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    Mexico

 

   

DDISTRITO FEDERAL
Größte Stadt der Welt
Mexico-City, die 20-Millionen-Metropole auf 2240 m Meereshöhe, im zentralen Süden des Landes, wurde auf der Aztekenhauptstadt Tenochtitlän (die erst 1325 gegründet worden war) erbaut. Die Hauptstadt wird von ihren Bewohnern "Mäxico" oder "D.F." (Distrito FAderal) genannt.
Zuerst besticht die Stadt mit ihrer schieren Größe, danach sticht der Smog in die Lungen des Neuankömmlings. Mexico-City ist von Bergland umgeben, bei klarer Sicht (Glückstreffer) erkennt man die beiden über 5000 m hohen Vulkane Popocatäpet1 und lztaccihuatl.
Neben den zahlreichen Kirchen und Palästen aus Mexicos kolonialer Geschichte gibt es den "Templo Mayor" (erst 1978 wiederentdeckt), das heilige Zentrum der Azteken.
Neben dem Museum stehen am Zentralplatz Zöcalo (größter Platz Amerikas) die größte Kathedrale Südamerikas (Barockkathedrale Metropolitana) und der Nationalpalast. Der Platz war einst Stadtzentrum der Azteken und in der Kolonialzeit. Um den Zöcalo lohnt sich eine Entdeckungstour durch die Märkte, Geschäfte und Lokale in teils kolonialer Atmosphäre.
In der "Zona Rosa", dem Hotelviertel mit Geschäften, Boutiquen, Straßencafes, Bars und Restaurants fühlt man sich wie in Europa. Sehenswerte Museen sind u.a. das Museo de Arte Moderno (moderne Kunst), der Palacio de Bellas Artes (mex. Künstler), das Anthropologische Museum (präkolumbianisch, liegt am Chapultepec-Park, der "grünen Lunge" Mexicos, mit dem berühmten "Sonnenstein" der Azteken, Nachbildungen der Wandmalereien von Bonampak, Chiapas und die weltgrößte Stierkampfarena ("ArAna Mäxico", So 4:30 pm, Dez-März). Das Chapultepec-Schloß (Nationalmuseum für Geschichte) war in den 60er Jahren des 19. Jh. Regierungssitz des habsburgischen Kaisers Maximilian.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die weltberühmte goldene Engelsstatue ("Monumente a la Independencia") auf einer Säule am Kreisverkehr Paseo de la Reforma und Rio Tiber/Florencia, die Basilika der Jungfrau von Guadalupe, die berühmte Bibliothek der schon 1553 gegründeten Universität (mit dem Monumentalmosaik zur Geschichte Mexikos) und der Palacio de Bellas Artes.
Kulturell hat die Stadt alles, was eine Weltstadt zu bieten hat, mit ständigen Veranstaltungen (Ballett, Konzerte, Symphonien, Opern, Ausstellungen), sowie englischsprachige Filme.
Mexico-City hat eine schier unüberschaubare Zahl von Parks, die Riesenstadt wird von Nor-

der längsten Straße der Welt durchzogen, von Osten nach Westen verläuft der breite "Paseo de la Reforma". Dritte Durchgangsstraße ist die "Avenida de Chapultepec", am ChapultepecPark (mit Museen, u.a. Schloßmuseum, Zoo und botanischen Gärten) liegt die "Zona Rosa". Billigstes (und schnellstes) Verkehrsmittel ist die Metro, eine Taxifahrt zum südlichen Stadtteil Coyoacan zeigt Kolonialatmosphäre.
An Sportarten gibt es u.a. Tennis, Golf (Ermäßigung auf Touristenkarte), Wetten kann man beim Pferderennen im "Hipodromo de las Americas", beim Jai-alai (baskisches Pelotaspiel, im Fronton Mäxico), Fußball ist samstags und
sonntags im Neza-, Universitario- und AztecaStadion.
Sehenswert im Umkreis der Stadt sind die Kanäle von Xochimilco (im 12. Jh. gegr.), die Sonnen- und Mondpyramiden von Teotihuacän, der "Palast des Jaguars" u.v.a., im Nordosten. Im Norden liegen die Anlagen der ehemaligen Tolteken-Hauptstadt Tula.
HALBINSEL BAJA CALIFORNIA
Wüstenfinger
Baja California Norte
Baja California ist die 1300 km lange und durchschnittlich etwas über 100 km breite


Halbinsel westlich des Golfs von Kalifornien. Aufgeteilt in die Verwaltungsbezirke Nord und Süd, wird die von Oasen und fruchtbaren Gebieten (Baumwolle, Dattelpalmen, Gemüse, Wein, Mais, Zuckerrohr) unterbrochene Wüstenlandschaft (insges. 143.000 qkm) von der Sierra San Pedro Martir (N) und der vulkanischen Sierra de la Giganta (S) durchzogen. Klapperschlangen, Wale zum Beobachten im Golf (im Winter an der Pazifikküste, u.a. auch in der Bahia Magdalena, bei San Carlos), und Kakteen sind typische Vertreter der Flora und Fauna.
Kulturell gesehen ist Baja eher karg bestückt, es gibt Felsenzeichnungen und Missions-Kirchen der Spanier (18. Jh.).
Die Hauptstadt des Nordens, Mexicali, ist Handelszentrum (Landwirtschaft) und nicht zuletzt deshalb Anziehungspunkt für Wochenendurlauber aus den USA (Nightlife, Sportveranstaltungen, Stierkämpfe, billiger Sprit, zollfreie Waren, mexikanische Restaurants).
Tijuana, (knapp 1 Mio E) ist eine eher über- quellende Souvenir- und Ausflugsstadt für amerikanische Kurzurlauber (Nightlife etc., s. o.). Mittlerweile verbringen Millionen US-Urlauber per Auto, Boot, Flugzeug, Privatflugzeug und Kreuzfahrt ihren Urlaub in "Baja". Der nördliche Teil ist zollfreies Gebiet und Urlaubshochburg, wenige machen den Weg zum Kap per Auto. Beliebtes Ziel ist Ensenada (Yachthafen, Regatten im Mai, unter Seglern weltweit bekannte Bar "Hussongs"), Loreto ist ein noch relativ neuer Ferienort an der Golfküste. Herrliche Felsengebirge umrahmen die Stadt (schöne Barockkirche, 17. Jh.), vor der Küste liegen zahlreiche unbewohnte Naturinseln (Vögel, Schildkröten, Echsen), das Meer ist ein Taucherparadies mit über 650 Fischarten.
Baja California Sur
La Paz, Hauptstadt von Baja Sur mit mediterranem Charme, ist Freihandelszone, Fischereizentrum und wichtiger Fährhafen vom Festland (Pichilingüe, täglich nach Mazatlän, ca. 18 Std. und Topolobambo, ca. 3 1/2 Std.), die Stadt hat schöne Strände (Wassersport, fischen, tauchen) und eine gute touristische Infrastruktur. Bei San lgnacio (malerische Oase, Missionskirche mit Goldaltären von 1728) liegt die "Cueva Pintada", von unbekannten Volksgruppen gestaltete Figuren auf einer Fläche von 5 x 110 Metern, in fast 50 m Höhe!
Cabo San Lucas hat sich vom Tummelplatz der Reichen mehr dem allgemeinen Tourismus geöffnet (Golfplätze, Yachthafen, Top-Hotels und -Restaurants, Wassersport-Dorado).
Immerhin hat Keith Richard von den Rolling Stones hier geheiratet, mit Mick Jagger als Trauzeugen. In manchen Lokalen oder Hotels glaubt man sich eher in Amerika, ein paar Meter vom Beach entfernt hat einen aber Mexiko wieder. Malerisch stehen bizarre Küstenfelsen am Rande der Wüstenlandschaft der südlichen Baja. Cabo San Lucas rühmt sich, das beste Schwertfischrevier der Welt zu haben. Auf der Ostseite des Kaps liegt San Josä del Cabo, mit ähnlicher Landschaft und gleicher Ambition zum Tourismus, wie sein Nachbar "Cabo".
NORDWEST-MEXIKO
Sinaloa
Der Bundesstaat Sinaloa, mit der Hauptstadt Culiacän, liegt im Nordwesten, an der Südostküste der Cortes-See.
Verkehrsverbindungen gibt es über die Küstenstraße (Nr. 15), parallel zur Sierra Madre Occidental. Außer per Flugzeug besteht auch eine Bahnverbindung mit den USA (über die beiden Grenzstädte Nogales, in Mexiko und USA, nach Tucson, Arizona).
Das Klima ist trocken, Regenzeit im Sommer. Die fruchtbaren Täler haben Sinaloa zu einem der wichtigsten Viehzucht- und Agrarstaaten Mexikos gemacht.
Die moderne Hauptstadt Culiacän, mit ihrem kolonialen Stadtkern um den Zöcalo, hat exzellente Hotels und Restaurants. Attraktionen sind die Jagdreviere (Vögel), die fischreichen Seen der Umgegend und die Seebäder (u.a. Altata, Campo Anibal, El Dorado) an der Küste.
Attraktionen Sinaloas sind Mazatlan (420.000 E), der Anlaufhafen für amerikanische Kreuzfahrtschiffe. Mazatlans touristische Infrastruktur hat höchsten Standard, mit über 120 erstklassigen Hotels und allen Sport- und Wassersportangeboten. Das Aquarium ist das größte Südamerikas, weltberühmt ist der traditionelle Karneval (seit 1898, nach Rio und New Orleans die Nummer 3 in der Welt!).
Los Mochis ist eines der beliebtesten Fischerparadiese der Amerikaner (Jetport), Hauptattraktion ist jedoch die Bahnfahrt durch die "Barranca del Cobre" (Kupfer-Canyon). Die aufregendste Bahnfahrt Mexikos (siehe Chihuahua) führt 915 km über 37 Brücken, durch 89 Tunnels, Canyons (manche tiefer als der weltberühmte Grand Canyon Arizonas), Schluchten, vorbei an reißenden Flüssen, Indianerdörfern und atemberaubender Landschaft in der hohen Sierra Madre und dem Tarahumara-Indianerland (täglich ab Los Mochis nach Chihuahua).


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