
verzichten, um Belästigungen zu vermeiden. Außerhalb der
Touristenzentren sollte man möglichst nicht in kurzen Hosen oder gar
in Badekleidung unterwegs sein. In Kirchen findet man mit kurzen
Hosen und nackten Schultern gar keinen Einlass. In besseren Hotels
und Restaurants ist für den Herrn Jackett und Krawatte erforderlich.
Land und Leute
Geschichte/Politik
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Besiedlung Mexikos
schon um 20.000 v. Chr. begann. Vor dem Aztekenreich, das die
Spanier unter ihrem Feldherren Cortés eroberten, gab es bereits
viele hochentwickelte Kulturen. Die erste Hochkultur war die der
Olmeken (1.500 bis 300 v. Chr.), die am Golf von Campeche entstand.
In deren Epoche gab es die ersten pyramidenförmigen Tempelanlagen.
Zu dieser Zeit entstanden im Hochland auch die ersten städtischen
Siedlungen. Während der klassischen Kulturperiode (etwa 250 v. bis
900 n. Chr.) taten sich vor allem die Maya mit der Gründung ganzer
Stadtstaaten in den Wäldern von Chiapas und auf Yucatán hervor. In
der Zeit nach 900 lösten die Tolteken, Mixteken und zuletzt die
Azteken, die sich bereits Mexica nannten, einander ab.
1517 erreichten spanische Seefahrer unter Hernández de Cordoba die
Küste von Yucatán. Hernán Cortés, der 1519 im heutigen Veracruz an
Land gegangen war, nahm bald darauf den Aztekenherrscher Moctezuma
II. gefangen und tötete ihn. Kaiser Karl V. machte Cortés zum
Gouverneur von "Neuspanien". Die indianische Bevölkerung wurde durch
eingeschleppte Krankheiten, unmenschliche Arbeitsbedingungen und
Misshandlungen drastisch reduziert. Spanische Missionsorden setzten
gewaltsam die Christianisierung durch.
1821 wurde die Unabhängigkeit erklärt und ein Kaiser ausgerufen.
Bereits 1823 wurde Mexiko Republik. Im Mexikanischen Krieg (1846 bis
1848) verlor Mexiko etwa die Hälfte seines Territoriums an die USA.
Bis 1850 lösten sich annähernd 50 Regierungen ab.
Porfiro Diaz, der nach 1867 die Macht ergriff, regierte 30 Jahre
lang als Diktator, der zwar das Land modernisierte, aber das Volk in
immer tiefere Armut stürzte. Nach dem Bürgerkrieg, der von 1910 bis
1917 dauerte, wurde die mexikanische Verfassung proklamiert, die -
mit wenigen Veränderungen - bis heute gilt. Ihre Hauptziele sind
Bodenreform, soziale Gerechtigkeit, Ausbau des Bildungswesens und
die Einschränkung kirchlicher Macht.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Mexiko ab 1942 auf Seiten der
Alliierten kämpfte, gab es einen weiteren Industrialisierungsschub.
Die Abfolge ziviler Präsidenten seit 1946, die alle der
Institutionalisierten Revolutionspartei (PRI) angehörten, zeugt
politisch von einem gefestigten Staatswesen der präsidialen
Bundesrepublik. Anfang der 80er begann jedoch eine wirtschaftliche
Krise, durch Misswirtschaft und Korruption verursacht, die zu
Umstrukturierungen in Politik und Wirtschaft sowie zu einem
rigorosen Sparprogramm führten. Ausgelöst durch ethnische und
soziale Konflikte kam es ab 1994 zum Aufstand der indianischen
Landbevölkerung, der von der Zapatistischen Nationalen
Befreiungsarmee (EZLN) geführt wurde.
Wirtschaft
Mexiko ist ein bedeutendes Bergbauland. Es besitzt zahlreiche
Vorkommen an mineralischen Bodenschätzen. Sehr produktiv sind vor
allem die kleineren und mittleren Bergbauunternehmen. Derzeit werden
45 unterschiedliche Metallerze und Mineralien gefördert.
Nach Russland, den USA und Saudi-Arabien ist Mexiko der viertgrößte
Erdölproduzent. Allerdings ist der Erdölrausch der späten 70er
Jahre, von dem die Mexikaner sich enorme Entwicklungsimpulse erhofft
hatten, längst verflogen. Immerhin kam es durch die Expansion auf
dem Erdölsektor zu einer eindrucksvollen Entwicklung des
verarbeitenden Gewerbes.
Mexiko ist trotz der fortgeschrittenen Industrialisierung noch
weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Die mexikanische
Landwirtschaft beschäftigt 40 Prozent der Arbeitskräfte, hat aber
nur einen Anteil von etwa 9 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die
mexikanische Forstwirtschaft leidet unter einem Mangel an
Produktivität. Auch die Wiederaufforstung liegt im Argen. Der
Raubbau in den tropischen Regenwäldern des Südens nimmt
beängstigende Formen an.
Beim Tourismus nimmt Mexiko im Bereich der Drittweltländer
inzwischen eine Spitzenposition ein. Der Fremdenverkehr ist einer
der wichtigsten Devisenbringer des Landes.
Religion
Knapp 90 Prozent der Einwohner Mexikos sind Anhänger des
Katholizismus, der mit präkolumbianischen Glaubensvorstellungen
durchsetzt ist, 5 Prozent sind Protestanten. Daneben gibt es
Minderheiten, wie etwa Juden und Bahai.
Duty Free, Gebräuche
Duty Free
Gegenstände, die für den persönlichen Gebrauch des Reisenden
bestimmt sind, wie Kleidung, Wäsche, Schuhe, Toilettenartikel,
Schmuck usw., können zollfrei eingeführt werden.
Dazu zählen auch:
1
Fotoapparat und 1 Filmkamera oder 1 Videokamera mit bis zu 12 Filmen
oder Leerkassetten, 1 Fernglas, 1 tragbares Musikinstrument, 1
Tonbandgerät, 1 Laptop, gebrauchte Sportausrüstung, gebrauchte
Campingausrüstung, Gegenstände, die zur Berufsausübung dienen.
Von über 18 Jahre alten Reisenden dürfen außerdem noch zollfrei
eingeführt werden:
400 Zigaretten, 50 Zigarren oder 250 g Tabak;
3
Liter Wein oder Spirituosen,
eine angemessene Menge Parfüm, Eau de Toilette.
Medikamente für den Eigenbedarf können abgabenfrei eingeführt
werden. Reisende, die aufgrund einer chronischen Erkrankung
Medikamente einnehmen, sollten zur Sicherheit eine Bestätigung des
Arztes auf Englisch bzw. ein Rezept mit sich führen. Auch für
Psychopharmaka ist ein ärztliches Rezept vorzulegen. Generell
sollten Medikamente nur entsprechend der Reisedauer mitgeführt
werden.
Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 300 US-$ (jedoch keine
Spirituosen und Tabakwaren).
Verboten ist die Ausfuhr von Gold (sofern nicht eindeutig als
Schmuck verarbeitet), Antiquitäten, archäologischen Stücken,
Korallen und Kakteen.
Eindringlich wird auch vor der Mitnahme von Drogen gewarnt.
Klima und Wetter
Klimainformationen
Im südlichen Landesteil und in Yucatán ist das Klima unterhalb 800 m
heiß, tropisch und feucht. Die durchschnittlichen Temperaturen
liegen in dieser Gegend Mexikos bei über 25 °C.
Ab 800 m Höhe bis etwa 200 m ist das Klima gemäßigt. Es werden im
Durchschnitt Temperaturen zwischen 18 und 22 °C gemessen, wobei die
Temperaturen auf einer Höhe von 1.500 m am angenehmsten sind.
Die kalte Klimazone Mexikos beginnt bei einer Höhe von 2.000 m, auf
der sich auch Mexiko-City befindet. In dieser Zone steigt das
Thermometer üblicherweise auf Durchschnittstemperaturen von etwa 15
°C. Nur im Sommer ist es dort mittags sehr warm.
Die höchsten Temperaturen werden üblicherweise in den Wochen von
April bis Ende Juni gemessen.
Trockenzeit: Oktober bis Mai.
Regenzeit: Juni bis September. In dieser Zeit regnet es meistens
heftig, jedoch nur selten für längere Zeit.
Bei einem Aufenthalt im Gebiet Mexico City muss die meiste Zeit mit
sehr schlechter Luft gerechnet werden. Reisende mit Atemproblemen
sollten sich mit Medikamenten entsprechend darauf einstellen.
Beste Reisezeit
Hauptsaison ist die Trockenzeit von November bis April. Während der
Regenzeit von Ende Mai bis Oktober gibt es meist nur kurze
Regenschauer am Nachmittag. In den Küstenregionen ist es im Sommer
sehr heiß und schwül, dagegen herrscht auf den Hochplateaus über
2.000 m das ganze Jahr über angenehmes warmes und trockenes Klima.
Gesundheit
Vorgeschriebene Impfungen
Keine bei Einreise direkt aus Europa.
Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A, Typhus.
Informationen zur Malaria
Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.
Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA CT
mitführen.
Verbreitung
Kein Übertragungsrisiko besteht in Stadtgebieten, z.B. Mexico City,
in den Touristenzentren am Pazifik oder Golf von Mexiko (z.B.
Acapulco, Cancún) sowie im zentralen Hochland (Sierra Madre).
Ein sehr geringes Risiko gibt es im Gebiet der Huatulco Bay in der
Provinz Oaxaca.
Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in von Touristen selten
besuchten, ländlichen Gebieten unterhalb von 1.000 Metern (z.B.
Chiapas, Chihuahua, Oaxaca, Guerrero, Campeche, Quintana Roo,
Sinaloa, Michoacan, Nayarit, Hidalgo, Colima, Tabasco). Erhöhtes
Übertragungsrisiko in den Monaten höheren Niederschlags (Juni bis
November). Nur Malaria tertiana (P. vivax).
Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit
zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen
übertragen.
Ärztliche Hilfe
MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito
Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.
CANCUN:Hospital total Assist, Dr. Carlos M. Robles Cruz, Claveles
No. 5 SM 22,, Cancún, Tel. (998) 884 56 46 (privat 998/880 82 11).
Geld und Umtausch
Währung
Währungseinheit: Mexikanischer Peso (mex$)
1
Mexikanischer Peso = 100 Centavos.
Derzeitiger Devisenkurs:
1
Euro = ca. 11,56 mex$
1
US-$ = ca. 8,95 mex$
Hinweise
Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um
reine "Geldkurse" für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie
nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am
Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen
dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren.
Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da
hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.
Devisenbestimmungen/Umtausch
Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt
Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt
Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung obligatorisch,
sowie bei der Einfuhr von Landeswährung (auch Reiseschecks) im
Gegenwert von über 10.000 US-$.
Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt bzw. in Höhe der deklarierten
Einfuhr.
Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt bzw. in Höhe der deklarierten
Einfuhr.
Umtauschempfehlung: im Reiseland
Umtausch: Das Währungszeichen für den mexikanischen Peso in Mexiko
ist "$" (nicht zu verwechseln mit dem Währungszeichen des US-$). Bei
Preisauszeichnungen sieht man häufig auch nur das Zeichen "M" oder "M.N."
neben dem Betrag (moneda nacional = Peso).
Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa, American
Express) - werden fast überall akzeptiert.
Bargeldauszahlungen sind gegen Vorlage der Kreditkarte und eines
Ausweises möglich bei Banken, die dem System "RED, Cajeros
Compartidos" angeschlossen sind (z.B. Banca Serafin, Banco del
Atlántico, Banca Confia, Banco BCH, Banco Internacional, Bancomer,
Banpais, Banco Comermex, Banco Mercatil de México).
Geldautomat: Ja - Abhebung von Bargeld mit den gängigen Kreditkarten
und der EC-Karte (Maestro) sowie der jeweiligen PIN-Nummer ist in
den größeren Städten möglich.
Geld sollte aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung abgehoben
werden.
Reiseschecks: Ja - werden in den gängigen Währungen problemlos
eingelöst, in kleinen Orten allerdings nur US-Dollar-Reiseschecks.
Wichtige Adressen
Auskunftstellen
Botschaften und Konsulate
Ärztliche Hilfe
MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito
Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.
CANCUN:Hospital total Assist, Dr. Carlos M. Robles Cruz, Claveles
No. 5 SM 22,, Cancún, Tel. (998) 884 56 46 (privat 998/880 82 11).
Reisetipps
Sehenswertes
Mexiko City
Die Hauptstadt liegt in einem über 2.200 m hohen, von gewaltigen
Bergzügen umgebenen Talkessel. In unmittelbarer Nähe der Stadt
erheben sich eindrucksvoll zwei schneebedeckte Fünftausender, die
Vulkane Popocatépetl und Ixtaccíhuatl. Die wichtigsten
Sehenswürdigkeiten des denkmalgeschützten Centro Histórico de la
Ciudad gruppieren sich um den Zócalo, den Hauptplatz, an dem der
mächtige, 1523 begonnene Nationalpalast, die barocke Kathedrale (die
größte Kirche Lateinamerikas) mit wertvoller Einrichtung und die
Kirche Sagrario Metropolitano stehen. Da gibt es das
Azteken-Ausgrabungsgebiet Templo Mayor (mit hoch interessantem
Museum), die stimmungsvolle Plaza Santo Domingo, die Plaza Garibaldi
(mit Markt und allabendlicher Mariachi-Musik) und den viel besuchten
Alameda-Park, an dessen Ostseite der prunkvolle Palacio de Bellas
Artes (Ballet Folklórico, Opern und Konzerte) langsam in den
sumpfigen Boden versinkt.
Besuchenswert ist ferner der riesige Park Bosque de Chapultepec, die
grüne Lunge der Stadt. Außer schönen alten Bäumen und vielen
Freizeit-Attraktionen beherbergt er eine Anzahl erstklassiger
Museen, darunter mit dem Anthropologischen Museum eines der
schönsten Museen der Welt.
Yucatán
Diese im Osten Mexikos gelegene flache Halbinsel trennt den Golf von
Mexiko von der Karibik. Die der Karibik zugewandte Seite ist durch
ihre tropische Küstenlandschaft mit traumhaften weißen Sandstränden,
Palmen sowie den vorgelagerten Inseln und Korallenriffen ein
Paradies für Urlauber und die beliebteste Ferienregion Mexikos. Die
Palette der Badeorte reicht dabei vom größten Badeort Cancún mit
seinem karibischen Trubel über entlegenere Ferienzentren wie Pamul,
Akumal und Xcaret bis hin zu verträumten Strandidyllen auf der Isla
Mujeres. Fast überall laden Korallenriffe zum Tauchen inmitten
exotischer Fischschwärme ein, besonders bekannt sind die Riffe der
Isla de Cozumel. In Yucatán, auch "Land der Maya" genannt, befinden
sich viele beeindruckende Maya-Ruinen, darunter die großartige
Anlage von Chichén Itzá sowie die Ruinen von Tulum und Cobá.
Chiapas
Der südliche Bundesstaat Chiapas ist geprägt von zerklüftetem
Hochland und subtropischem Regenwald. Er gehört landschaftlich
gesehen zu den schönsten Mexikos. Hier befinden sich sechs
sehenswerte Naturparks, unter ihnen der Cañón del Sumidero, Agua
Azul und Lagunas de Montebello. Mittelpunkt des zentralen Hochlandes
ist die bezaubernde Kolonialstadt San Cristóbal de las Casas, die
mit alten Patiohäusern und engen, kopfsteingepflasterten Gassen ihr
koloniales Bild in einer noch sehr ursprünglichen Region bewahrt
hat, die stark indianisch geprägt ist. In Chiapas befindet sich auch
die Ruinenstadt Palenque, die zu den mächtigen Städten aus der
klassischen Epoche der Maya-Zivilisation (300 - 900) gehört und als
reizvollste Ausgrabungsstätte Mexikos gilt. Ursprüngliche
Dschungellandschaft und anmutige Bauweise machen den besonderen Reiz
dieser Anlage aus. Sehenswert ist vor allem der Tempel der
Inschriften mit seinen über 600 in die Innenwand eingemeißelten
Hieroglyphen, in der man erst 1949 die noch unversehrte Grabkammer
des Priesterkönigs Pacal entdeckte sowie das Museum, in dem unter
anderem die Objekte aus dem erst kürzlich entdeckten Grab der Roten
Königin gezeigt werden.
Baja California
Die 1.300 km lange Halbinsel Baja California, die im Norden Mexikos
liegt und im Westen vom Pazifik, im Osten vom Golf von Kalifornien
begrenzt wird, war lange ein Geheimtipp bei Sportanglern aus der
ganzen Welt. Mittlerweile weist Baja California schöne, mit
Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten erschlossene Ferienorte
an traumhaften Sandstränden auf, wie etwa Tijuana, La Paz, Ensenada
und San José del Cabo. Unter anderem in der Bahía Magdalena und der
Laguna San Ignacio können ab Mitte Dezember Grauwale beobachtet
werden, die hierher kommen, um sich zu paaren und zu kalben. Das
Innere der Halbinsel ist dagegen sehr karg und beeindruckt mit einer
grandiosen Landschaft, die durch Wüste, Kakteen, bizarre Canyons
sowie verlassene Missionsorte gekennzeichnet ist und zu Wanderungen
einlädt.
Oaxaca
Die Kolonialstadt Oaxaca liegt im gleichnamigen Bundesstaat inmitten
eines ausgedehnten Hochplateaus zwischen steil aufragenden
Gebirgszügen der Sierra Madre del Sur. Sie wurde 1529 von den
Spaniern gegründet. Die gut erhaltenen Straßenzüge der
schachbrettartig um den Zócalo angelegten Stadt mit ihren
einstöckigen Patiohäusern aus der Kolonialzeit ließen Oaxaca zu
einem Touristenklassiker werden. Der zentrale Platz der Stadt, der
Zócalo, ist ideal für eine Ruhepause. Eingerahmt von spanischen
Kolonnaden mit Restaurants und Straßencafés findet man in einer
parkähnlichen Anlage Bänke, Schatten spendende Bäume sowie einen
Musikpavillon, in dem abends Konzerte gegeben werden. An der
Nordseite des Platzes steht die Kathedrale, die 1733 fertig gestellt
wurde und deren barocke Fassade sehenswert ist. Im Museo Regional de
Oaxaca, das im ehemaligen Kloster Santo Domingo untergebracht ist,
wird eine umfangreiche ethnographische Ausstellung,
präkolumbianische Stücke, Exponate aus der Kolonialzeit sowie
zeitgenössische Kunst gezeigt. Hier befindet sich auch der berühmte
Schatz aus dem Grab Nummer sieben von Monte Albán. Oaxaca ist nicht
zuletzt der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der im Umkreis von
25 km gelegenen prähistorischen Ausgrabungsstätten Monte Albán,
Mitla und Yagul.
Monte Albán
Monte Albán, die wichtigste Stätte der Zapoteken, befindet sich nur
neun km südwestlich von Oaxaca. Um 500 v. Chr. wurde von den Olmeken
auf einem eingeebneten Plateau (750 x 250 m) eine Kultstätte
angelegt. Später befand sich dort der Tempelbezirk der zeitweise mit
rund 35.000 Einwohnern bedeutendsten Stadt der Zapoteken, die bis
rund 800 n. Chr bewohnt wurde. Dann wurde Monte Albán weitgehend
verlassen; die Mixteken nutzen nur noch die alten Grabkammern als
Begräbnisstätte für ihre Herrscher. Die ausgedehnte Ruinenanlage,
die einen überwältigenden Blick auf das Tal von Oaxaca bietet,
gruppiert sich um einen zentralen Platz, der von verschiedenen
Gebäuden, Tempeln, einem Observatorium, Gräbern und Ballspielplätzen
umgeben wird. Besonders sehenswert sind Los Danzantes (um 700 v.
Chr.), Steinplatten mit Reliefs, die Menschen in seltsamen
Verrenkungen darstellen.
Teotihuacán
Die Metropole im mexikanischen Hochland, die rund 45 Kilometer
nördlich von Mexiko City liegt, war in der Zeit zwischen 100 v. Chr.
und 700 n. Chr. die größte und bedeutendste Stadt Amerikas. Warum
sie verlassen wurde, - schon die nachfolgenden Tolteken fanden um
900 nur Ruinen vor - weiß niemand genau. Die ausgegrabenen
Pyramiden, Tempel und Heiligtümer sind sorgfältig restauriert und
gehören zu den beeindruckendsten in ganz Mexiko. Sie geben, zusammen
mit den zahlreichen Resten ehemaliger Wohnanlagen, ein gutes Bild
der damaligen Zweihunderttausend-Einwohner-Stadt.
Guadalajara
Mexikos zweitgrößte Stadt liegt in knapp 1.600 m Höhe, hat ein
sprichwörtlich angenehmes Klima und noch viel europäisch-koloniale
Atmosphäre im Stadtkern. Man findet gepflegte Parkanlagen, elegante
Wohnviertel sowie breite, freundliche Avenidas und Einkaufsstraßen.
Sehenswert sind in Guadalajara außerdem die Wandbildmalereien von
José Clemente Orozco, der zu den bedeutendsten Muralisten
(Wandbildmalern) der Welt gehört.
Acapulco
Mexikos berühmtestes Seebad ist nichts für Freunde verträumter
Fischerdörfer. Zunächst waren es amerikanische Urlauber, die den
heruntergekommenen Hafenort an der schönen Hufeisenbucht entdeckten.
Dann, in den späten 50er Jahren, begann der internationale
Touristenrummel. Hoteltürme schossen wie Pilze aus dem schmalen
Streifen zwischen Strand und grünen Hügeln. Heute ist Acapulco ein
Mekka für alle, die saubere Strände (es gibt zwanzig verschiedene)
und warmes Wasser, kombiniert mit 24 Stunden Urlaubstreiben, suchen.
Puebla
Puebla besitzt einen historischen Kern mit spanisch-kolonialer
Atmosphäre. Es gibt zahlreiche besuchenswerte Kirchen und Museen.
Die Wände der Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sind mit bunten
Kacheln verziert. Um den prachtvollen Hauptplatz Zócalo gruppieren
sich die interessantesten Bauten, darunter die riesige Kathedrale im
Renaissance-Stil und das Bischöfliche Palais, beide mit kostbarer
Barock-Ausstattung.
Taxco
Die wunderschön inmitten einer Hügellandschaft gelegene Stadt ist
eine der am wenigsten berührten Kolonialstädte Mexikos, die komplett
unter Denkmalschutz steht. Taxco war einst ein Zentrum des
Silberbergbaus. Noch heute gibt es hier über hundert
Silberschmiede-Werkstätten. Im Gewirr von teils steilen
Kopfsteinpflaster-Gässchen entdeckt man zahllose malerische Winkel
und intime Plätze mit blumengeschmückten Kolonialhäusern. Am kleinen
Zócalo, dem Hauptplatz, erhebt sich die 1758 vollendete herrliche
Kirche San Sebastián y Santa Prisca. Sie ist im typisch spanischen
Stil des Churriguerismus verziert.
Xochicalco
Die über 12 km² große festungsartige Ruinenstätte, deren Blütezeit
als Handelszentrum und religiöse Metropole im Zeitraum vom siebten
bis zehnten Jahrhundert lag, zeigt großartige Steinreliefs, die auf
toltekischen Einfluss schließen lassen. Wenige kurvenreiche
Kilometer südwestlich verstecken sich die berühmten Grutas de
Cacahuamilpa. Diese größten und sehenswertesten Tropfsteinhöhlen des
Landes liegen mitten im Nationalpark gleichen Namens.
Uxmal
Hier kann man den klassischen Stil der Maya (siebtes bis zehntes
Jahrhundert) am allerbesten studieren. Die Stadt war knapp einen
Quadratkilometer groß und wird heute noch von der 38 m hohen
"Pyramide des Wahrsagers" überragt, zu deren Spitze 118 extrem
steile Stufen führen. Eindrucksvoll ist auch das um einen
viereckigen Innenhof angelegte "Haus der Nonnen", in dem aber keine
Nonnen wohnten, sondern vermutlich als Götter-Opfer ausgesuchte
Jungfrauen ihre letzten Tage verbrachten.
Chichén Itzá
Dies ist die berühmteste, meistbesuchte und am besten restaurierte
aller Mayastädte auf der Halbinsel Yucatán. Sie wurde von den Maya
um 450 n. Chr. gegründet und um 1.000 von den Tolteken übernommen,
die aus dem 1200 km entfernten Tollán bei Teotihuacán eingewandert
waren. Mehr als hundert Jahre haben die Ausgrabungs- und
Restaurierungsarbeiten der acht km² großen Anlage gedauert.
Besonders eindrucksvoll sind die Pyramide "El Castillo", die als
steinerner Kalender diente, der prächtige, von tausend Säulen
umgebene Kriegertempel sowie der 145 m lange und 37 m breite
Ballspielplatz, der größte und schönste, der je entdeckt wurde. Das
rituelle Spiel der Maya verlangte, dass die Spieler einen
Hartgummiball durch steinerne Ringe schlagen mussten - aber nicht
etwa mit Hilfe von Händen oder Füßen, sondern lediglich mit Knie,
Hüfte oder Ellbogen. Der Verlierer wurde den Göttern geopfert.
Cancún
Ganz Cancún ist ein Ferienzentrum neuesten Zuschnitts. 1970 lebten
hier noch maximal 200 Menschen, heute sind es etwa 200.000, die
vorwiegend vom Tourismus leben. Cancún besteht aus einem Zentrum
etwas abseits des Meeres und einer schmalen, 20 km langen Landbrücke
zwischen einer Lagune und dem Meer. Dieser schmale Streifen ist
vollständig mit Hotels bebaut. Geboten wird alles, was den
vorwiegend US-amerikanischen Urlaubern gefällt: endlos lange,
blendend weiße Karibikstrände, türkisfarbene Lagunen, alle denkbaren
Sportmöglichkeiten, fantasievoll konzipierte Hotelbauten, viel
Abendunterhaltung, klimatisierte Einkaufszentren mit erlesenen
Boutiquen und Feinschmecker-Restaurants.
Barranca del Cobre
Die "Kupferschlucht" ist eigentlich ein ganzes Netz von Schluchten,
das sich durch die Sierra Tarahumara im Nordwesten Mexikos zieht.
Mit ihren bis zu 1.500 m breiten und zum Teil mehr als einen
Kilometer senkrecht abfallenden Felswänden ist dieses Naturwunder
ums Vierfache größer als der weltberühmte Grand Canyon in den USA.
1961, nach neunjähriger Bauzeit, wurde die ungewöhnlich kühn
angelegte Streckenanlage der Eisenbahn Chihuahua al Pacífico
vollendet. Sie überwindet annähernd 2.500 Meter Höhenunterschied,
führt über 39 Brücken und durch 86 Tunnel und bietet atemberaubende
Ausblicke. Am Aussichtspunkt El Divisadero, einem der Höhepunkte der
13-stündigen Reise, hält der Zug eine Viertelstunde lang, damit sich
die Passagiere in Ruhe umschauen und fotografieren können.
Reisehinweise
Reisehinweise
HURRIKANS: In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den
südlichen Bundesstaaten der USA ist von Juni bis November
Hurrikan-Saison. Es muss mit Tropenstürmen, starken Regenfällen und
unter Umständen auch mit Erdrutschen gerechnet werden. Reisende
sollten die regionalen Wettervorhersagen verfolgen und die Hinweise
der lokalen Sicherheitsbehörden beachten. Aktuelle Informationen
sind im Internet unter anderem unter www.nhc.noaa.gov und
www.weather.com abrufbar.
Mexiko, und hier insbesondere die Hauptstadt Mexiko-Stadt, ist von
einer hohen Kriminalität betroffen. Landesweit kann es zu
bewaffneten Überfällen kommen. In Mexiko-Stadt sollten nur Taxis von
offiziellen Taxiständen (Sitios) oder telefonisch bestellte benutzt
werden. Bei auf der Straße angehaltenen Taxis besteht besonders nach
Einbruch der Dunkelheit die Gefahr, ausgeraubt zu werden.
Bei Überlandfahrten sind Raubüberfälle durch bewaffnete Banden auf
abgelegenen Straßen im Bereich der Pazifikküste, insbesondere in den
südlichen Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca und Chiapas möglich.
Häufiges Ziel dieser Banden sind Mietwagen.
Individualreisen in das Hochland von Chiapas und in das Hinterland
des Bundesstaates Guerrero sollten nicht ohne professionelle Führung
unternommen werden.
Bitte unbedingt auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen"
beachten.
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Die KRIMINALITÄT hat in Mexiko erheblich zugenommen. Leider sind
auch Polizeikräfte bzw. uniformiertes Sicherheitspersonal an
Straftaten beteiligt gewesen. Neben den allgemein bekannten
Sicherheitsmaßnahmen ist Folgendes zu beachten:
*
Vorsicht ist bei "freundlichen" Einladungen zu Stadtrundfahrten
angebracht. Generell sollte darauf geachtet werden, dass der
Reiseleiter oder Fremdenführer im Besitz eines offiziellen Ausweises
von "SECTOUR"(mex. Tourismusministerium) ist.
*
Bei Fahrten mit der Metro kommt es häufig zu Diebstählen. Geld und
Wertsachen sollten daher gut versteckt und nicht sichtbar am Körper
getragen werden. Diebe sind auch auf den Diebstahl von verdeckt
getragenen Gürteltaschen spezialisiert.
*
Beim Gebrauch von Kredit- und Geldkarten ist besondere Vorsicht
geboten, da die Zahl der Kopierdelikte und Kartendiebstähle stark
zugenommen hat. Man sollte sie - z.B. in Restaurants - nicht aus der
Hand geben bzw. den Scan-Vorgang überwachen. Illegale Scanner sind
sogar schon an Türen gefunden worden, die den Zugang zu
Geldautomaten ermöglichen.
REGIONENBEZOGENE HINWEISE:
*
Vor einer Reise in das Hochland von Chiapas, die Gebiete um Ocasingo
und Chenalho sollten Reisende sich möglichst bei örtlichen Stellen
(z. B. Touristeninformation in Tuxtla und San Cristóbal) nach der
aktuellen Sicherheitslage erkundigen.
*
Bei Reisen in das Hochland von Chiapas (auch San Cristobal de las
Casas und umliegende Indianerdörfer) ist Vorsicht geboten. Örtlich
kann es zu Behinderungen durch Demonstrationen sowie verstärkte
Sicherheitskontrollen kommen. Auch kam es schon zu bewaffneten
Raubüberfällen durch kriminelle Banden, die sich als Rebellen
ausgaben (ebenso im Nachbarstaat Tabasco und um Palenque).
*
Durch umfangreiche Polizei- und Militärpräsenz gelten die Hauptorte,
einschließlich San Cristobal de las Casas, jedoch als sicher.
*
Im Grenzgebiet zu den USA ist die Kriminalität besonders hoch,
bedingt durch Straftaten von Rauschgiftbanden.
ÜBERLANDFAHRTEN: Bei Überlandfahrten kann es außerdem besonders
während der Regenzeit von April bis Oktober wegen der schlechten
Straßenverhältnisse zu Behinderungen kommen. Von Nachtfahrten (auch
mit Bussen) wird wegen der erhöhten Unfall- und Überfallgefahr im
ganzen Land dringend abgeraten. Auch zu Urlaubsreisen mit
Wohnmobil/Campingwagen kann wegen der ungenügenden Zahl von
bewachten Campingplätzen nicht geraten werden. Fahrten mit Bussen
der Zweiten und Dritten Klasse sollten wegen Sicherheitsmängel der
Fahrzeuge gemieden werden.
AUTOFAHRTEN: Beim Fahren mit dem Auto trifft man überall auf häufig
nicht markierte so genannte "Topes", geschwindigkeitsbrechende
Autoschwellen. Durch sie kann es zur Beschädigung der Ölwanne, des
gesamten Fahrzeugs und zu Unfällen kommen. Vorsichtiges und
aufmerksames Fahren auf den Landstraßen, die oft auch große
Schlaglöcher aufweisen, ist geboten.
AUSWEISPAPIERE: Bei Personenkontrollen wird nicht nur nach dem
Reisepass gefragt, sondern auch nach der mexikanischen
Aufenthaltserlaubnis (Touristenkarte/Touristenvisum bzw. FM 2/3).
Man sollte seine mexikanische Aufenthaltserlaubnis deshalb jederzeit
mit sich führen, da man sonst unter dem Vorwurf des illegalen
Aufenthalts in Gewahrsam genommen werden kann, bis man seinen
legalen Aufenthalt nachgewiesen hat.
Ebenso sollte man insbesondere in Touristengebieten und öffentlichen
Transportmitteln auf seine Ausweispapiere Acht geben. Gelegentlich
geben sich Betrüger auch als Polisten aus, um die Dokumente zu
stehlen.
Die politische Betätigung bzw. Einmischung von Ausländern in die
politischen Angelegenheiten des Landes sowie die Teilnahme an
bestimmten politischen Veranstaltungen wird strafrechtlich verfolgt.
Hier ist deshalb Zurückhaltung ratsam.
GELDVERSORGUNG: Über "Western Union" (Partner ist Reisebank AG in
Deutschland) kann kurzfristig Geld aus Deutschland überwiesen
werden. Banktransfers sollten wegen langer Überweisungsdauer und der
Unzuverlässigkeit der mexikanischen Banken gemieden werden.
DROGEN: Für den Besitz von Drogen beträgt die Mindesthaftstrafe 10
Jahre, unabhängig von der Menge der Rauschmittel.
FOTOGRAFIEREN: Vor allem in ländlichen Gebieten sollte Zurückhaltung
beim Fotografieren von Personen geübt werden. In den meisten Museen,
archäologischen und historischen Stätten ist das Fotografieren mit
Blitz verboten; oft wird jedoch gegen eine geringe Gebühr eine
Fotoerlaubnis erteilt.
WASSER: Das Leitungswasser ist zum Trinken nicht geeignet. Hotels
und Restaurants halten einwandfreies Wasser in Flaschen bereit.
Bitte unbedingt auch den Abschnitt "Reisehinweise" beachten.
SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys
und einige andere elektronische Berechtigungen über die
Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird
mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese
sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der
angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu
finden.
Infos und Buchung
Viel Spass bei Ihrem nächsten Urlaub wünscht Ihnen Ihr Team von
reiseknaller.com
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